Film & Serie
Blockbuster und Independent-Filme, Serien-Starts und Staffel-Vorschauen: Hier erfahren Sie, welche aktuellen Kino- und Streaming-Highlights sich wirklich lohnen – und welche man nicht unbedingt gesehen haben muss
Museum der Gemeinsamkeit
Das Festival in Oberhausen rüstet sich für eine Zukunft nach dem Kino und stellt etwa Überlegungen zum filmlosen Film an
Digital ist später
Erst Kino, dann DVD, danach der Rest: Bei der Auswertung von Filmen folgt die Branche immer noch einer seltsamen, veralteten Logik
Nachbarn im Bild
Zwei Filme über Flüchtlingspolitik und Mietpreise in Berlin
Prunkvoll und billig
„Zeit der Kannibalen“ führt mit Devid Striesow, Sebastian Blomberg und Katharina Schüttler als aalglatte Consulter das messianische Versprechen des Kapitalismus vor
Eine Statue setzt sich in Bewegung
Die 67. Filmfestspiele eröffnen heute mit "Grace of Monaco". Grace Kellys makellose Schönheit bleibt indes für Nicole Kidman unerreichbar. Zur letzten Diva des Films
Der Autor emigriert
Das Berliner Zeughauskino würdigt Robert Siodmak mit einer umfassenden Retrospektive
Zur Hölle mit den Anderen
Benjamin Heisenbergs „Über-Ich und Du“ und Jan Schomburgs „Vergiss mein Ich“ haben mehr gemeinsam als ein Personalpronomen
Wer Herz erfunden
Marcel Gislers präziser Film „Rosie“ dementiert die Idee von der sich abschottenden Eidgenossenschaft
„Leuchtstoff“: Eine neue Förderinitiative
Der in diesem Monat erschiene Film "Union fürs Leben" ist eines der vielen unterstützten Projekten.
„Die Stadt als Set“
Max Linz über sein Debüt „Ich will mich nicht künstlich aufregen“, in dem Hannelore Hoger bei Joachim Gauck sich selbst in einem Alexander-Kluge-Film zitiert.
Mann, das waren noch Zeiten!
Am Freitag strahlt Arte die Verfilmung der Spiegel-Affäre aus. Ein sehr langatmiges Stück. Eine Filmkritik
Vorboten erbeten
Der Fokus Türkei beim Frauenfilmfestival in Köln zeigt die Vorgeschichte der aktuellen Proteste und eine Rarität
Mit Anführungszeichen
Anmerkung zum Politischen im Film, angeregt durch das großartige Buch „Der Standpunkt der Aufnahme“
Ein-Bild-Politik
Ai Weiwei führt als Protagonist verschiedener Filme eigentlich Regie für die Marke, die er ist
Arbeit am Mythos
Die Debatte über Antisemitismus in der Zeit der Nazis ist in Polen noch jung – und wird im Kino doch bereits vehement geführt
Gottesdienstübung
Der Dokumentarfilm „Pfarrer“ spielt am evangelischen Predigerseminar in Wittenberg. Ein katholischer Regens hat ihn für uns geschaut – und ist ihm gewogen
Funktion der Form
Ken Loach steht mit seiner Politik in einer filmhistorischen Linie, die äußere Wirksamkeit über innere Stringenz stellt. Wichtig ist, was ankommt
ICE Sprinter
Bong Joon-hos Film „Snowpiercer“ bildet die Welt als Klassengesellschaft in einem nie anhaltenden Zug ab
Kino in Serie
Wie „True Detective“ mit Matthew McConaughey und Woody Harrelson die Ansprüche des Films in die Sehgewohnheiten zu Hause überführt
Augentrip: Erneuerbare Energien
Marc Webbs Superheldenfilm „The Amazing Spider-Man 2: Rise of Electro“ deutet an, wie die Zukunft des Blockbusterwesens aussehen könnte
Ein kostbarer Film
Tamara Trampes Film „Meine Mutter, ein Krieg und ich“ macht aus der Spurensuche nach Herkunft ein Puzzlespiel der Erinnerung: Letzte Bilder von Frauen aus dem Krieg
Königskinderbilder
Yael Reuvenys Dokumentarfilm „Schnee von gestern“ erzählt die Folgen der Shoah als unerhörte Familiengeschichte
„Love Steaks“ von Jakob Lass: Unter Füchsen
Jakob Lass’ Debütfilm „Love Steaks“ ist eine Sitcom im Luxushotel
Milo Rau über „Hate Radio“ Ruanda: „Der Genozid wurde hier legitimiert, normalisiert“
Anlässlich des Völkermordes in Ruanda vor 20 Jahren wird Milo Raus Theaterstück „Hate Radio“ nun als Film gezeigt. Der Regisseur erzählt über den Sender RTLM