Syrien

Jetzt hat die Welt die Wahl

Das Votum für Bahsar al-Assad zeigt, dass eine politische Lösung ohne das Baath-Regime zumindest derzeit nicht zu haben ist. Davon sollte Realpolitik ausgehen

Lutz Herden
Menschenmenge jubelt mit erhobenen Gewehren und Fahnen.

Obamas persische Option

Washington und Teheran stehen plötzlich in einer Abwehrfront gegen den dschihadistischen Aufmarsch im Irak. Wird die Geschichte der Anti-Terror-Kriege umgeschrieben?

Lutz Herden
Irakischer Soldat mit Waffe an einer Straßensperre mit Autos.

Wie ein Flugzeug ohne Motor

Der Fall wichtiger Städte im Osten und Norden vollzieht sich rasend schnell, weil die Armee keinen Widerstand leistet und zumeist das Weite sucht

Mann hält Wahlzettel mit Porträts von drei syrischen Präsidentschaftskandidaten.

Assad, As-Sisi, Bouteflika

Die Präsidentenwahl im Rumpfstaat ist ein Indiz für die autoritäre Restauration in Ländern der Arabellion. Man kehrt in die Zeit vor dem Revolutionsjahr 2011 zurück

Lutz Herden
Zwei Frauen in Tarnkleidung blicken bei Sonnenuntergang durch ein Fernglas.

Patt mit Assad

Mitten im Krieg hat sich der kurdische Norden für autonom erklärt. Besuch in einer Region, in der eine höchst angespannte Ruhe herrscht

Soldaten tragen einen mit der irakischen Flagge bedeckten Sarg.

Arbeit im Tal des Friedens

Die Schiiten-Milizen der Asa’ib Ahl al-Haq leisten dem syrischen Regierungslager militärischen Beistand und sorgen auf dem größten Friedhof der Welt für Vollbeschäftigung

Es geht seinen Krebsgang

Die Syrien-Konferenz wird allen Phasen des Bürgerkrieges gerecht, nur nicht seinem aktuellen Stadium. Deshalb dürfte sich ihr Ertrag auch in Grenzen halten

Lutz Herden

Am Knie des Euphrat

Die Dschihadisten wollen in Falludscha ein Kalifat errichten. Aber auf Dauer werden sie dort scheitern, weil die Bevölkerung nicht mitspielt

Zar Wladimir

Vor den Olympischen Winterspielen in Sotschi steht Präsident Putin im Zenit seiner Macht. Aber kann davon auch das riesige Land profitieren?

Die Gunst der Stunde

Teheran ist eine Ordnungsmacht im Wartestand – das sollten alle akzeptieren. Auch für den Syrien-Konflikt könnte sich das schon bald bemerkbar machen

Neue Fronten, neue Feinde

Kurz vor dem Treffen setzt die US-Diplomatie nicht mehr allein auf die Freie Syrische Armee, sondern sucht Kontakt auch zu islamistischen Gruppierungen

Die Macht der Bilder

Können die Fotos mutmaßlicher Folteropfer einen diplomatischen Durchbruch bei den Verhandlungen in Genf bewirken?

Bans Blamage

Zum Auftakt von Genf II herrscht Pessimismus. Wenn die Friedenskonferenz unter eher schlechten Vorzeichen beginnt, ist dafür auch UN-Generalsekretär Ban Ki-moon zuständig

Lutz Herden

Totgesagte verhandeln entspannter

Auch wenn dem Westen die Einsicht schwer fällt, derzeit kann nur Präsident Assad eine Irakisierung des Konflikts aufhalten. Die Kriegsbalance hat sich verändert

Lutz Herden

Der Nächste, bitte

Die Arabellion erfasst vor drei Jahren eine ganze Region. Zwar werden autoritäre Regimes gestürzt. Doch ein Durchbruch zu mehr Demokratie und Gerechtigkeit bleibt aus

Iran muss teilnehmen

Bisher soll Teheran noch nicht eingeladen worden sein. Doch mehren sich die Stimmen, dass ein iranische Beitrag bei der Friedenssuche in Genf nützlich sein könnte

Lutz Herden
Polizeischilde mit Aufschrift

Die Phantome des Sultans

Mit viel Empathie bemüht Premier Tayyip Erdogan Verschwörungstheorien, um die Tatsache zu kaschieren, dass seine Regierung den moralischen Anker verloren hat

Lutz Herden
Drei Männer stehen nebeneinander vor einer Wand. Links ein junger Mann, in der Mitte ein älterer Mann, rechts ein Mann im Anzug.

Im Wartesaal des Krieges

Viele syrische Flüchtlinge harren schon über zwei Jahre in türkischen Lagern aus. Sie kämpfen gegen die Hoffnungslosigkeit. Eine Reise ins Grenzgebiet

Frau mit grünem Kopftuch hängt Wäsche vor einer provisorischen Unterkunft auf.

An der Grenze

Ausgerechnet in der kalten Jahreszeit könnte die Zahl der syrischen Flüchtlinge auf über zwei Millionen steigen

François Hollande steht vor einer Ehrenformation in Uniformen mit Gewehren.

Die Faust in der Tasche

Außenpolitisch zeigt die sozialistische Regierung gern Kante. Das wird momentan auch in Genf bei den Atomgesprächen mit dem Iran mehr als deutlich

Lutz Herden
Mann mit Schirmmütze blickt über Schulter, im Hintergrund Kirche und Fluss.

Die totale Überwachung

Die NSA spioniert seit 1952 für die Sicherheit der USA. Dem Geheimdienst ist jedes Mittel recht, um an Informationen zu gelangen. Wie man das macht? Das große Porträt

Zwei Männer in Anzügen sitzen sich gegenüber. Einer gestikuliert.

Staat in Aktion

Wer hätte erwartet, dass die UN-Chemiewaffen-Inspekteure so störungsfrei arbeiten können. Offenbar wirft die geplante Genfer Syrien-Konferenz ihre Schatten voraus

Lutz Herden

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