Geld

Das neue Einmaleins

Schuldenlast und Sparprogramme lähmen den Staat. Dabei könnte man eine Krise auch anders kurieren. Doch der Mainstream folgt immer noch den neoliberalen Rezepten

Mehr Gleichheit ist besser für alle

Je größer die Einkommensunterschiede, desto größer die sozialen Probleme einer Gesellschaft, sagt der britische Epidemologe Richard Wilkinson

Richtig gute Zinsen

Korrekt investieren: Geld lukrativ anlegen und zugleich Gutes tun? Dass das geht, versprechen Ethikbanken – mit zunehmend wachsendem Erfolg

Die berühmten 25 % Rendite

Heiner Flassbeck, Chef-Volkswirt der UNCTAD, findet, dass endlich auch über systemirrelevante Banken sowie das verhängnisvolle Markt- und Export-Mantra zu reden wäre

Eine deutsche Angst

Inflation macht vielen Menschen Sorgen. Hierzulande aber entspringt die Angst vor der Geldentwertung einem doppelten Trauma. Ein Plädoyer für dessen Überwindung

"Eine Art Todeskampf"

Der französische Finanzmarkt­experte Paul Jorion befürchtet, dass die Weltfinanzkrise für einen zweiten Einbruch sorgt, der den Euro trifft und eine Deflation auslöst

Die nächste Welle

Griechenland sollte durch geregelte Schuldenstreichung entschuldet werden. Sonst bleibt nur der Teufelskreis, alte mit neuen Schulden zu bezahlen

Loslassen ist unhöflich

Mit 30 warf Conor Woodman seinen Bankjob hin und zog aus, um von marokkanischen Teppichverkäufern, sudanesischen Kameltreibern und kirgisischen Pferdehändlern zu lernen

Diese Manager erhalten keine Boni

Wie andere Glaubensrichtungen stellt auch der Islam die kapitalistische Verherrlichung der Habgier in Frage. Der Ökonom Abdal Hakim Murad macht sich dennoch nichts vor

Virtuelles Geld mit echter Kaufkraft

Ob Linden-Dollar oder Facebook-Credits: Virtuelle Welten und soziale Netzwerke entwickeln eigene Ökonomien – das hat auch Konsequenzen in der realen Welt

Der Konsum ruft

Exzessives Schuldenmachen gibt es nicht nur bei Börsenmaklern. Als Massenphänomen ist es Symptom einer kranken Gesellschaft

Vom Gerechten und vom Nützlichen

Droht jetzt wieder „zu viel Staat“? Nein. Aber einfach „mehr Staat“ ist als Erklärungsmodell auch zu einfach. Ein Versuch, die Wirtschatfskrise zu verstehen

Die nächste Runde

Für einen kurzen ­Moment sah es so aus, als ­würde der Kasinokapitalismus aus seinen Fehlern lernen. Das war ein Trugschluss

Blühende Wirtschaft

Vom schönen Schrumpfen: Wachstumskritiker fordern ein radikales ökonomisches Umdenken. Kann die Idee einer wachstumslosen Wirtschaft den Ausweg aus der Krise bieten?

Utopischer Überschuss

Die Volkswirtin Friederike Habermann hat alternative Projekte zur bestehenden Wirtschaftsform untersucht. Ihr Fazit: Wer zeigt, dass es anders geht, kann etwas verändern

Kein Regime währt ewig

Wenn die Devisenmärkte nicht endlich reguliert werden, hilft alles nichts. Die Weltwirtschaft braucht ein neues Bretton Woods. Teil 2 der Serie zum G20-Gipfel

Koste es, was es wolle

Warum stellt der Bund dem Finanzmarkt Blankoschecks aus, hat aber kein Geld für ein soziales Konjunkturprogramm? Ein Kommentar von Freitag-Mitherausgeberin Daniela Dahn

Inflation? Hoffentlich!

Wir haben uns zurückgehalten und die Amerikaner haben konsumiert. Jetzt ist es Zeit, die Staatsausgaben anzukurbeln, die Löhne zu steigern, und die Reichen zu besteuern!

Perestroika des Kapitals

Die nächste Krise kommt bestimmt - dann sollte die Gesellschaft besser vorbereitet sein als heute

Michael Jäger

Gedrängt und getrieben

Der Ökonom Rudolf Hickel über einen Staat, der gar nicht anders kann, als Banken zu retten, Garantien zu geben und Geld zu verlieren

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