Iran

Benjamin Netanjahu im Profil, von hinten beleuchtet.

Die Gunst der Stunde

Premierminister Benjamin Netanjahu begründet die auf Januar 2013 vorgezogene Neuwahl mit einem Haushaltsstreit. Doch das alles beherrschende Thema ist Iran

Plötzlich schellen Alarmglocken

Die Regierung Erdogan begreift, dass sich weder die NATO noch die USA allein in ein Syrien-Abenteuer stürzen wollen – so kommt wieder die Diplomatie zu ihrem Recht

Mann mit Stein in der Hand und Tuch vor dem Mund, im Hintergrund Rauch und Menschen.

Es grenzt an ein Wunder

Syrische Fronten drohen auch dem Nachbarland, das mit einer fragilen inneren Machtbalance leben muss. Ein militärischer Konflikt käme vor allem dem Iran ungelegen

Lutz Herden
Karte von Türkei und Syrien mit farbigen Gebieten und vertikalen Linien.

Viel missionarischer Eifer

Die Türkei könnte unversehens im syrischen Sumpf stecken, weil sie als Regionalmacht zu wenig Zurückhaltung walten lässt, wie auch der jüngste Luftzwischenfall zeigt

Lutz Herden
Mitt Romney spricht vor einer Gruppe von Kadetten in Uniform.

Alles wie immer?

Herausforderer Mitt Romney attackiert Präsident Obama in der Außenpolitik. Doch dürfte sich an der Rolle der USA in der Welt nach der Wahl wenig ändern - so oder so

Benjamin Netanjahu hält eine Zeichnung einer Bombe mit Prozentangaben vor der UN-Vollversammlung.

Die Farbe Rot

Premier Netanjahu lässt kaum Gelegenheiten verstreichen, seine Meinung über den Umgang mit dem Iran kundzutun. Besonders gegenüber der US-Regierung wird er deutlich

Lutz Herden
Desmond Tutu mit Brille und erhobenen Händen, die seine Stirn berühren.

Gleicher Maßstab für alle

Der Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu fordert Tony Blair auf, für seine Rolle im Irakkrieg Verantwortung zu übernehmen

Mursis verbaler Sprengstoff

Mohammed Mursis Verurteilung des syrischen Regimes auf dem Gipfel der Blockfreien in Teheran verstärkt die Isolation des Gastgebers und den sunnitischen Zusammenhalt

Ach, Gott

„Gott lebt, aber er ist nur noch Text für mich“, sagt Shahin Najafi. Er hält sich in Köln versteckt: Gegen den iranischen Musiker wurden vier Fatwas ausgesprochen

Barack Obama spricht vor dem Weißen Haus.

Getrampel vor der roten Linie

Der US-Präsident findet Gefallen an einer Syrien-Intervention, auch ohne UN-Mandat. Vom Völkerrecht bliebe dann bestenfalls eine Vogelscheuche übrig

Lutz Herden
Frau zeigt auf Puppe mit Netanyahu-Maske vor Fahnen und Plakaten.

Rhetorik der Eskalation

Präsident Peres hat einen militärischen Alleingang seines Landes gegen iranische Atomanlagen abgelehnt und wird dafür von Premier Netanjahu öffentlich kritisiert

Lutz Herden
Frau in blauer Arbeitskleidung hält Kieferknochen, Schädel liegt daneben. Archivregale im Hintergrund.

Das Zahnstein-Orakel

Christina Warinner kratzt am Plaque unserer Vorfahren. Sie will herausfinden, was uns gegen Krankheitserreger schützen kann

Mao, Mao an der Wand …

… wer sind die Liberalsten im ganzen Land? Das Museum für Zeitgenössische Kunst in Teheran darf Werke der "Pop Art & Op-Art" zeigen. Vermutlich nicht ohne Hintergedanken

Nichts zum Lachen

Yashar Khameneh war ein iranischer Student in den Niederlanden. Dann postete er ein religiöses Satirevideo auf Facebook. Seitdem ist in seinem Leben nichts mehr wie zuvor

Aus Kampf wird Kunst

Die Hisbollah feiert in einem Freiluftmuseum ihren Kampf gegen Israel in ästhetisierter Form. Auch sonst will die Organisation ihre politischen Ideen in Kultur verwandeln

Recep Tayyip Erdoğan trägt rote Boxhandschuhe und lächelt.

Das Drehkreuz klemmt

Nicht immer waren Ankara und Damaskus derart verfeindet wie jetzt. Das Verhältnis wurde um so besser, je mehr sich die Türkei den Arabern als Regionalmacht empfahl

Julian Assange, mit grauem Haar, blickt nach rechts. Im Hintergrund sind dunkle Bögen zu sehen.

Ein bisschen überreagiert

Assanges Asylantrag ist ebenso hysterisch wie einst die Reaktion Washingtons auf die Wikileaks-Veröffentlichungen. Denn eines ist sicher: Er wird nicht in den USA landen

Ach, wie süß

Als Zucker noch keine Sünde, war die Welt einfach: Es gab Zuckerwasser. Heute gibt es Bubble Tea, Rhabarberschorle, Schattenbier. Schmeckt’s? Das Lexikon der Woche

Konzilianter als je zuvor

Die Atomgespräche in Bagdad lassen hoffen, dass optimistische Kommentare zum Istanbuler Treffen vom April über das iranische Nuklearprogramm berechtigt waren

Samar Yazbek, syrische Schriftstellerin, sitzt im Freien und raucht eine Zigarette.

In der Hölle

"Schrei nach Freiheit": Samar Yazbek zeichnet ein schwer erträgliches Bild von der Gewalt des Assad-Regimes

Krieg als vermeidbares Unglück

Juliane Wetzel hat Günter Grass im ­Freitag vorgeworfen, er bediene antijüdische Klischees. Andere haben kritisiert, Grass spiele mit Tabus. Daniela Dahn zieht nun Bilanz

Nukleare Macht, soweit das Auge reicht

Nach den Atomgesprächen in Istanbul steht fest: Einen Erfolg bei den Verhandlungen Ende Mai in Bagdad kann es ohne Sicherheitsgarantien für den Iran nicht geben

Lutz Herden

Ein zartes Gewebe

Der Künstler Ai Weiwei und Google-Mitgründer Sergej Brin warnen: Apple, Facebook und die Unterhaltungsindustrie bedrohen das Internet in seinen Grundfesten

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