Neoliberalismus

Michael Hardt im Interview

Der bekannte Globalisierungskritiker über die Bedingungen einer radikalen Demokratie und die zwei Gesichter der Apokalypse

Griechenland ist überall

In Europa floriert im Schatten der Finanzkrise das Geschäft mit Staatsanleihen vorzüglich. Denn Staaten sind die besten Schuldner, die ein Gläubiger sich wünschen kann

Grün statt Geld

Europa war zu lange auf Märkte und Wirtschaft fixiert. Das rächt sie derzeit in Griechenland, aber auch anderswo. Noch aber ist eine Umkehr möglich

Der große Bruder

Die britische und ­internationalistische Zeit­schrift, Flaggschiff der Neuen Linken, also die „New Left Review“ wird 50 Jahre alt. Eine Gratulation

Der große Bogen

Der linke Ökonom Jörg Huffschmid hatte ein Gespür für systemimmanente Veränderungen. Eine Berliner Tagung erinnerte an den Kapitalismuskritiker

Michael Jäger

Zeit für einen neuen Aufbruch

Die Grünen sind heute nicht mehr die erste Adresse für alternative Politik – sie werden für diese aber nicht weniger gebraucht als die SPD

Immer geradeaus

Die Krise als Chance? 2009 begann mit Abgesängen auf den Kapitalismus. Doch für notwendige Veränderungen war es ein verlorenes Jahr

Die SPD ist nackt

Die Sozialdemokraten präsentieren sich auf ihrem Parteitag als letzte Wir-Partei der deutschen Politik. Doch der Dresdner Neuanfang bliebt zweideutig

Michael Jäger

Die Sloterdijk-Honecker-Debatte

Entschuldigung, was für eine Debatte? Erst ging es um Steuern, dann ums Bürgertum. Und schließlich ging es drunter und drüber: Wie ein Diskurs zerfranst

Noch ein Fest der Freiheit

General Motors hat die Bundesregierung nicht nur auflaufen lassen, sondern ihr auch eine Lektion erteilt, die sie sich redlich verdient hat

Kopf-an-Kopf-Rennen

Uruguay wählt seinen Präsidenten: Stadtguerilla-Veteran José "Pepe" Mujica gegen Ex-Staatschef Lacalle, Wohlfahrtspolitik gegen Marktradikalismus. Eine Vorschau

Die Wahl der Wahl

Pessimistische Bemerkungen über die so genannte Alternativlosigkeit in der Abschlußphase des Bundestagswahlkampfes und die Richtungslosigkeit der Postdemokratie

28 Stunden sind genug

Vollbeschäftigung ist nicht unrealistisch. Vier Millionen neue Jobs reichen aber nicht. Die Arbeitszeit muss radikal verkürzt werden

Leute raus, Mieten hoch, bumm

In Hamburg zieht eine soziale Unruhe herauf, wie es sie seit den Kämpfen um die Rote Flora nicht mehr gab. Stein des Anstoßes ist eine neue Phase der Gentrifizierung

Die Großen haben Boote

Der Ökonom Joachim Bischoff sieht keine allmähliche Erholung der Wirtschaft und warnt stattdessenvor einer langanhaltenden ­wirtschaftlichen Depression

Die Kapelle spielt wieder auf

Die Zeiten der neoliberalen Mietmäuler sind keineswegs vorbei: Arbeitgeber und so genannte Experten empfehlen Lohnkürzungen als Krisenmedizin

Stoßt den Dollar vom Thron

In der Krise fordert die Politik ihren Primat zurück. Aber die G8 haben längst Konkurrenz – mit viel besseren Ideen

Das andere Massaker

Auch Venezuela setzte wie China 1989 auf nackte Gewalt: Mehrere Tausend Menschen starben, als das Militär Proteste gegen die Kürzung von Sozialleistungen niederschlug

Verlorene Zeit

Es fehlt ein sozialökologisches Anschlussprojekt an den Neoliberalismus. Die Wähler müssen bis 2013 warten - und selbst dann bleibt Mitte-Links nur eine vage Hoffnung

Küche statt Krieg

Der britische Sozialist Liam Gillick bestückt dieses Jahr in Venedig den deutschen Pavillon. Das fällt eher schlicht aus, nimmt der Nazihütte aber mit Coolness Pathos

Empfehlung der Woche

Der Sohn des Oligarchen

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Hardcover, gebunden

448 Seiten

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