Terrorismus
Begrenzte Optionen
Der Untergang der Cheonan im Gelben Meer verstärkt die koreanische Eiszeit. Aber nur Dialog kann aus der Sackgasse führen
Wir brauchen keine Helden
Bei Trauerfeiern für deutsche Kriegsopfer in Afghanistan sollte den politischen Auftraggebern des dortigen Bundeswehreinsatzes ein striktes Redeverbot erteilt werden
Es geschah im Namen Amerikas
Am 19. April 1995 starben in Oklahoma 168 Menschen bei einem Anschlag rechter Extremisten. Der Feldzug gegen Barack Obama erinnert in Vielem an die Zeit vor 15 Jahren
Steht die arabische Welt vor einer Lese-Revolution?
Abdo Khal hat eben den "arabischen Booker-Preis" bekommen. Seine satirischen Schriften sind in seiner Heimat allerdings verboten. Fans hält das nicht vom Lesen ab, sagt er
Die Herren A, B, C und D
Der Fall des CIA-Agenten und Mumbai-Attentäters David Headley trübt das Verhältnis zwischen Delhi und Washington, weil die US-Behörden eine Auslieferung verweigern
Und plötzlich ist Krieg
Nach dem Gefecht von Kunduz am vergangenen Wochenende hat Verteidigungsminister zu Guttenberg einen längst fälligen Offenbarungseid geleistet.
Gegen die Guerilla Gottes
Die Staaten Nordafrikas wollen in ihrer Sicherheitspolitik mehr kooperieren, um eine Afghanisierung ihrer Region zu verhindern
START mit Verspätung
Die USA und Russland werden am 8. April ihren neuen Abrüstungsvertrag in Prag unterzeichnen. Beide Seiten sollen ein Drittel ihrer Atomwaffen vernichten
Keine Bomben auf dem Laufsteg
Bei den Modeschauen im pakistanischen Lahore haben Medien wieder über einen vermeintlichen Gegensatz geschrieben: Haute Couture und Bomben der Taliban. Das greift zu kurz
Eine vergiftete Sprache
Amnesty International appelliert an die EU, Guantánamo-Häftlinge aufzunehmen, damit das Lager geschlossen werden kann. Aber die Bundesregierung stellt sich taub
Die Kinder von Teheran
Der Politologe Matthias Küntzel will im Islamismus partout die Fratze der Nazis erkennen
Kreuzfahrer gegen das Böse
Die Bundeswehr steckt in Afghanistan in der Feindbild- und Bündnis-Falle
Al-Qaidas Platz an der Sonne
Nicht regierbare Regionen wie Jemen oder Somalia sind für islamische Terroristen attraktiver als Pakistan oder Afghanistan. Für westliche Geheimdienste ein Alptraum
Muslime sind wichtige Verbündete
Das Profiling gewöhnlicher Muslime an den Flughäfen bedeutet Schikanen gegen all jene, deren Unterstützung wir brauchen, um al-Qaida in Schach zu halten
Der gnadenlose Blick der Öffentlichkeit
Der Haftbefehl gegen die Ex-Raf-Terroristin Verena Becker wurde vom BGH aufgehoben. Aber ihre Vorverurteilung in den Medien kann von keiner Instanz beseitigt werden
Friede den Menschen
Ein kriegsähnlicher ist auch ein völkerrechtsähnlicher Zustand. Das gilt in Afghanistan ebenso wie in Palästina
Obamas nobles Wortgefecht
Auf den Pfaden Ciceros. Vieles, der US-Präsident hat in Oslo viel vom "Gerechten Krieg" erzählt. Mit Philosophie lässt sich aber kein politischer Widerspruch wegreden
Der Minarett-Streit
Mit Hetze gegen den Islam und die Muslime gewinnen Rechtspopulisten nun, was Rechtsextreme lange vergeblich suchten: Unterstützung von politisch Unverdächtigen
Kriterien des Abzugs
Über Exit-Strategien nachzudenken, heißt nicht, Zeitpläne für Abzugsszenarien zu entwerfen, sondern Kriterien zu benennen, von denen sie abhängen
Diese Manager erhalten keine Boni
Wie andere Glaubensrichtungen stellt auch der Islam die kapitalistische Verherrlichung der Habgier in Frage. Der Ökonom Abdal Hakim Murad macht sich dennoch nichts vor
Umzingelte Moscheen
CDU-regierte Bundesländer setzen im "Kampf gegen Extremismus" auf Aussteigerprogramme wie in Großbritannien – wo man bereits schlechte Erfahrungen gemacht hat
Die Toskana-Armee-Fraktion
Das deutsche Kino bedient sich im Umgang mit der RAF vor allem medialer Ressentiments und der Annahme, eine Fraktion zu meinen, aber für eine ganze Generation zu sprechen
Was zur Wahl steht: Außenpolitik
Sie war im Wahlkampf nicht sonderlich gefragt, die deutsche Außen- und Sicherheitspolitik. Teil 5 der Freitag-Serie: Ausgesessen und aufgeschoben
Die Wahl der Wahl
Pessimistische Bemerkungen über die so genannte Alternativlosigkeit in der Abschlußphase des Bundestagswahlkampfes und die Richtungslosigkeit der Postdemokratie