Weimarer Republik

Eine Gruppe von Menschen in blauen Arbeitskitteln sitzt und schaut nach vorne.

„Die Wohnungen wurden verscherbelt“

Die Enteignungsdebatte nimmt Fahrt auf. Ralf Hoffrogge von der Initiative "Deutsche Wohnen & Co Enteignen" erklärt die historischen Wurzeln der Vergesellschaftung

Elsa Koester
Unterschriften und Siegel auf einem Dokument, verbunden durch ein rotes Band.

1919: Strafe muss sein

Der Versailler Vertrag gibt Deutschland die Alleinschuld am Ersten Weltkrieg. Es verliert Gebiete, muss massiv abrüsten und Reparationen zahlen

Der falsche Gegensatz

Wer die Gefahren der "illiberalen Demokratie" bannen will, darf nicht auf den Liberalismus hoffen. Man muss zu den Wurzeln des Politischen zurück, meint Srećko Horvat

1919: Große Koalition

In Köln wird die Novemberrevolution durch ein Bündnis zwischen Konrad Adenauer und der von Wilhelm Sollmann geführten SPD abgewürgt. Sie ergänzen sich bestens

Erst nur Geplänkel

Wie kam es zur Brutalisierung im Winter und Frühjahr 1918/19? Der Historiker Mark Jones findet neue Antworten

Ulrike Baureithel
Red podium with two microphones and the SPD logo. Text reads

Mehr Faschismus wagen?

Gerade den Genossen sollte bewusst sein, dass für Demokraten irgendwann eine rote Linie überschritten sein muss, die nach Konsequenzen verlangt

Lutz Herden

Geschichte wird gemacht

Die Partei, die sich mit ihrer Tradition schmückt, löst ihre Historische Kommission auf

Michael Jäger

„Etwas Neues muss her“

Der Historiker Manfred Gailus fordert ein architektonisches Sühnezeichen in Potsdam anstelle des Wiederaufbaus der Garnisonkirche

Historie, hartgekocht

„Babylon Berlin“ erzählt das Ende der Goldenen Zwanziger als Fernsehkrimi der typisch deutschen Art

1917: Der kurze dritte Weg

Als die Reichstagsfraktion der SPD fortgesetzt Kredite für den Ersten Weltkrieg bewilligt, verweigert sich eine innerparteiliche Opposition und gründet in Gotha die USPD

Michael Jäger

1917: Reise in den Umsturz

Im plombierten Waggon fährt Lenin durch Deutschland, weil in Russland die Revolution ruft. Für das Reich gilt das Prinzip: Der Feind unserer Feinde ist eine Passage wert

1918: Hindenburgs Gift

Die „Dolchstoßlegende“ lastet die Schuld an der deutschen Kriegsniederlage der Revolution an, die zur Ausrufung der Weimarer Republik geführt hat

Michael Jäger

1933: Kohlenanzünder

Im Reichstagsbrandprozess werden die Urteile gefällt. Dass sie nicht so ausfallen, wie die NS-Führung das will, hat auch mit dem damals kursierenden Braunbuch zu tun

Lutz Herden

Braunbuch, van der Lubbe und Oberfohren

Vor 83 Jahren geht in Leipzig der Reichstagsbrandprozess anders zu Ende, als von der NS-Führung gewollt. Statt der geforderten fünf gibt es nur ein Todesurteil

Lutz Herden

1926: Königliche Hoheit

Der arbeitslose Harry Domela gibt sich als Wilhelm von Preußen aus und narrt Adlige wie Großbürger. Seine Memoiren geraten zum unsentimentalen Porträt der 1920er Jahre

1926: Atempause

Deutschland wird Mitglied im Völkerbund. Eine Neuordnung der internationalen Beziehungen nach der noch nicht bewältigten Katastrophe des Weltkriegs scheint möglich

1916: Patron sucht Partner

Vor 100 Jahren erlaubte es Kaiser Wilhelm II., die Inschrift „Dem deutschen Volke“ am Reichstag anzubringen. Der Kriegsverlauf zwang ihn zur pseudodemokratischen Geste

Zwirbelbarts Traum

Das Berliner Olympiastadion verbinden viele mit dem Jahr 1936. Wilhelm II. plante schon 1916 ein Sportspektakel am selben Ort

1996: Der Spielverderber

Das Buch des amerikanischen Soziologen Daniel Goldhagen „Hitlers willige Vollstrecker“ stößt in Deutschland auf teils vehemente Ablehnung und sorgt für viel Unbehagen

Lutz Herden
Zwei Zweige mit dunkelgrünen Blättern hängen vor einem unscharfen, hellen Hintergrund.

Die Sprache ist eine Waffe

Zur Erinnerung an den großen Autor der Weimarer Republik, der vor 80 Jahren seinem Leben ein Ende setzte

2015: Retro-Look

Die Weimarer Republik scheiterte, weil sie zuletzt eine Demokratie fast ohne Demokraten war. Sind deshalb alle Vergleiche mit der Bundesrepublik a priori hinfällig?

Voll druff

Norman Ohler beschreibt, wie sehr Drogen im Nationalsozialismus Alltag waren. Viele Soldaten pushten sich mit Crystal Meth auf

1920: Wie gehabt

In Bayern und in Preußen gab es schon einmal Abschiebecamps für Flüchtlinge. Sie richteten sich gegen Juden aus Osteuropa und wurden „Konzentrationslager“ genannt

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