Ideologie

Ronda Rousey steht in einem Boxring. Im Hintergrund sind Boxerbilder und ein Spruch zu sehen.

Der Body und das Superfood

Kaum ist „skinny“ überwunden, muss alles „healthy“ sein. Neues aus der Abteilung Körperwahn

Wo alles begann

Wenn die Politologin Ellen Meiksins Wood die Ursprünge des Kapitalismus analysiert, denkt sie naturgemäß auch sein Ende mit

Altes Gutshaus mit Ziegeldach und Schornsteinen, umgeben von Bäumen.

Siedler auf befreiter Scholle

Die neuen Nachbarn halten kleine Dörfer am Leben, sie sind ökologisch – und streng national und antisemitisch

Zwei Männer blicken sich intensiv an. Einer trägt eine Kappe und Brille, der andere einen Kapuzenpullover.

Der blinde Fleck

Die US-Serie „Mr. Robot“ verschmilzt Hackerparanoia und antikapitalistische Visionen zu einer explosiven Mischung

Drei Personen balancieren auf einem Netz aus bunten Schnüren vor blauem Himmel.

Im Tal der Lügen

Die kalifornische Ideologie verbindet Technikoptimismus und Wirtschaftsliberalismus mit altem Hippiegeist

Hass bekämpfen – aber ohne Flamewar

Fremdenfeinde agieren derzeit verstärkt (auch) online und müssen (auch) dort bekämpft werden. Dabei die geeigneten Mittel zu wählen, ist allerdings schwierig

Auf Google starren

Die Überwachung durch Konzerne und NSA hält an. Aber geht auch die von Frank Schirrmacher initiierte Debatte weiter?

Ein Mann steht in einem Haufen zerbrochener Ziegel und Trümmer. Ein Reifen liegt daneben.

Westeuropa und Resteuropa

Nicht nur dieser Balkan-Staat wird durch die Schwäche der EU zunehmend in Schwierigkeiten gebracht

Orthodoxe Juden mit Hüten und langen Mänteln stehen auf einem Hügel mit Blick auf eine Stadt.

Innere Stimmen

Die prominente israelische Soziologin Eva Illouz fordert die Erneuerung des jüdischen Staats

Ulrike Baureithel
Kopf aus Zahnrädern mit Zylinder, der eine Aktiengrafik trägt. Im Hintergrund eine Pyramide und ein Schornstein mit Rauch.

Clickworker, vereinigt euch

Die Arbeitswelt wird digital, viele erhoffen sich durch die neuen Technologien mehr Wachstum und Wohlstand. Doch sie gefährden die soziale Sicherheit

Notfalls ohne Glauben

Der Islamismus ist extrem flexibel und anpassungsfähig. So konnte er global immer mehr Bedeutung gewinnen

1954: Verdrängt, verfemt

Auf dem DGB-Kongress vor 60 Jahren warnt der Sozialdemokrat Viktor Agartz vor Illusionen über Sozialpartnerschaft und Mitbestimmung. Die Führungsspitze stellt sich taub

Mann, oh Mann

Sie kämpfen vor allem im Internet gegen Feminismus und Emanzipation. Aber eine einheitliche Bewegung sind Maskulisten nicht

Drei Staatschefs sitzen an einem runden Tisch vor einer blauen Leinwand mit den Flaggen von Belarus, Kasachstan und Russland.

Russlands ost-westlicher Diwan

Neo-Eurasianismus heißt das Modell, das die kapitalistische Weltordnung ablösen soll – in allen gesellschaftlichen Bereichen

Vom Umtausch ausgeschlossen

Die Philosophin Renata Salecl hat ein kritisches Buch über unseren Zwang zur Wahl geschrieben. Da wäre mehr drin gewesen

Francis Fukuyama steht vor einer Allee mit Bäumen und Autos.

In Stein gemeißelt

Vor 25 Jahren sorgten die Thesen von Francis Fukuyama über das „Ende der Geschichte“ für Furore. Bald sollte sich zeigen, dass der Philosoph voreilig geurteilt hatte

Das allgemeine Unbehagen

Ein ambivalentes Protestphänomen fordert die Friedensbewegung, die politische Linke und unser Verständnis politischer Konfliktlinien heraus. Ein Kommentar

Geld und Gier

Statt dem Markt Grenzen zu setzen, verhakelt sich die Koalition lieber im Streit um Details. Die Reform gerät dabei aus dem Blick

Zar Wladimir

Vor den Olympischen Winterspielen in Sotschi steht Präsident Putin im Zenit seiner Macht. Aber kann davon auch das riesige Land profitieren?

„Nomadische Kräfte“

Der französische Philosoph Alain Badiou über die aktuellen Debatten um Arbeitsmigranten und Asylsuchende

Evgeny Morozov mit Brille und braunem Sakko vor Holzwand und Messingfläche.

„Das eine Internet gibt es nicht“

Nicht nur die NSA gefärdert die Freiheit der Menschen, auch die Kostenloskultur der Online-Welt, sagt der Netzphilosoph Evgeny Morozov im Gespräch mit Jakob Augstein

Skulptur von Nelson Mandelas Kopf, bestehend aus vertikalen Stäben, vor einer Landschaft.

Das wahre Erbe

Hätte er erreicht, was er wollte, wäre er heute nicht der unumstrittene Superstar der Weltpolitik. Wie geht man weiter als Mandela, ohne bei Mugabe zu landen?

Empfehlung der Woche

Memokratie

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Wolfgang Ullrich

Broschiert.

192 Seiten

23 €

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