Russland
„Er schmeichelt dem Opfer-Reflex“
Der Schriftsteller Péter Esterházy über Ungarns Premier Viktor Orbán, die Bauchgefühle der Bürger und die Freiheit der Kunst
David wirft seinen Stein
Im Schuldenstreit ist es Alexis Tsipras gelungen, die politische Hegemonie der EU zu durchbrechen
Wenn die Fässer überlaufen
Statt einer Kurskorrektur gibt es eine pragmatische Kursanpassung und einen zerstörten Frieden mit den Kurden
Kalte Schlucht, schwarzes Gold
Trotz des Bürgerkrieges fördern in der „Volksrepublik Donezk“ die Bergwerke Steinkohle und beliefern die Ukraine
In Vorkasse gehen
Die Aufständischen wollen schwere Waffen von den Frontlinien abziehen, um die Verhandlungsposition in der Minsker Kontaktgruppe zu verbessern. Oder geht es um mehr?
Auch Obama muss jetzt liefern
Der Atomvertrag ist ein diplomatischer Paukenschlag. Die Gegner des Agreements sitzen im US-Kongress, in Israel und Saudi-Arabien
Die zwei Seelen Europas
Das Treffen der Regierungschefs in Lettland macht deutlich, dass es Zeit wird, der Wahrheit über die „Östliche Partnerschaft“ ins Auge zu sehen
Jenseits der roten Linie
Unabhängige Redaktionen haben es in Russland zurzeit schwer. Aber einige Journalisten lassen sich nicht einschüchtern
Niedere Motive
Der Eurovision Song Contest wird 60. Einige Richtigstellungen zur erfolgreichsten Fernsehshow der Welt
Ein ganz normaler Störfall
Durch den Konflikt mit Athen läuft die EU Gefahr, als Global Player auszufallen
Eine zweite Befreiung
Statt zum 70. Jahrestag des Kriegsendes Moskau zu boykottieren, sollte es endlich eine europäische Sicherheitsstruktur mit Russland geben
Das ist der Gipfel
Allein sind die G7 zu keinem globalen Krisenmanagement mehr fähig
Die Faust im Dach
In Debalzewe tragen viele stets eine Tasche mit den wichtigsten Dokumenten bei sich. Sie wollen auf alles vorbereitet sein
Donezk glaubt der Ruhe nicht
Die Menschen erhoffen einen dauerhaften Frieden und richten sich doch auf den nächsten Waffengang ein
Sie bleiben die Alten
Die G7 gerieren sich beim Elmau-Gipfel gegenüber Russland als klassischer westlicher Block, der Bedeutungsverlust durch Selbstvergewisserung zu kompensieren sucht
Die Guten ins Töpfchen
Die EU sollte keine Krokodilstränen über die Einreiseverbote für einige Politiker vergießen. Sie bekommt doch, was sie will - ein gespanntes Verhältnis zu Moskau
Sowjets im Weltall
Erstes Buch ein Bestseller, zweites Buch verboten: der russische Schriftsteller Iwan Jefremow
Die hochmütige Republik
Deutschland sollte aufhören, anderen den Marsch zu blasen. Und seine Macht für ein solidarisches und soziales Europa einsetzen
Als die Steppe kochte
Alexander Glitschew kam als 19-Jähriger an die Stalingrad-Front. Er hielt nach dem Krieg die Versöhnung mit Deutschland für unverzichtbar
Unten durch
Dimitrij Wall kam als russisches Kind ins deutsche Arbeitermilieu. Nun hat er einen Roman über sein prekäres Leben geschrieben
Verbrannte Geschichte
Es sind nicht zuletzt die weiter auseinander driftenden Geschichtsbilder, die zum 70. Jahrestag des Kriegsendes zu einem geteilten Gedenken führen
Sankt Georg und die Drachenbrut
IWF und Weltbank lassen als Reform-Einpeitscher den eigenen Reformwillen vermissen
Wenn der Westen Gedanken liest
Die Gründung einer Entwicklungsbank zeigt Pekings globale Macht. Berlin macht mit, gegen den Willen von Washington
Business as usual
Sigmar Gabriels Reise nach Saudi-Arabien Anfang März zeigte die Widersprüche des Westens, wenn er Menschenrechte einfordert. Es wäre Zeit für einen neuen Ansatz