Der einäugige Blick aus der Ferne, jeder Nähe abhold - Deutsche Beobachtungseinseitigkeiten des französischen Wahlkampfs und wie man ihnen begegnen könnte
Es ist schon sehr auffällig, dass sich die europäische „Hol...>> mehr
François Hollande und seine Équipe Die Zeichen deuten auf einen Machtwechsel in Frankreich hin Der Sozialist François Hollande hat sehr gute Chancen, in zweieinhalb Monaten französischer Staatspräsident zu werden. Entscheidet s...>> mehr
Columbus auf dem Freitagsserver, ein kommentiertes Verzeichnis zum Händler&Helden mbH-Blog, Teil 1
Columbuss Textarchiv seiner dFC-Blogs, macht auch Kommentare und Anti-Kommentare, also jene reinen Beschimpfungsformeln, wieder sichtbar. Texte die gef...>> mehr
Es ist wieder einmal so weit. Die Sonne spukt einen Flare in den Weltraum und auf Erden schreiben sich die Medialisten die Finger wund.
USA (nur 2 aus xxx):
photos.denverpost.com/mediacenter/2012/01/photos-strongest-solar-storm-since-2005-hitting-earth/28244...>> mehr
T-Online versorgt seine Kunden, aber auch ein Masse Gäste mit einem Potpurri aus Trivia und dann mit einem Konglomerat an zusammengeschnippselten Agenturmeldungen. Das ist Telemedien-adäquat. Um wirklichen Pressejournalismus handelt es sich, trotz de...>> mehr
Vielleicht lohnt es sich, neben der Standardableitung des "Implex", noch ein wenig mit dem so verführerischen Titel zu spielen. Das ist ja, was die "Impish people around the world" so machen. Wissende...
Ich glaube ja, Frau Neumann Sie hängen es ein bisschen zu hoch am Gender-Galgen. Dath ist Journalist und ein bekannter Intellektueller. Er tauschte sich offenbar mit seiner Schulkollegiatin intensiv aus. Daraus ist nun ein hoffentlich detailreiches, aber doch strukturiertes und schön geschriebenes Buch bei Suhrkamp geworden. - NB: Das passt zur Großverlegerin, die, nach meinem Dafürhalten, auch in den Klub der "Impish people" gehört (z.B. Vielleicht werden wir ja verrückt: eine Orientierung in vergleichendem Fanatismus). Frau Kirchner, die ich nicht kannte, nun aber lesen werde, schrieb mit Dath diesen "Implex". -Ich mache kein Genderama draus. Theoretische Chemie ionaler Lösungen. Mir fällt dazu nur ein, dass aus der erweiterten Kenntnis der Flüssigkeiten und Lösungen vielleicht doch einmal die Weltrettung kommt. Biologisch geht getrocknet fast gar nichts, außer inaktive Dauerform. Halt, selbst die hat noch ein Prozentanteil Restfeuchte. Aber, z.B. : "Gentechnik: Ist es nicht eine ziemlich arrogante Geste, hierzulande zu sagen, wir wollten keine Gentechnik, solange andernorts Menschen verhungern?" - Müsste ja erst einmal bewiesen werden. Derzeit ist ein Forschungshindernis hierzulande, erst einmal nur ein Geschäftsvorteil für andere Standorte. Nutzen- wie Nachteile der "grünen Gentechnik", stehen möglicherweise gerade einmal par. Dazu müsste ich dann bei Frau Kirchner ein paar gute, vielleicht POPige Argumente lesen. Abwarten. Das Kapitel zur "Liebe" (S.Dörfler) macht natürlich extrem gespannt (;-)). Beste Grüße Christoph Leusch PS: Alchemie, die überhaupt Chemie, das ist gr. chymos, das Flüssige, Wässrige, Hexentrank. Passt doch mit Sh.-Hexen , oder? Es gibt auch wunderbare Wetterhexen gemalt vom "Grienhänschen" Baldung www.wetterklima.de/monatswetter/hexe5.gif
Also, lieber Herr Dell, ich werde nicht mehr zum Fan der Tatort-Kolumne. Aber, diesen Tatort aus beruflicher Deformität angeschaut und hier nun mitgelesen, möchte ich Ihnen ein Kompliment machen, weil Sie das einzig gelungene Element dieses Films, der besser kein Krimi sein sollte, oder, wie Sie treffend schreiben, noch mehr ein Film der die Leiche nur als Vorwand nutzt, um eine andere wichtige Geschichte zu erzählen, so sensibel und treffend beschrieben haben. Das war eine große Schauspielleistung der Mira Parteckes und forderte viel Mut der Regie, das Dialog-Drehbuch zu akzeptieren, um diese ganzen psychopathologischen Sprachmuster und auch einige bizarre, durchaus typische Handlungen und Bewegungsmuster, sehr gedrängt zu präsentieren, ohne es wie eine Aneinanderreihung von Klischees aussehen zu lassen. Leider gelingt es nur mit Bezug auf diese Rolle wirklich gut, weil die Zeit nicht reicht. Die beiden Alltagsanstalten sollten über Tatort-Miniserien nachdenken (Hier ein Dreitteiler: Entwicklung, Alltag und Krise, nach dem Eintritt einer Katastrophe, die das Inkomensurable der schweren Psychose mit dem Alltag noch übertrifft, Mord, beziehungsweise blutige Zeugenschaft eines Mordes . - Eine andere, häufige Film-und Realvariante auf den Eintritt