Völkermord

Frau mit traditioneller Tracht sitzt vor einer Skulptur, die Hinrichtungen darstellt.

Aussöhnung, die spaltet

Im Umgang mit dem Genozid an den Herero und Nama hinterlässt die Regierung Merkel einen Scherbenhaufen. Besteht jetzt die Chance auf einen Neuanfang?

Reihe von weißen Grabsteinen auf einer grünen Wiese vor dunklem Wald und blauem Himmel.

Auf immer verflucht

Srebrenica erstickt in internationaler Hilfe und Wohltätigkeit. Die Zahl der Bewohner nimmt währenddessen weiter ab

Schubladen öffnen

Das neue Zentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung in Berlin ist weiter umstritten. Ein Rundgang durch die Schau

Eine Zäsur, die beschämt

Die Anerkennung des Völkermords an den Herero und Nama ist richtig. Die Art und Weise aber falsch

Die Macht der Trommeln

In Huye greifen Frauen zu einem Instrument, das Männern vorbehalten war. Das wirkt – über die Musik hinaus

Aung San Suu Kyi im Auto, mit Perlenohrring.

Genozid? Das perlt ab

Die Minderheit der Rohingya gehört zu den Verlierern in Asiens neuem Kalten Krieg

Paul Rusesabagina wird von bewaffneten Polizisten mit Schutzvisieren eskortiert.

Held – oder Verbrecher?

Paul Rusesabagina, Hauptfigur im Film „Hotel Ruanda“ über den Genozid von 1994, ist des Terrorismus angeklagt

Hitlers willige Partner

Deutsche Historiker konzentrieren sich häufig allein auf deutsche Täter. Das ist nicht zielführend, sagt ein polnischer Holocaustforscher

Nahaufnahme eines weinenden Gesichts im Comic-Stil mit grünen Augen und Tränen.

Manipulativ verletzlich

Robin DiAngelo schrieb einen Bestseller über weiße Fragilität. Nun erscheint er auf Deutsch – mit großen Anschlussproblemen

Frauen und Männer in gelben Polizei-Jacken halten eine Frau fest, die Daumen hoch zeigt.

Das Tabu als Waffe

Das Manifest von „Extinction Rebellion“-Gründer Roger Hallam erscheint nicht. Das ist auch besser so

Sacha Baron Cohen, bekannt als Borat, trägt einen schwarzen Anzug und ein weißes Hemd.

Die größte Propaganda-Maschine der Geschichte

„Borat“-Darsteller Sacha Baron Cohen kritisiert in einer Rede Tech-Firmen wie Facebook, YouTube, Google oder Twitter scharf. Hier können Sie sie im Wortlaut lesen

Mann mit Kapuze und Bart spricht.

Eine gezielte Provokation

Roger Hallam hat die Shoa nicht relativiert, weil er unvorsichtig war. Sondern ganz bewusst. Das legt eine E-Mail nahe, die in Kreisen der XR-Klimabewegung zirkuliert

Protest vor der schwedischen Botschaft in Sarajevo mit Menschen, die Schilder halten.

Das gesprochene Wort gilt

Ein Interview soll das fehlende Puzzlestück in der Debatte um die Äußerungen des Literaturnobelpreisträgers zum Genozid von Srebrenica sein. Ein Update zur Diskussion

Reihe von Fotos von Menschen, die an einer Gedenkstätte aufgehängt sind.

Außer Kontrolle

Nora Bossongs neuer Roman zeigt, wie weltpolitische Fragen und partikulare Begierden sich reiben – und irrlichtert in der Genozidfrage

1998: Auf Bewährung

Nach zähem Vorlauf wird der Internationale Strafgerichtshof gegründet. Der US-Jurist Benjamin Ferencz hat dafür gekämpft – und sieht das Ergebnis zu Recht mit Skepsis

Völkermord mit Leopard

Aus Angst vor dem Rechtspopulismus unterstützen EU-Regierungen das brutale türkische Vorgehen gegen die Kurden

„Auch Linke morden“

Alle gegen alle: Doğan Akhanlıs neues Buch handelt von seiner politischen Verfolgung und einer Türkei in Angst

Alle sehen sich als Opfer

Gelobt von Experten, an den Tatorten auf dem Balkan jedoch höchst umstritten, hat der Internationale Jugoslawien-Gerichtshof seine Arbeit vorläufig beendet

Der Funke ins Pulverfass

Der Völkermord von 1994 hatte eine Vorgeschichte in Uganda. Die USA kannten viele Details, unternahmen aber nichts – Teil II

Museveni lachte nur

Der Genozid von 1994 hatte eine Vorgeschichte in Uganda. Die USA kannten viele Details, unternahmen aber nichts – Teil I

Demonstrantin hält Plakat mit Bildnis der Nofretete und der Aufschrift

Vor Auschwitz

War der Genozid an den Herero und Nama eine Blaupause für den Holocaust? Ein Streitgespräch über Rassismus und Antisemitismus

Empfehlung der Woche

Szenario – Die Zukunft steht auf dem Spiel

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Veranstaltungsorte: HAU1, HAU

Vom 27. bis 30. November 2025!

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Drama, Komödie

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90 Minuten

Ab 13. November 2025 im Kino!

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Ausstellungszeitraum: 25.11.2025 bis 20.5.2026

Ort: Rosa-Luxemburg-Stiftung | Straße der Pariser Kommune 8A, 10243 Berlin

Vernissage am 25. November um 18 Uhr!

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