Nahostkonflikt
Der Nahostkonflikt in der Region Palästina begann zu Beginn des 20. Jahrhunderts zwischen Juden und Arabern und dauert bis heute an
Auf dem Hochseil des Wankelmuts
Wenn Deutschland im Juli den UN-Sicherheitsrat führt, werden die Defizite einer zwiespältigen und wenig innovativen Außenpolitik offenbar. Krisen sind da vorprogrammiert
Hoffentlich fragt einer
In Berlin feierte die erste Produktion des Cinema Jenin Premiere: Es ging um Versöhnung. Der Abend zeigte, wie mühsam sie noch ist
Kampf statt Krieg
In einem Jerusalemer Club boxen Juden und Araber gemeinsam und als Freunde. Es gilt die strikte Regel: Hier wird trainiert und nicht politisiert
Die Perser im Arabischen Frühling
Die politische und religiöse Führung in Teheran fürchtet, mit Präsident al-Assad in Syrien könnte sie auch die Brücke zur Hisbollah im Libanon verlieren
Lautsprecher und Scheuklappen
Der Soziologe und Kulturwissenschaftler Peter Ullrich über den Vorwurf des Antisemitismus' in der Linken, Nahost-Obsessionen und eine alte Debatte im Stillstand
Zwischen den Identitäten
Sayed Kashua ist ein palästinensischer Israeli – der Umgang mit einer doppelten Identität ist auch das Thema seines jüngsten Romans „Zweite Person Singular“
Vergeltung in der Knesset
Obama könnte den Friedensprozess nur mit einem präzisen Plan neu starten und sich mit einer Gegenrede in Jerusalem für Netanjahus Auftritt im US-Kongress revanchieren
Eine Feier des Vorurteils
Der Eurovision Song Contest lebt von Klischees – und das ist auch gut so. Das Punkte-Unser ist eben Teil des Vergnügens
Das Herz des Attentäters
Für die meisten ist klar: Terroristen haben eine vom Fanatismus zerfressene Seele. Forscher halten diese Einstellung für wenig zielführend
Benjamin Netanjahu jubelt
Der Wind des arabischen Frühlings weht bis Palästina: Hamas und Fatah versuchen es wieder miteinander und wollen bis zu Wahlen eine gemeinsame Regierung bilden
Versöhnung der Unversöhnlichen
Fatah und Hamas haben sich bis zu Wahlen auf eine Einheitsregierung verständigt. Das Gewicht der Autonomiebewegung gegenüber Israel wird dadurch gestärkt
Ausgelöscht, auferstanden
Der libanesische Marxist Fawwas Traboulsi über die Linke und den Umbruch in Arabien, über palästinensische Irrtümer und intellektuelle Gymnastik
Assads Trümpfe
Ein Kollaps des Baath-Regimes in Damaskus würde die regionale Machtbalance erschüttern. Davon wäre auch Israel als Besatzungsmacht auf den syrischen Golanhöhen betroffen
Intifada gegen den Speckbürger
In den palästinensischen Autonomiegebieten wächst der Unmut über ein arriviertes Milieu, das sich mit der israelischen Besatzung ganz gut arrangiert
Allianzen in Abwicklung
Die Staatskrise lässt auch manches Bündnis erodieren, so dass künftig Iran und Irak wieder näher zusammenrücken könnten. Für Israel wäre das ein alarmierender Trend
Wenn die Mauern stürzen
Kritik am jüdischen Staat wird weiter mit Antisemitismus verwechselt, um existenzielle Entscheidungen zu vermeiden, die im Sog des arabischen Wandels unvermeidbar sind
Der Unversöhnte
Unterwegs in Jenin: Vor einem Jahr bereiste ich eine für mich fremde Welt, die mir durch eine Begegnung mit Juliano Mer Khamis näher kam. Am Mittwoch wurde er beerdigt
Korrektur, kein Dementi
Benjamin Netanjahu würde den Goldstone-Bericht zum Gaza-Krieg 2008/09 gern begraben. Der ist trotz einiger Änderungen in seinen Grundaussagen nicht hinfällig geworden
Die patriotische Karte ist raus
Präsident Bashar al-Assad gerät durch Massenproteste in Bedrängnis, doch kann er die korrupte alawitische Führungselite nicht entmachten, ohne sich selbst zu schaden
Weder Kosten noch Opfer gescheut
Ohne den Fernsehsender „Al Djasira“ wären die vom Umbruch erfassten Gesellschaften von Tunesien bis Bahrain kaum aus ihrer fatalistischen Lethargie erwacht
Laboratorium einer Wende
Die Revolutionstheoretiker Hardt und Negri sehen in den Protesten der arabischen Bevölkerung das Potenzial für eine weltweite Infragestellung der herrschenden Ordnung
System aus den Fugen
Säulen der Stabilität und der Energieversorgung im Nahen Osten gehen verloren – der Westen muss schleunigst umdenken
„Na warte, Wonka!“
Die eigene Partei als Stein im Schuh: Joschka Fischer legt sein Buch über die letzten rot-grünen Jahre vor
Der kalte Frieden von Camp David
Udo Steinbach, langjähriger Direktor des Orient-Instituts, fordert nach dem Umbruch in Ägypten konstruktivere Verhandlungen der Isarelis mit den Palästinensern