Vereinigte Staaten

Krieg der Worte

Der afghanische Präsident läuft seinen amerikanischen Gönnern immer mehr aus dem Ruder und wehrt sich gegen die nächsten Militäroperationen der US-Armee

Lutz Herden

Die Stadt als Organismus

Lange war Harlem ein Symbol der afroamerikanischen Kultur, doch jetzt setzt auch hier die Gentrifizierung ein. Porträt eines Stadtteils

Griechenland ist überall

In Europa floriert im Schatten der Finanzkrise das Geschäft mit Staatsanleihen vorzüglich. Denn Staaten sind die besten Schuldner, die ein Gläubiger sich wünschen kann

Seltsame Zufälle

Die CIA sagt dem "Freitag": Wir bespitzeln Wikileaks nicht. Die Macher der Webseite sagen: Wir habe gerade keine Zeit, um unsere Vorwürfe zu untermauern. Was das bedeutet

Die Mullahs sind nicht lebensmüde

Der amerikanische Philosoph und Linguist Noam Chomsky ist von Barack Obama nicht enttäuscht, über die Bedrohung Irans besorgt und auf Europa gespannt

Allawi sieht sich um

Der Wahlsieger steht am Anfang einer Regierungsbildung und muss Ministerpräsident Al-Maliki ins Boot holen. Oder aber ihn nach allen Regeln der Kunst ausbooten

START mit Verspätung

Die USA und Russland werden am 8. April ihren neuen Abrüstungsvertrag in Prag unterzeichnen. Beide Seiten sollen ein Drittel ihrer Atomwaffen vernichten

Nachspiel zum Dubai-Attentat

Die britische Regierung lässt sich den Gebrauch britischer Pässe beim Anschlag auf einen Hamas-Führer in Dubai nicht bieten und weist einen israelischen Diplomaten aus

Mit dem Trotz des Sisyphus

Obamas Gesundheitsreform ist kein Jahrhundertwurf und kein Systembruch – aber eine Überlebenshilfe für viele der 50 Millionen Amerikaner, die nicht versichert sind

Das verzeiht die Opposition nie

Barack Obama gelingt mit der Gesundheitsreform ein Jahrhundertwerk, bei dem ein harter Konflikt mit den Republikanern wie demokratischen Dissidenten auszuhalten war

Netanjahu kann es sich leisten

Israel weicht keinen Deut von den Siedlungsplänen in Ost-Jerusalem. Das Fundament der Beziehungen zu den USA wird dadurch nicht erntshaft erschüttert

Lutz Herden

Widerstand braucht Theorie

Michael Hardt hätte gern einen bessere Analogie für die neue Weltordnung gefunden als das Imperium Romanum. In der Berliner Schaubühne diskutierte er mit Carolin Emcke

­Hamlet sollte Cäsar weichen

Das Verhältnis zwischen Obama und Netanyahu ist angespannt, seit die US-Regierung keine Zugeständnisse mehr machen will und einen Siedlungsstopp in Ost-Jerusalem fordert

Die verrückte Lady

Colleen LaRose aus Pennsylvania wollte als Märtyrerin des Jihad den schwedischen Karikaturisten Lars Vilks töten. Jetzt muss sie mit lebenslänglich rechnen

Potemkinscher Rückzug

Das Ausstiegsszenario der USA hat nach einer von Gewalt überschatteten Parlamentswahl den letzten Härtetest noch nicht bestanden. Vorerst fehlt eine neue Regierung

Gierig währt am längsten

Die Welt ist den Banken ausgeliefert. Es wird Zeit, dass wir sie wieder bändigen. Das Rezept: Die Arbeitnehmer müssen endlich mehr zu sagen haben

Obamas großer Stein

US-Vizepräsident Joe Biden will Israelis und Palästinenser zu indirekten Gesprächen bewegen und nebenbei das Terrain für einen Militärschlag gegen Teheran sondieren

Lutz Herden

Rechtes Gedankengut explodiert

In den USA wird ein Anstieg extremistischer und bewaffneter Milizen beobachtet. Die neue Generation an Rechten hat gute Verbindungen zum konservativen Mainstream

Bombensichere Verhältnisse

40 Jahre nach seiner Errichtung droht dem Gebäude der nuklearen Nichtverbreitung unwiderruflich der Einsturz, wenn nicht die Überprüfungskonferenz ein Erfolg wird

Im Fadenkreuz der Tea Party

Eine aus allen Milieus der Vereinigten Staaten gespeiste Graswurzel-Bewegung putzt schon einmal die Waffen und wildert hemmungslos im Lager der Obama-Wähler

Keine Macht den Altlasten

Es gibt noch immer viel Erbgut des Kalten Krieges. Die NATO muss sich entscheiden, was mit den in West- und Nordeuropa stationierten US-Atomwaffen geschehen soll

Das Entweder-Oder-Dogma

Schärfere Sanktionen gegen sein Land müssen den iranischen Präsidenten Ahmadinedjad innenpolitisch nicht schwächen. Für die Opposition sind sie ein Schlag ins Kontor

Lutz Herden

Die Konten der Gardisten

Die USA wollen schärfere Sanktionen gegen Teheran. Unter anderem könnten die Bankguthaben von Galionsfiguren und Parteigängern des Regimes betroffen sein

Spaltpilz Demokratie

Vor der Parlamentswahl am 7. März polarisiert die Frage nach dem Umgang mit Mitgliedern der einstigen Baath-Partei den Wahlkampf und reißt überwundene Gräben auf

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