Streitkräfte der Vereinigten Staaten

Die Hand am Abzug

Die Feindschaft zwischen den beiden Regionalmächten über­schatten die Abzugspläne der US-Armee in Afghanistan

Operation "Klar Schiff"

Sobald das Ergebnis der Parlamentswahl vom 7. März von allen Parteien anerkannt wird, will Präsident Obama das Zeichen für den Beginn des Abzugs der US-Truppen geben

Potemkinscher Rückzug

Das Ausstiegsszenario der USA hat nach einer von Gewalt überschatteten Parlamentswahl den letzten Härtetest noch nicht bestanden. Vorerst fehlt eine neue Regierung

Abzug heißt nicht Ausstieg

Die Anzeichen verdichten sich, dass die US-Militärpräsenz im Irak über die im Status of Forces Agreement festgelegte Deadline von August 2011 hinausreicht

Von Haiti nach Afghanistan

Die USA greifen immer öfter in die Rechte schwacher Länder ein und beschränken deren Souveränität. Das kann sogar richtig sein – wenn es zeitlich befristet bleibt

Michael Jäger

50 zu 50

Die neue Strategie des US-Präsidenten ist ein unkalkulierbares Glücksspiel. Es geht um viel – auch um das politische Überleben des Mannes im Weißen Haus

Obamas Afghanistan-Bausatz

Kriege wie die am Hindukusch und in Pakistan passen nicht mehr ins 21. Jahrhundert. Daran droht der US-Präsident nun zu scheitern

Die graue Eminenz

Der Bruder des afghanischen Präsidenten zieht in Südafghanistan und darüber hinaus die Fäden. Wenn nötig, beschafft er den Amerikanern sogar verhandlungswillige Taliban

Das Blatt wenden – oder abziehen

Der US-­Oberkommandierende in ­Afghanistan macht seinem Oberbefehlshaber Barack Obama in Washington das Leben schwer und geht offen auf Konfrontationskurs

Obamas Kennedy-Erlebnis

Ein Vorgänger des heutigen US-Präsidenten stand 1961 vor der Wahl, mehr Truppen nach Südvietnam zu schicken oder abzuwarten. John F. Kennedy wollte keine Eskalation

Späte Rache

Die Ermordung eines Al-Qaida-Führers in Somalia vor wenigen Tagen durch ein US-Sonderkommando war ein unmissverständliches Signal für mehr US-Präsenz in Ostafrika

Kampfjets über dem Amazonas

Lateinamerika rüstet auf: Binnen eines Jahrzehnts haben sich die Militärausgaben mehr als verdoppelt. Die politischen Konflikte werden dadurch brisanter

McChrystals Mantra

Der Oberbefehlshaber der US-Streitkräfte in Afghanistan, General McChrystal, will den von seinem Vorgänger erdachten Strategiewechsel mit allen Mitteln durchsetzen

Am Ende der Sackgasse angekommen

Die NATO ist am Hindukusch gescheitert. Die Fehler der Vergangenheit fallen nun auf das Militärbündnis zurück. Zeit für eine Bilanz und ein radikales Umdenken

Manas bleibt den Amerikanern erhalten

Kompromiss zwischen Washington, Moskau und Bischkek: Die US-Armee kann ihren Nachschub für Afghanistan weiter durch Kirgisistan schleusen - gegen ein erhöhte Pacht

Mehr Herz und Verstand im Tornister

Keine zivilen Opfer, keine Bomben aus Flugzeugen, keine Zerstörung von Besitz - die Offensive der US-Truppen in der Provinz Helmand soll einer neuen Strategie folgen

Keine 500 Pfund Bomben mehr

Die jüngsten US-Einsätze in Afghanistan stehen für einen Wandel der NATO-Strategie: Priorität soll der Schutz der Bevölkerung haben. Der Anfang von Obamas neuer Politik?

Die Zeit arbeitet für die Taliban

Die militärisch oktroyierte Stiftung von Frieden und Demokratie klappt seit Jahrzehnten nicht, wird aber wie in Afghanistan oder im Irak trotzdem fortgesetzt

Wie die Mafia

Der asymmetrische Krieg ist keine neue Herausforderung, sondern eine alte Strategie, die sich auf das outsourcing von kriegerischer Gewalt auf private Akteure stützt

Notfalls gibt es einen Luftröhrenschnitt

Beim Thema Folter hat sich Obama für die Staatsräson entschieden – und gegen Recht und Gesetz. Dabei zeigt sich, wie Folter das politische System einer Nation korrumpiert

Fast wie im richtigen Krieg

Ein Computerspiel über die Schlacht um das irakische Falludscha stößt auf viel Kritik. Soldaten finden es unrealistisch, andere sprechen von „Kriegspornographie“

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