Iran
Kleinster gemeinsamer Nenner
Der Annan-Plan ist derzeit absolut alternativlos. Entgegen anders lautender Behauptungen würde eine NATO-Intervention die Lage wohl dramatisch verschlechtern
Wenn der Stein erst einmal rollt
Saudi-Arabien und Katar schüren den Machtkampf in Syrien, um der eigenen regionalen Hegemonie voranzutreiben und den Konkurrenten Iran spürbar zu schwächen
Vergangenheit ohne Ende
Die Debatte um Günter Grass und die Deutschen. Unser Autor kritisiert Israel auch, aber anders als der deutsche Nobelpreisträger
Feinde unter sich
Eine stabile Waffenruhe kann es nur geben, wenn sich auch alle äußeren Konfliktparteien dazu bekennen. Aber davon sind sie weit entfernt
Aller Gefahr zum Trotz
Bei aller äußeren Bedrohung scheint die Führung des Iran derzeit kaum handlungsfähig zu sein. Besonders die Fraktionen der Konservativen intrigieren gegeneinander
Günter Grass als Mephisto
Die überwältigende Kritik am Nobelpreisträger und seinem Gedicht zum Atomkonflikt zeigt: Er könnte doch noch zur Kraft werden, die das Gute schafft
Der Historische Kompromiss
Durch Geben und Nehmen ließe sich im Atomstreit mit dem Westen ein Verhandlungspaket schnüren, das auf Konzessionen beruht. Einen Versuch wäre es wert
Direkter Draht zum Präsidenten
Internet-Aktivisten haben mehr als 3.000 Emails öffentlich gemacht, die von Assads privatem Konto stammen sollen. Sie geben Einblick in die seltsame Welt des Diktators
Wenn es hart auf hart kommt
Präsident Barack Obama steht unter Druck. Er kann Premier Netanjahu beim Gipfel im Weißen Haus nicht wirklich von dessen Angriffsplänen gegen den Iran abbringen
Grenzgänger Netanjahu
Für Israels Premier bleibt ein Militärschlag gegen den Iran nicht "eine", sondern die "erste Option". Er bringt damit den Wahlkämpfer Obama in eine eher prekäre Lage
Drohnen statt Soldaten
Unter Barack Obamas Regierung ist der Einsatz unbemannter Drohnen offiziell gerechtfertigt und seit 2011 ungemein forciert worden
Volkes Boulevard
Syrische Oppositionelle haben bei Google Maps nach der Assad-Familie benannte Straßen umgetauft. Wie funktioniert das? Ein Guardian-Autor hat es ausprobiert
Die „Achse der Guten“ hat nicht nur Freunde
Russland und China sind keine Verbündeten Assads. Sie werden aber den Verdacht nicht los, dass es dem Westen in Syrien nicht nur um Demokratie geht
Die Rückkehr des Ajatollah Chomeini
Ihr Nationalheld ist tot, aber ein wichtiges Ereignis macht seine Anwesenheit dringend erforderlich. Was tun? Die Iraner haben eine erstaunliche Antwort gefunden
Die Verschiebung der Pole
Die einzige Weltmacht zu sein, ist teuer. Die USA können sich das nicht mehr leisten. Sie und die alten Verbündeten stellen sich nur langsam auf eine neue Weltordnung ein
Nimm drei
Die 40 wichtigsten weltpolitischen Fragen an einen, der glaubt, jede Antwort zu kennen: Dr. Parag Khanna, der Popstar unter den Politberatern
Prochorow, Sjuganow & Kristina Schröder
Nicht alles, was diese Woche unter dem Teppich landete, gehört dorthin: 5 weitere Themen der Woche in aller Kürze analysiert
Die Zeitbombe ist gestellt
Das europäische Ölembargo verstärkt die Spannungen mit dem Iran. Selbst wenn beide Seiten keine Krieg wollen, könnten kleinste Versehen nun eine Eskalation herbeiführen
Der Ayatollah spuckt Feuer
Im März stehen im Iran Parlamentswahlen an. USA und EU sollten nun einen kühlen Kopf bewahren - sonst könnten sie unfreiwillig zu Wahlhelfern der Hardliner werden
Befragen wir unser Gemüt
Der französische Schriftsteller Stéphane Hessel bewundert an der arabischen Revolution, dass sie versucht, eine Brücke zwischen Islam und Demokratie zu schlagen
Autorin und Regisseurin Marjane Satrapi ist tot: „Ich habe mich nie als Opfer gesehen“
Die iranische Autorin und Filmemacherin Marjane Satrapi wurde mit dem Comic „Persepolis“ weltberühmt. Nun ist sie mit 56 Jahren in Paris gestorben. Präsident Macron würdigte sie als „Symbolfigur“. Hier kommt ein Interview mit ihr von 2011
Den Wölfen überlassen
Nach dem Abzug der US-Armee schwindet bei den Sunniten jede Hoffnung auf Emanzipation. Versucht stattdessen Premier Nuri al-Maliki eine neue Autokratie zu etablieren?
Saddams General
Beim Abzug der US-Armee sind die Iraker hin und her gerissen zwischen Stolz und Unsicherheit, Angst und Hoffnung. Der Einfluss Irans wird sich stärker bemerkbar machen
Verlorener Verbündeter
Die US-Truppen hinterlassen bei ihrem Abzug aus Irak ein zerschlissenes Land. Der Krieg ist nicht vorbei, die Zukunft der Region weit offen