Libanon
Die libanesische Hisbollah und die israelische Armee haben sich seit dem Krieg vom Sommer 2006 keinen solchen Schlagabtausch mehr geliefert. Hintergrund sind der 7. Oktober 2023 und der darauffolgende Einmarsch Israels in Gaza. Die Schiiten-Miliz will eine Waffenruhe und den Rückzug des Angreifers erzwingen
Ziemlich beste Feinde
Seit der Demission des libanesischen Premiers al-Hariri brodeln erneut die Spannungen mit Iran
Saudisches Komplott
Präsident Hassan Rohani wirft Riad vor, sich im Jemen und Libanon einzumischen und damit die gesamte Region in eine weitere schwere Krise zu stürzen
„Hier nennen sie mich den Undankbaren“
Ayham Majid Agha ist einer der wichtigsten Exilkünstler in Deutschland. Und ein politischer Querdenker
„Das kann keinem Menschen zugemutet werden“
Matthias Lehnert ist Anwalt für Aufenthaltsrecht. Er hofft, dass das Bundesverfassungsgericht die Abschiebungen nach Afghanistan als Verletzung der Grundrechte wertet
Eine vermeidbare Tragödie
Wie aus den demokratischen Protesten ein gnadenloser Krieg werden konnte, in dem jeder gegen jeden kämpft
Hippies mit Gewehr
Achzivland heißt ein zehn Quadratkilometer großer Zwergstaat in Israel. Zu Besuch bei Gründer Eli Avivi und seiner Frau Rina
„Hier haben es die Männer schwerer“
Wie verändern Krieg, Flucht und Exil die Geschlechterrollen? Die syrische Soziologin Nisren Habib forschte in ihrem Heimatland, im Libanon und jetzt auch in Deutschland
„Nur eine Frau kann den Jungen noch retten“
Hassan ist 25 Jahre alt, lebt in Beirut und sieht sich als Krieger. Seine Hisbollah-Kumpels haben ihn aus dem Gefängnis geholt, weil er in Syrien kämpfen sollte
„Und ich lebe noch immer“
Ármin Langer ist als Jude in den Berliner Bezirk Neukölln gezogen, wo viele Muslime wohnen. Und er fühlt sich dort wohl
Gunst der Stunde
Bei aller Gegnerschaft sind taktische Arrangements zwischen den USA und der Assad-Regierung durchaus denkbar. Es hat sie schon gegeben
Die emotionale Ohnmacht der Muslime
Wie geht man damit um, wenn Terroristen die eigene Religion missbrauchen? Über Rechtfertigungsdruck und zwiespältige Gefühle unter Muslimen
Extrem geplant
Der Islamische Staat hält die Weltpolitik in Atem. Wie wurde er so mächtig? Nicht nur mit religiösem Wahn, sondern auch mit klinischer Effizienz. Die Syrien-Reportage
Weg mit dem Schweinehund
Flüchtlinge sind hierzulande oft in Not, man weiß es. Und doch tut man viel zu wenig – meistens
Kämpfe von gestern
Das arabische ALFILM-Festival in Berlin konzentriert sich besonders auf Ägypten
Rückkehr der Verdammten
Für die US-Regierung sind entkrampfte Beziehungen mit Damaskus und Teheran kein Tabu mehr. Die große Anti-IS-Koalition wirkt Wunder
Bis hierher und noch weiter
Außenminister Kerry hat indirekt einen Schwenk in der US-Syrien-Politik eingestanden. Plötzlich scheinen auch Verhandlungen mit Präsident Assad kein Tabubruch mehr
Dichtung zwischen Tod und Verrücktheit
Der irakische Schriftsteller Fadhil Al-Azzawi über seinen Roman „der letzte der Engel“, die arabische Literaturszene und sein Leben in der DDR
Neuland unterm Pflug
Der Aufmarsch des IS ist Zeichen einer territorialen Reorganisation. Die Staatenbildung nach dem Ersten Weltkrieg - geprägt von westlichen Interessen - hat sich überlebt
Unter Feinden
Die Hoffnungen des Arabischen Frühlings liegen in Scherben. Und mit dem jüngsten Konflikten ist der Nahe Osten noch brutaler, unbeständiger und komplexer geworden.
Das neue Modell: Failed State
Es erinnert an eine Epidemie. Bürgerkriege, ethnische und religiöse Konflikte erfassen eine ganze Region. Staaten zerfallen, Grenzen haben nur noch statistischen Wert
Mutter aller Schlachten
Der Konflikt zwischen Sunniten und Schiiten im Irak ist Teil eines Umbruchs, bei dem die konfessionellen und ethnischen Domänen der gesamten Region neu verteilt werden
Assad, As-Sisi, Bouteflika
Die Präsidentenwahl im Rumpfstaat ist ein Indiz für die autoritäre Restauration in Ländern der Arabellion. Man kehrt in die Zeit vor dem Revolutionsjahr 2011 zurück
Späte Einsicht
Marcus Klingberg war der hochrangigste KGB-Spion, der jemals in Israel festgenommen wurde. Ein Treffen in Paris – mit 28 Jahren Verspätung
An der Grenze
Ausgerechnet in der kalten Jahreszeit könnte die Zahl der syrischen Flüchtlinge auf über zwei Millionen steigen