Muammar al-Gaddafi

NATO-Brückenkopf in Libyen

Eine direkte Präsenz der NATO in Libyen hat allemal das Zeug zur präventiven Kompensation möglicher Terrainverluste des Westens in Nordafrika und Nahost

Lutz Herden

Die Emissäre von nebenan

Höchste Zeit, dass sich der afrikanische Staatenbund demonstrativ engagiert, in Libyen politisch interveniert und dabei kein Handlanger der NATO sein will

Lutz Herden

Im Gefängnis Gaddafis

Ein Guardian-Reporter wollte über den Krieg in Libyen berichten. Dann nahmen ihn Gaddafis Truppen fest. Ein Bericht über 14 Tage in libyscher Haft

Vom Gegner zum Feind zum Monster

Dämonisierung sorgt dafür, dass vom Politiker Gaddafi nichts als der Verbrecher Gaddafi übrig bleibt, gegen den so gut wie alles erlaubt ist. Die Muster sind erprobt

Lutz Herden

Fluchtpunkt London

Ein wichtiger Berater des Gaddafi-Sohnes Saif al-Islam wurde in London vorstellig: Sucht das Regime nach einer Exit-Stratgie?

Operation am offenen Herzen

Die NATO hat das Oberkom­mando für die Militäroperationen übernommen und verschafft dem Prinzip Schutzverantwortung einen Präzedenzfall

Treibgut Wahrheit

Die Begründungen für die Militärschläge gegen die Gaddafi-Armee sind nicht übermäßig zuverlässig und haben mit der UN-Resolution 1973 inzwischen kaum noch etwas zu tun

Lutz Herden

Gaddafi aus dem Amt schießen

Gegen Ende der Londoner Libyen-Konferenz tat US-Außenministerin Hillary Clinton erstmals kund, eine Bewaffnung der Rebellen sei durch die UN-Resolutionen gedeckt

Schreckgespenst Irak

Es mutet seltsam an, Entscheidungen über die Zukunft eines Landes zu treffen, ohne dass dessen Regierung – so verpönt diese auch sein mag – daran beteiligt ist

NATO entsorgt UN-Charta

Der Nordatlantik-Pakt treibt die gewalttätige Parteinahme im libyschen Bürgerkrieg auf die Spitze und übernimmt in dieser Woche das Oberkommando der Intervention

Lutz Herden

Unter dem Banner des Königs

Die Aufständischen im Osten des Landes sind kein monolithischer Block. Sie könnten einen Rumpfstaat ­ausrufen – während das System Gaddafi im Westen erst einmal überlebt

Gaddafis Gegenspieler

Neben der Suche nach den politischen Konsequenzen der Libyen-Intervention drängt sich immer stärker die Frage auf, welche Klientel der Westen da eigentlich beschützt

Aus dem Irak-Krieg nichts gelernt

Die Entscheidungen zu schweren Luftschlägen fielen ohne seriöse Informationen, um die Situation einer hoch komplexen Gesellschaft verlässlich beurteilen zu können

Wer A sagt ...

Frankreich übernimmt die Führung eines Angriffs auf Libyen, dessen Fortgang ungewiss ist: Werden am Ende doch Bodentruppen gebraucht, um Gaddafis Macht zu brechen?

Erweiterte Verantwortung

Westerwelle wird für seine Enthaltung zu Libyen sogar von der Linksfraktion gelobt. Doch auch Interventionsgegner werden nun erleichtert sein, wenn die Waffenruhe hält

Das eigennützige Versprechen

Während Gaddafis Truppen vorrücken, entlarven UNO, EU und NATO sich selbst als heuchlerisch – und die „Schutzverantwortung“ als widersprüchlich

Der König steigt vom Thron

Muammar al-Gaddafi rief einst in seiner Heimatstadt Sirrte die Vereinigten Staaten von Afrika aus – ein pan­arabischer Führer wurde zum passionierten Panafrikaner

Lutz Herden

Obama und die Büchse der Pandora

Barack Obama besinnt sich auf George Bush und dessen segensreiche Nahostpolitik. Ein "weitergehender Einsatz" der US-Armee gegen Libyen wird herbeigeredet

Lutz Herden

Scheusal vom Dienst

Gaddafi soll vor internationale Richter. Ein Indiz dafür, wie das Libyen-Drama genutzt wird, einen Präzedenzfall für das Prinzip der „Schutzverantwortung“ zu schaffen

Lutz Herden

„Nun sind wir Revolutionäre“

Benghazi soll völlig dem Einfluss des Gaddafi-Clans entzogen sein. Verlässliche Informationen sind zwar rar, Momentaufnahmen dieses Aufstandes aber sehr wohl möglich

Gaddafis oberster Vollstrecker

Abdullah Senussi, Schwager des Revolutionsführers, werden Rachefeldzüge des Regimes im umkämpften Benghazi und die Rekrutierung ausländischer Söldner zur Last gelegt

Wie immer – alles oder nichts

Muammar al-Gaddafi will sich treu bleiben und lieber sterben, als freiwillig von der Macht zu scheiden. Doch die entgleitet ihm immer mehr

Frauen bei der Truppe

Nur 17.000 Frauen dienen bei der Bundeswehr. Andernorts ist man da schon weiter. Selbst eine Wehrpflicht für Frauen ist vielerorts nicht ungewöhnlich

Gaddafi in Rage

Der Auftritt des libyschen Staatschefs vor der UN-Generalversammlung wird als verstiegen und provokant gewertet. Doch seine Kritik verdient es, gehört zu werden

Lutz Herden

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