Erneuerbare Energien

Streit um den gluckernden Berg

Im Hotzenwald soll Deutschlands größtes Pumpspeicherkraftwerk die Energiewende voranbringen. Doch skeptische Anwohner protestieren. Am Dienstag tagt erneut der Runde Tisch

Das Ende der Netzplanwirtschaft

Der Umbau der Stromnetze bietet die große Chance zur Entmonopolisierung des Marktes. Dazu brauchen wir die öffentliche Hand und einen freien Wettbewerb

Die Konzerne profitieren

Nach Fukushima böte sich die Chance einer Wende hin zur dezentralen Energieversorgung. Doch stattdessen nützen die neuen Gesetze vor allem den großen Energieunternehmen

Ausstieg ja, Wende nein

Der Parteitag hat beschlossen: Dem Ende der Atomkraft wollen die Grünen zustimmen, doch die Gesetze zum Umstieg auf Erneuerbare ablehnen. Warum?

Ohne Ausweg

Aussteigen – und fertig? Selbst wenn sich die Mehrheit einen Verzicht auf Kernkraft wünscht, darf man nicht so tun, als ließe sich die Zerstörung der Erde einfach vermeiden

Landgewinnung

Erstmals analysiert eine Studie, wie „grünes Wachstum“ in einem Bundesland aussehen könnte: Autarkie ist nicht möglich - regionale Wertschöpfung schon

10 Jahre Laufzeitgarantie

Der Atomausstieg wird sich verzögern, weil es keine festen Ausstiegsdaten geben soll. Stattdessen bleiben flexible Reststrommengen - ein Relikt der rot-grünen Regierung

Verblendende Ideen

Der Atomausstieg wird Elektrofahrzeuge selbst für kritische Konsumenten attraktiver machen – und könnte so die Verkehrswende erschweren

Post-atomare Energiebürger

Ein grüner Traum wird wahr - aber das Ende der Atomkraft wird unser Leben mehr verändern, als wir denken

Sein Glücksthema

Norbert Röttgen als Mann der Atomwende? Der CDU-Politiker ist viel eher Ausdruck eines Wandels, zu dem er wenig beigetragen hat

Auftrieb für Sonne und Wind

Der Umstieg auf erneuerbare Energien ist bis 2050 möglich - sofern Regierungen weltweit den gesetzlichen Rahmen schaffen. Zu diesem Ergebnis kommt der Weltklimarat (IPCC)

Die Abkehr von „Chimerika“

Gerade hat der Volkskongress den XII. Fünfjahrplan verabschiedet. Dank seiner Vorgaben soll die Volksrepublik grüner, sozialer, gleicher, urbaner und gebildeter werden

Chance auf den Turbo-Ausstieg

Die Nutzung der Atomkraft könnte eher beendet werden, als sich das SPD und Grüne gedacht haben. Dazu werden bereits waghalsige Kostenrechnungen angestellt

Atomausstieg – übermorgen

Die Alt-Meiler, die Schwarz-Gelb vorerst stilllegen will, werden sowieso nicht gebraucht. Und was ist mit den anderen?

Politische Demoskopie

Merkel passt ihre Politik dem Volk an. Selbst im Rückzug wiederholt sie die Fehler ihrer zukunftsblinden Energiepolitik

Merkel entlarvt ihre Atompolitik

Merkel will die Laufzeitverlängerung aussetzen, ältere AKW womöglich stillegen. Das zeigt: Sogar die Bundesregierung weiß, dass der Umstieg auf Erneuerbare schneller geht

Jenseits der Illusionen

Wer Schwarz-Gelb ablösen will, muss finanziell solide arbeiten. Das bedeutet schmerzhafte Prioritätensetzung

Doppelt abkassiert

Der Staat fördert Atomstrom mit Hunderten Milliarden – weit mehr als in Erneuerbare fließt. Wie teuer der Rückbau der strahlenden Technologie wird, lässt sich kaum abschätzen

Ausstieg 2.0

Der Lobbyismus wird sich rächen: Die nächste Bundesregierung wird den Energiekonzernen weit unangenehmer zusetzen als Rot-Grün im Jahr 2001

Den Horizont vermessen

Rot-Grün hat in Umfragen eine Mehrheit. Und nun erklärt auch die Linken-Spitze Rot-Grün-Rot zum strategischen Ziel für 2013. Was hätte eine solche Koalition zu bieten?

Verlängerte Laufzeit

Die Laufzeiten werden verlängert, aber die Chancen für die Anti-Atom-Bewegung stehen nicht schlecht – wenn es ihr gelingt, Angela Merkels Denkrahmen zu sprengen

Ende der Energiewende

Eigentlich könnten die deutschen AKW bald überflüssig sein. Doch die Laufzeitverlängerung ist ein Killer für die grüne Stromwirtschaft

Riskantes Spiel auf Zeit

Die Laufzeit­verlängerung für AKW nutzt Rot-Grün. Die Linke bleibt bei Verstaatlichungs-Visionen ­stehen. Das muss nicht sein

Michael Jäger

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