Rassismus

90 Jahre eine Frage

Theodor Michael wurde in der Weimarer Republik als Sohn einer Berlinerin und eines Kameruners geboren. Erinnerungen an einem kaum bekannten Teil der deutschen Geschichte

Sein oder Nicht sein

Percival Everett schreibt glänzende Satiren auf die US-Gesellschaft und ist als Erotiker auch noch viel besser als Philip Roth

To-do-Liste

Der schottische Fußball soll mit dem schweizerischen fusionieren, der Protest in Hongkong darf nicht nachlassen. Und die Spanier...! Unsere Agenda des Jahres

Afrika braucht euch nicht!

Der kenianische Aktivist Boniface Mwangi weist auf Rassismus in den USA hin und kritisiert Freiwilligendienste in Afrika

Zweimal Wuppertal

Eine Filmreihe blickt 130 Jahre nach der Berliner Konferenz aus ungewohntem Winkel auf die Kolonialgeschichte

Ein Mädchen mit Baseballkappe hält ein Schild mit der Aufschrift

Unwohlsein als Fortschritt

Nach Ferguson stellt sich auch die Frage, wie sich in den sozialen Netzwerken über Rassismus diskutieren lässt. Eine schwarze und eine weiße Frau fangen schon mal an

Al Sharpton zeigt mit dem Finger nach rechts. Er trägt einen Anzug mit gemustertem Hemd und Krawatte.

Der Wunderknabe

Al Sharpton ist der Sprecher der Afroamerikaner im aufgewühlten Ferguson. Er hat eine schillernde Karriere hinter sich

„Es hagelt Aufsätze“

Für den Song „Beate Zschäpe hört U2“ erhielt die Antilopen Gang eine Abmahnung des Montagsdemo-Redners Ken Jebsen – und ist damit im Mainstream angekommen

Das vermaledeite N-Wort

Leider ratlos hinterlässt einen die „Kritik der schwarzen Vernunft“ des kamerunischen Politikwissenschaftlers Achille Mbembe

Identität

Ein US-Polizist hat Privatfotos vom Handy einer Verhafteten kopiert und damit ein Facebookprofil angelegt, um weiter zu ermitteln. Unser Lexikon der Woche klärt auf

Die Geschichte wiederholt sich

Das tödliche Drama von Ferguson gibt es schon als Film. Er heißt „Fruitvale Station“, und Michael B. Jordan ist der Hauptdarsteller

Gute Stadt, böse Stadt

Eine neue App warnt vor gefährlichen Gegenden und sorgt damit für Entrüstung. Das Konzept sei rassistisch. Problematisch ist aber vor allem die Segregation des Stadtraums

Ein Mann mit Bart und Brille sitzt in einem Anzug vor einem unscharfen Hintergrund mit einem großen, stilisierten Adler.

Öffentliche Watschn

Mit seiner Stimmungsmache gegen den Islam hat Nicolaus Fest für ein Novum bei Springer gesorgt: „Bild“ distanziert sich von sich selbst

Aufrechte Haltung

Iman kennt den Rassismus in der Modewelt nur zu gut. Als erstes schwarzes Topmodel und Ehefrau von David Bowie nutzt sie den Glamour nun für Somalia

Junge Frau mit kurzgeschorenen Haaren, lila Oberteil und auffälligem Schmuck blickt ernst in die Kamera.

„Wo hört das Rückgrat auf?“

"Too shy to rap"? Wohl kaum. Die Berliner Rapperin Sookee über ihre Beziehung zu Rap und die ewige Diskussion über Diskriminierung im deutschen Hip-Hop

Zwei Personen mit schwarz bemalten Gesichtern und Afroperücken, daneben jubelnde Fans.

Rassismus raus aus den Köpfen

Deutsche Fans fallen beim Spiel gegen Ghana rassistisch auf. Nun muss mit einem härteren Vorgehen gegen Rassismus vorgegangen werden. Doch die Fifa hält sich dabei raus

90 Minuten für ein Buch

Bei einer WM denkt man nur von Spiel zu Spiel. Aber dazwischen liegt noch ein bisschen Lesen drin. Wir präsentieren sieben Neuerscheinungen zum Thema

Gibt es linken Fußball?

Kurz vor der WM und lange nach César Luis Menotti: Das Spiel ist heute Arbeit plus Technik plus Genieblitz

Brüssel gegen Brüssel

Im nächsten EU-Parlament werden so viele Europakritiker sitzen wie nie zuvor. Ein „Guardian“-Reporter berichtet aus Coulommiers, Helsinki und Erfurt

Gut gekontert gegen Rassismus

Der Fußballer Dani Alves hat für Aufsehen gesorgt, als er eine Banane aß, die ein Fan nach ihm warf. Unser Lexikon zeigt, wie man noch auf Rassismus reagieren kann

Kerry, go away

Seit fast einem Jahr pendelt der amerikanische Außenminister zwischen Israelis und Palästinensern hin und her. Dem Frieden aber sind beide Seiten nicht näher

Hinter verschlossenen Türen

Eine Göttinger Theatergruppe spielt ein Stück über Homosexualität in der Kabine eines Fußballstadions – und eckt damit an

Keine Fragen offen

Martin Heideggers „Schwarze Hefte“ kann man nicht schön reden. Aus ihnen spricht Antisemitismus, NS-Kitsch und Starrsinn

Michael Jäger

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