Populismus

Beppe Grillo, 64, mit grauem Haar und Bart, trägt ein weißes Hemd.

Die Rückkehr der One-Man-Show

Der autoritäre Populist Beppe Grillo wandelt auf den Spuren von Berlusconi. Er will das Parteiensystem sprengen und vorerst nicht mit Mitte-Links paktieren

1848. 1968. 1989. 2011?

Wie viel Potenzial der weltweite Aufstand im ­Vergleich zu den großen historischen Umwälzungen birgt: Der Popkritiker John Harris reist durch die globale Protestkultur

Deoschicht der Douglas-Liberalen

Dem Volk aufs Maul schauen, ihm aber nicht zu nahe kommen: Der FDP-Spitze fehlt der Mumm, den „populistischen Moment“ zu nutzen

Auch Souveränität kommt abhanden

Nicht nur die ­europäische Grundierung der deutschen Politik steht zur Disposition – sondern auch das Konzept des Nationalstaats

Euro-Bonds wären ein Anfang

Gemeinsame Anleihen der Euroländer würden die Finanzkrise nicht sofort beenden, aber sie wären ein Weg, um den Finanzmärkten nicht wie bisher hinterher zu hecheln

Was Rechtspopulismus ausmacht

Informationen zu Grundlagen, Design und Bedeutung der Forsa-Umfrage im Auftrag des "Freitag"

Deutschland über alles

Europas Rechtspopulisten feiern einen Erfolg nach dem anderen. Eine Forsa-Umfrage des „Freitag“ zeigt: Ihre Parolen fänden auch in Deutschland erschreckend viel Beifall

Das Zähneknirschen der Sieger

Berlusconis autoritärer Populismus zieht viele soziale Aufsteiger in seinen Bann, denen die Lust am Tabubruch in einer korrumpierten Gesellschaft nicht fremd ist

Gutes gegen wankelmutiges Volk

Die Opposition verbeugt sich plötzlich vor dem Bürgerwillen, die Regierung verteidigt die repräsentative Demokratie – beide treiben ein populistisches Spiel

Resonanzboden der Deformation

Über Populismus rümpfen Liberale gern die Nase. Doch er ist – bei allen Gefahren – ein Seismograph für das, was schief läuft zwischen Elite und Bürgern

Ansteckende Paranoia

In den USA haben ahnungslose, rechtsgerichtete Bewegungen wie die "Tea Party" Tradition. Europa sollte darauf nicht bloß herabschauen

Vom Blues zum Soul?

Der Absturz der SPD bei der Bundestagswahl war keine Ausnahme. Ein Beitrag zur Debatte aus der Perspektive der niederländischen Erfahrung

Ein linkes Manifest als Bestseller

"Früher oder später wird der Zusammenbruch eintreten": Warum das anonym verfasste Werk „The Coming Insurrection“ ein internationaler Erfolg wurde

Wille zur Ohnmacht

Mit der Euro-Krise und dem Spekulanten-Tsunami wird der deutsche Staat nicht nur zum Bettelknaben, sondern der Bundestag auch zum Domestiken der Märkte degradiert

Lutz Herden

Die Flut wird kommen

Bei der Parlamentswahl droht ein Erdrutsch-Sieg von Rechten und Rechtsradikalen, die mit ihrer aggressiven Hetze gegen Sinti und Roma auf große Zustimmung stoßen

Der König singt und tanzt

Südafrikas Staatschef Zuma nutzt nicht nur die Fußball-WM, um weltpolitisch an Kontur zu gewinnen. Er tut etwas, um dem Ruf eines aufgeräumten Populisten zu entkommen

Gegen Schwarz-Gelb zu sein, ist zuwenig

Für Grünen-Chef Cem Özdemir ist eine rot-rot-grüne Option denkbar – aber nur, wenn die SPD ein neues Leitmotiv findet und die Linkspartei Abschied vom Populismus nimmt

Mangelnder Mut

Die Schweizer Muslime sind unsichtbar geblieben, weil sie der Konfrontation aus dem Weg gehen wollten. Sie tragen eine Mitverantwortung, sagt der Publizist Tariq Ramadan

Politische Eiszeit

Nicht die direkte Demokratie der Schweiz ist das Problem, sondern dass rechte Parteien sich ihrer bedienen und Ressentiments gegen „Fremde“ mobilisieren

Hurra, wir sind über den Berg!

Es ist ein geschickter Schachzug, die ökonomische Krise in Deutschland immer häufiger als Rezession zu bezeichnen, um über die wahren Fakten hinwegzutäuschen

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