Björn Hayer

Björn Hayer ist habilitierter Germanist und arbeitet als Literatur- und Theaterkritiker sowie Essayist für verschiedene Zeitungen und den Rundfunk. Hayer ist außerdem Autor verschiedener Bücher und Privatdozent an der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität (RPTU) Landau.

Artikeln

Zwei Darsteller in Schweinekostümen mit Popcorn-Eimern.

Schweinereien von Elfriede Jelinek: Sau Covid

Stefan Bachmann inszeniert Elfriede Jelinek am Schauspiel Frankfurt. Erneut erzählt sie vom Schlechtesten im Menschen – wenn sich Volkes Stimme rund um Corona in Verschwörungstheorien hineinsteigert

„Eine verlorene Welt“

Die Dirigentin Oksana Lyniv evakuiert Nachwuchskünstler aus der Ukraine. Wie denkt sie über die Rolle der Kunst im Krieg – und über ihre russischen Kollegen?

Weiße Schrift auf schwarzem Hintergrund, die Wörter

Realität reicht nicht

Tomer Gardis zweiteiliger Roman „Eine runde Sache“ verbindet auf exzellente Weise Historie mit Fiktion. Dafür erhält Gardis 2022 den Leipziger Buchpreis

Schallendes Schweigen

Sollte man aktuell die pazifistische Dichtung hochhalten? Über Sinn und Nutzen von Antikriegs-Texten

Gefangen im Korsett

Tod, Narben und das Ringen um Identität – Fatma Aydemirs „Dschinns“ ist ein vielschichtiger Gesellschaftsroman

Ohne Fassade

100 Variationen über die Gewalt – warum „[Blank]“ eine fantastische Zumutung ist

Hinter den sieben Bergen

Märchen sind veraltet und haben mit der Welt heute nichts mehr zu tun – könnte man meinen. Birgit Kreipe und Ron Winkler zeigen in ihrer Anthologie, dass diese alten Erzählungen uns immer noch viel zu sagen haben

Win-Win-Win

Der Schweizer Kampa Verlag kauft zwei unabhängige Verlagshäuser auf und sichert sich so Standorte in Österreich und Deutschland. Man will junge Talente entdecken und aufbauen

Regie: Rot-Grün-Gelb

Freie Szenen versus „Hochkultur“? Im Bereich „Kultur- und Medienpolitik" übergeht der Koalitionsvertrag die von der Pandemie schwer getroffene Theaterlandschaft. Lichtblicke finden sich trotzdem

Schlafwagen zum Kollaps

Angesichts der Klimakrise missverstehen sich viele deutsche Bühnen als Hörsäle – das Publikum lehnt sich zurück und schaltet ab

Das Recht am geschriebenen Wort

Sollte jedes Buch ab Veröffentlichung in der E-Book-Ausleihe der Bibliotheken zur Verfügung stehen? Einige Autoren wehren sich dagegen – mit guten Argumenten

Zwei Schlangenköpfe mit roten Augen und gespaltenen Zungen, die sich aus dunklem Hintergrund hervorheben.

Glückliche Geiseln

Zwei Romane erzählen von der Janusköpfigkeit des Spätkapitalismus, der lächelt, während er ausbeutet

Frau auf Leiter erntet Äpfel in einem Obstgarten.

Die Laune des Wetters

Fridays for Future im Roman: Nataša Krambergers „Verfluchte Misteln“ dokumentiert eindrücklich, wie eine starke Frau beginnt, die Zeichen der grünen Welt zu deuten

Sex mit Werwolf

Elfriede Jelinek und Olga Neuwirth inszenieren eine Groteske zwischen Wahn und Witz

Zweck und heilige Mittel

Reden wir endlich über Inhalte! Unser Autor hat überprüft: Wie halten die Parteien es mit der Kulturpolitik?

Ein Recht auf Chanel

Warum Aufstieg ein Märchen ist: das berührende Sozialdrama „Einfache Leute“ am Staatstheater Mainz

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