Verstaatlichung

Angela Merkel im Profil vor orangefarbenem Hintergrund.

Sorge, Staat, sorge!

Deutschland taumelt in die dritte Welle, manche sprechen von Staatsversagen. Aber die Misere reicht tiefer: 30 Jahre Neoliberalismus verhindern vorausschauende Politik

Bauen wir Demokratie

Wer die Rechte nachhaltig schlagen will, muss die Wirtschaft neu aufstellen. Überlegungen für eine soziale und klimagerechte Transformation

Hände nähen gelbe Stoffteile mit blauen Fäden zusammen. Lila Hintergrund.

Alles zusammen!

Was wäre, wenn Großkonzerne in Gemeineigentum übergingen? Neun Vorschläge

Eigentum muss sich wieder lohnen

Enteignung? Ja, bitte! Doch die Forderung nach Verstaatlichung greift oft zu kurz. Denn nicht der Staat, sondern die Gesellschaft sollte die Kontrolle haben

1970: Naiv war er nicht

In Chile zeichnet sich ein demokratischer Weg zum Sozialismus ab. Salvador Allende wird als Kandidat der linken Unidad Popular Präsident und fordert die USA heraus

Michael Jäger
Mann mit Geldschein vor dem Mund, auf dem

Der Neoliberalismus ist tot, er lebe hoch

Manche wähnen das Wirtschaftssystem durch die Krise am Ende – wie 2007 schon. Doch für einen Paradigmenwechsel fehlen Ideen, die über einen Green New Deal hinausgehen

Auf der Kippe

Nicht nur das Verschuldungs-, auch das Verstaatlichungstabu steht derzeit zur Disposition – freilich vorerst rein situationsbedingt

Die Soziale Frage bleibt

Wegen der Corona-Krise finden weltweit geplante Demonstrationen für eine bessere Wohnungspolitik nicht statt. Doch die Anliegen bleiben. Hier äußern sich Aktivist*innen

Benjamin Knödler
Frau hält Plakat mit

Wessen Freiheit wollen wir?

Privateigentum sei der Garant für unser gutes Leben, heißt es oft. Doch profitiert von ihm nur eine dünne Oberschicht

1918 plus Mut

Ein Volksbegehren in Berlin will Wohnungen vergesellschaften. Möglich wird das durch einen Artikel im Grundgesetz, der auf die Novemberrevolution zurückgeht

Elsa Koester
Deutsche Arbeiter! Kevin Kühnert will euch eure Villen in München wegnehmen.

Not und Lösung

Kollektivierung ist nur ein Aspekt. Wir brauchen mehr Demokratie in der Wirtschaft. Das Grundgesetz gibt das her

Junge berührt mit Finger das Gesicht auf einem riesigen Wahlplakat von Ludwig Erhard.

1949: Legendenversessen

Zu den Gründungsmythen der Bundesrepublik gehört die soziale Marktwirtschaft, die es so nie gegeben hat. Von Anfang an war alles auf Freiheit als Wettbewerb gerichtet

Joseph Vogl, Professor an der Humboldt-Universität zu Berlin, steht vor einer dunklen Holzwand.

„Es muss nicht ewig so weitergehen“

Die Lage wird ernst für große Immobilienkonzerne in Berlin. Zumindest, wenn es nach der Initiative "Deutsche Wohnen & Co Enteignen" geht. Joseph Vogl hätte nichts dagegen

Eine Gruppe von Menschen in blauen Arbeitskitteln sitzt und schaut nach vorne.

„Die Wohnungen wurden verscherbelt“

Die Enteignungsdebatte nimmt Fahrt auf. Ralf Hoffrogge von der Initiative "Deutsche Wohnen & Co Enteignen" erklärt die historischen Wurzeln der Vergesellschaftung

Elsa Koester

Eine andere Partei

Theresa May verhandelt mehr mit dem Corbynismus als mit Labour

Eigentum ist antastbar

Reich ist nicht, wer ein Haus hat, sondern wer das Haus eines anderen besitzt. Was der aktuelle Streit über unsere Wirtschaft lehrt

Die Macht der Bewegung

Die Initiative „Deutsche Wohnen & Co enteignen“ erhält starken Zuspruch. Und die Wohnungswirtschaft? Reagiert hilflos und mit wenig überzeugenden Argumenten

Menschen in einem modernen Gebäude, im Hintergrund London Eye. Ein Bauarbeiter misst.

„Verstaatlichung mag ich“

Im englischen Levenshulme denken Laien über Ökonomik nach. Da kommen Glaubenssätze recht schnell ins Wanken

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