Thomas Mann

„Demokratie ist mühevoll“

Die Deutschen werden nicht gleich wieder zu Faschisten, nur weil man ihnen etwas abverlangt, sagt die Historikerin Hedwig Richter

1935: Draußen und drinnen

Thomas Mann ringt mit sich: Soll er sein Exil annehmen oder doch nach Deutschland zurückkehren? Ein Schweizer Feuilletonchef nimmt ihm die Entscheidung ab

Lutz Herden
Porträt eines älteren Mannes mit grauem Haar und Falten im Gesicht.

„Ab wann, Schabowski?“

Riccardo Ehrman griff als Journalist am 9. November 1989 in die Weltgeschichte ein. Seine Frage auf einer Pressekonferenz ließ die Mauer fallen

Maxi Leinkauf

„Syntax, ihm egal“

Mit „Tristram Shandy“ hat Laurence Sterne zeitlose Weltliteratur verfasst, seit 1982 ist Michael Walter sein Übersetzer. Literaturkritiker Michael Maar hat ihn interviewt

Ein Mann mit Glatze und Brille trägt einen Anzug mit Karomuster und eine rote Krawatte.

„Wozu der ganze Mist!“

Was ist los in einer gereizten Gesellschaft, wenn jede Verständigung scheitert? Heinz Bude und Jakob Augstein über die politische Stimmung in Deutschland

Das Passagierschiff Lusitania sinkt nach einem Torpedotreffer im Meer. Menschen in Rettungsbooten.

Zivilisation und Barbarei

Der Angriff auf die Lusitania ist in den USA und England nicht vergessen. Bei uns schon. Zwei gute Bücher wollen das nun ändern

„Das ist so ein Klischee“

Daniel Kehlmann über Schreiben aus Lebenserfahrung, die deutsche Peter-Alexander-Neurose und sein Ende als Kritiker

Künstliche Berge

Berlin hat einen neuen höchsten Berg, die Arkenberge in Pankow – aus dem Müll von zwei Generationen. Und wie kamen noch gleich die Alpen in die Schweiz? Das Wochenlexikon

Die Spreu vom Weizen

Regionalkrimis sind Teil des stetig wachsenden Segments der Krimiproduktion. Das Gütesiegel "regional" kann aber auch ein Makel sein.

Linke Melancholie

Jonathan Lethem zählt zu den großen amerikanischen Gegenwartsautoren. Sein neuer Roman „Der Garten der Dissidenten“ fragt nach den Phantomschmerzen der Geschichte

Literatur und Gesinnung

Die Debatte um Christian Krachts Roman zeigt, wie schwer sich die Literaturkritik mit Haltungsfragen tut: Sind in Texten vorgetragene politische Einstellungen zu bewerten?

Jetzt können wir uns treffen

Am 1. Dezember ist Christa Wolf gestorben. Erinnerungen von Egon Bahr, Helen Fehervary, Daniela Dahn, Jana Hensel, Wolfgang Thierse und Wenzel an die Jahrhundertschriftstellerin

Der Kanalrattenblues

Maxim Biller im Interview über alte Hüte aus Deutschland, sein neues Buch und die Geburtsschmerzen der Dritten Nation

Michael Angele

Wand in den Köpfen zementiert

20 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer feierte die Bundesrepublik sich selbst. Eine Systemdiskussion fand auch am Gedenktag nicht statt

Ein Dichter für alle

2008 jährte sich der Geburtstag des verstorbenen Dichters Peter Hacks zum 80. Mal. Anmerkungen zu einer Renaissance

Vergöttlichte Kultur

Der Friedenspreisträger des Deutschen Buchhandels 2006, der Berliner Soziologe Wolf Lepenies, wärmt den Gedanken von der Politikferne der Kultur auf

Auf dem Weg zu Marx

Bemerkungen zur späten, aber doch rechtzeitigen Fortsetzung der Ausgabe der Werke Georg Lukács´

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Hardcover, gebunden

224 Seiten

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