Theodor W. Adorno

„Die Liebe ist ein Rebell“

Tschaikowski schuf die einzige Oper seiner Zeit, die die bürgerliche Gesellschaft offen demaskierte. Jetzt kann man sie wiederentdecken

Michael Jäger
Zwei Jungen, einer schreibt, der andere liegt nachdenklich da, vor bunten Pinselstrichen.

Der Lehrer als Coach

Schülerinnen und Schüler sind heute die Ich-AGs ihres Wissens. Sie lernen vor allem das, was sie für den Arbeitsmarkt gebrauchen können

Kinder an der Macht

Die Jugendrepublik „Gaudiopolis“ existierte von 1945 an sechs Jahre. Nun beleuchtet eine Ausstellung ihre kurze Geschichte

Diese Hose wollte ich nie

Andreas Maier beschreibt sein Aufwachsen immer weiter und weiter: Im neuen Werk ist er Student der Philosophie in Frankfurt

Nashörner

Auf Java glaubte Marco Polo noch, ein hässliches Einhorn zu sehen, Wittgenstein schloss nicht aus, es könnte eines unterm Sofa sein: Unser Urviech-Lexikon

Zoff im Glashaus

Lässt sich Gesellschaft genau so erforschen wie die Natur? Über einen neu entflammten Streit

Im heißen Brei

Der Schriftsteller Simon Strauß steht unter Verdacht, ein Rechter zu sein. Wir haben bei ihm nachgefragt

Abstrakte Grafik mit Treppe, DNA-Strängen, Augen und Schaltkreisen.

Das Wir im Rücken

Wer eine Identität kreiert, schließt immer Andere aus: Ein Paradox beim Engagement für ausgegrenzte Gruppen

Ulrike Baureithel

Stahl

Thyssenkrupp will mit dem indischen Konkurrenten Tata fusionieren. Auf in den Arbeitskampf, dazu Heavy Metal hören, Muskeln nicht nötig! Unser Legierungslexikon

Tränen lügen oft

Büchner-Preis-Träger Marcel Beyer schreibt eine spezielle Geschichte des Weinens

Walter Benjamin (rechts) und eine Pariser Passage der 1930er Jahre.

Walter Benjamins kleine Bestie

In New York wird an mehreren Orten zugleich ein fast schon vergessenes Juwel aus der Frankfurter Schule wiederentdeckt

Reicher Marxist

Die Frankfurter Schule hat unser Denken geprägt. Woher kam eigentlich das Geld?

Absurde Apokalypse

Erst heute erweist sich, wie recht die Denker der Frankfurter Schule hatten. Warum wir Adorno et al. lesen sollten

Schlager

Obwohl der Schlager für Adorno ein Albtraum war, ist er nicht nur Trash: Er diente schon als Nationalhymne, im Pegida-Protest und als Heavy-Metal-Ersatz. Unser Lexikon

Die Ohrenzeugin

Gisela von Wysocki ergründet die Faszination, die Theodor W. Adorno auf ihre Generation ausübte

Michael Angele

Sieg der Karrieristen

Ottmar Ette weist nach, wie stark der bekannte Romanist Hans Robert Jauß von seiner SS-Sozialisation geprägt war. Und dann gibt es da noch den Fall Emrich

Wo ist daheim?

Es gibt eine neue Heimatliteratur. Zum Glück kommt sie suchend, fragend und ohne Blut-und-Boden-Töne daher

Jetzt geht es erst los

Was könnte Adornos Maxime von der „Erziehung nach Auschwitz“ heute bedeuten? In Frankfurt hat man sich Gedanken darüber gemacht

Dystopie

Die Zukunft zu denken, das heißt auch immer, das Ende zu denken. Von Arno Schmidts Atomkrieg bis zu Zombies auf dem Smartphone: das Lexikon der Apokalypse

Hymne

Nach Paris drückten viele Menschen ihr Mitgefühl durch das gemeinsame Singen der Marseillaise aus. Denn Hymnen stiften Zusammenhalt, sorgen aber auch für das Gegenteil

Empfehlung der Woche

Der Sohn des Oligarchen

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Patrick Radden Keefe

Hardcover, gebunden

448 Seiten

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Das Festival für Non-Fiction-Storytelling

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Vom 27. Mai bis 7. Juni 2026!

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