des nicht mehr Verstehbaren, ist doch das Verstummen, die Starre, der Stupor. Diese Formen, die in den meisten Fällen, außer in massiven Krisen, nicht am Fließband produziert werden, zu erkennen, ist ein Hauptgeschäft der Therapeuten, einmal für die rechtzeitige Diagnose und dann, für den Alltag, zur Einschätzung des Status, der nicht leicht preigegegeben wird und doch so viele Konsequenzen hat. Kein Mensch, auch kein schizophrener, gibt spontan und gerne Auskunft über seinen inneren Zustand, für den er durchaus ein Gefühl der Störung hat. Gerade die in diesem Sinne Kranken halten das immer für doppelt und dreifach schützenswert, weil so die eigene "Person" für sie noch erhalten bleibt. Das reicht bis zur völligen Ausblendung der Möglichkeit überhaupt krank zu sein. Trotzdem wird mit dieser Mythe der Offenheit und Erkennbarkeit sehr viel Kultur produziert und noch immer breitflächig geglaubt, man erkenne die "Irren" auf der Straße. Beste Grüße, Mahlzeit und gute Woche Christoph Leusch
Lieber Herr Dell, Ich quäle mich gerade durch den Weihnachts-Eco ("Der Friedhof in Prag") mit der eingebauten Bestseller-Matic. Ein furchtbares Buch. Ständig geht es zum Essen und die Rezepte werden peinlichst genau aufgelistet, wenn nicht gelogen oder die Technik des Lügens besprochen wird: Z.B. "Bollito misto": " Man braucht dazu ein halbes Kilo Muskelfleisch, ein Endstück mit Schwanz, kleine Salami, Kalbszunge, Kalbskopf, Schlackwurst, Huhn, eine Zwiebel, zwei Karotten, zwei Selleriestangen und eine Handvoll Petersilie. Das ganze verschieden lang kochen lassen,...." Eine dreiviertel Seite geht das so. Da kann ich ja gleich ein Kochbuch.... Das ist beileibe nicht das einzige Mal! Und so gerne ich esse und koche, es nervt mich, beständig mit Rezepten und Gerichtenamen traktiert zu werden und auf einhundert Seiten "Déjeuners à la fourchette" verspeisen zu müssen. Wer macht da wem was modisch vor? Der historische Szenematiker oder diente die Filmwelt als Anreger? Liebe Grüße Christoph Leusch
Das war ´mal absolut notwendig, Herr Walther. Danke. Allerdings müsste es, von Herrn Blome unterzeichnet, in BILD und BAMS stehen, oder aber von Herrn Kleber, mit gewichtigem Blick und heiligem Ernst in der Stimme, im Einäugigen-TV verkündet werden. - Nur so ließe sich die Kolportage, der kleine, einst real existierende Staat sei an praktisch allem Schuld gewesen, erledigen. Mittlerweile werde ich ja selbst schon kirre und glaube manches Mal aus Erschöpfung an die "Professor Mainzsohnsche Theorie der überzähligen, unausgelasteten, älteren und alten Männer" mit dem gestrengen Blick unter weißem Haar, die jener Zeilenfuror der Geschichtsrevision ergriffen hat. Überall in der Republik sitzen sie an den auffallig aufgeräumten Schreibtischen ihrer Arbeitgeber, -Frühstücksdirectoire-, vor ihren Klapprechnern und hacken in die Tastaturen. Unruhig hin und her schweifend, diktieren andere ihren Sekretärinnen Konvolute, wie es sich für Getriebene so gehört. Einige vertrauen ihr Wachträume aus später Nacht, "Hier stehen ich und könnte anders, fände ich nur meine Schlaftablette und den Rotwein", dem einsamen, aber immer aufnahmebereiten Voice Recorder an. Der fasst mittlerweile so viel, dass aus dem Gerede bei Bertelsmann, Springer oder Campe eine neue, ganz fantastische Geschichte werden wird. Solche Männer mit gutem Portfeuille, ohne allzu viele Mühen im Alltag, entwicklen für uns neue, seltsame Rassentheorien nach der Mendel-Regel , entdecken den Nationalcharakter der Deutschen, -wir sind alle Lippizaner-, und glauben inbrünstig an die Sonne, an den Allgeist der DDR, der ubiquitär in uns herrscht, wie auch schon der "Nazi", seit mehr als 60 Jahren. - Nur der Tod kann uns erlösen und das Stoßgebet für Deutschland. So wird alles ein Teil der neuen protestantischen Erbsünde, des Teufels in uns. Benno Ohnesorg wurde selbstverständlich von einem Kommunisten umgebracht, das wissen wir doch. Grüße und gute Woche Christoph Leusch
Das haben Sie gut gemacht, den Vahrenholt-Seller zum Sarrazin-Multiplatin- “Bibelerfolg“ zu packen, Herr Augstein. Der Aufstand der schmächtigen alten Männer, die offensichtlich ohne ausreichendes Be...
Warum sie an Barack Obama hassen, was wir lieben. 2012 steht in den USA im Zeichen des Präsidentschaftswahlkampfs und auch Europa schaut gespannt zu. Christoph von Marschall erklärt die unterschiedlichen politischen Kulturen dies- und jenseits des Atlantiks und entlarvt typische Vorurteile auf beiden Seiten
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