Meinungsfreiheit

Zur Not nimmt die NPD auch das Grundgesetz

Demos gegen Journalisten, Morddrohungen, Doxing: die Dichte der rechten Angriffe und Einschüchterungsversuche auf Medienmenschen nimmt gefährliche Ausmaße an

Eine Person hält eine Fahne mit dem Antifa-Symbol vor dem Schützenhaus.

Vorhang auf!

Organisationen wie die Antifa bedrohen die Meinungsfreiheit, heißt es in den Medien. Dabei müssten uns die Erinnerungen an die 1990er-Jahre eines Besseren belehren

Elsa Koester
Mann im Anzug blickt verwirrt unter mehreren Mikrofonen auf einer Bühne in die Kamera.

Die Krankheit, die ich rief

Deutschlands Zeitungslandschaft rätselt, ob die Meinungsfreiheit in Gefahr ist. Das wird man ja wohl noch fragen dürfen!

Porträt einer Frau mit blondem Kurzhaarschnitt und Brille auf dem Kopf, die spricht.

Das falsche Zeichen

Wo hört Meinungsfreiheit auf und wo fängt Hate Speech an? Der ehemalige BGH-Richter Thomas Fischer im Gespräch über den Beschluss zu den Beleidigungen gegen Renate Künast

Drei Personen vor roten, abstrakten Formen.

Was darf man heute noch sagen?

Das Grundgesetz garantiert uns Meinungsfreiheit. Doch wie weit reicht sie im Alltag? Muss wirklich jeder äußern können, was er will? Jakob Augstein hat sich umgehört

Die sanfte Rechte

Das neue „Hambacher Fest“ ist nicht der erste Versuch, Extremisten salonfähig zu machen. Der Hass versteckt sich hier gut zwischen lauter netten Rednern

Jeremy Corbyn im Profil, mit Bart, spricht und gestikuliert.

Verlorenes Vertrauen

Als erster Labour-Chef hat Jeremy Corbyn sich klar für die Rechte der Palästinenser eingesetzt, muss jetzt aber zurückrudern

Drei Plakate mit dem Porträt eines Mannes und der Aufschrift

Theater, Theater

Die CSU wollte den Münchner Intendanten den Mund verbieten. Dass 25.000 Menschen gegen ihre Politik protestierten, konnte sie damit nicht verhindern

Ein älterer Mann im Anzug spricht mit einem Jungen mit Brille.

Die müden Füße des Mufflons

Ist der greise Staatschef Bouteflika noch regierungsfähig? Eine belgische Journalistin meldet Zweifel an und schafft so eine diplomatische Krise

Ein Mann im Anzug spricht lächelnd mit einem Mann mit Kopftuch, im Hintergrund Menschen und ein Kameramann.

1968: Skeptische Brüder

Der „Prager Frühling“ setzt auf Reformen und schreckt die Bruderparteien der KPČ. Sie sehen den Sozialismus akut bedroht. Ein gemeinsamer Brief soll Prag umstimmen

Cool down

Wie man die rechten Provokationen ins Leere laufen lassen kann

Licht und Schatten

Die Novelle räumt endlich mit der Störerhaftung auf. Dem gegenüber steht die Bedrohung der Meinungsfreiheit durch das neue Netzwerkdurchsetzungsgesetz

Schrei! Lass alles raus

Gefühlslotung ist en vogue. Liebe und Hass etwa werden ausgiebig öffentlich diskutiert. Neuerdings boomt auch die Zornforschung

Bronzeskulptur eines Monsters mit geöffnetem Maul und scharfen Zähnen, im Vordergrund eine Kralle.

Unfrei Schnauze

Renate Künast kämpft in ihrem neuen Buch gegen ein starkes Gefühl. Die Grüne fordert einen „Aufstand der Anständigen“

Heiko Maas mit Brille, im Anzug, blickt nach unten. Bokeh-Effekt im Vordergrund.

Kollateralschäden inklusive

Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz ist kurzsichtig und gefährlich. Es versucht, ein echtes Problem mit ungeeigneten Mitteln zu lösen

Dominanz des Nordens

Erstmals findet die Documenta nicht nur in Kassel statt. Ein Eröffnungsbesuch am Schauplatz Athen

Christine Käppeler

Ein unstetes Verhältnis

Den Regierungen einiger afrikanischer Staaten sind soziale Medien in heiklen Phasen ein Dorn im Auge. Die Folge: Sie schränken den Zugang immer wieder ein

Holt ihn raus

Deniz Yücel ist so etwas wie die personifizierte Pressefreiheit. Gerade seine Grenzgänge sind es, die unserem Beruf erst Sinn geben

Thermometer mit verschiedenen Emojis, die Emotionen wie Wut und Freude darstellen.

Für Räume des Respekts

Unsere Autorin betreut die Online-Community der „Tagesschau“ und ist dort pausenlos mit Hass konfrontiert. Wie lässt er sich bekämpfen?

Mann hält Zeitung mit türkischem Text und Bildern von Menschen, im Hintergrund rote Fahne.

Wir geben nicht auf

Selbst nach den Festnahmen ihrer Kollegen machen die Journalisten der türkischen Tageszeitung "Cumhuriyet" weiter. Hier berichten sie von ihrer Arbeit

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