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Blogbeiträge

17.03.2010 | 21:09 Columbus

Kunst, Kennen, Kommerz, Können, Kochen

  Kunst, Kennen, Kommerz, Können, Kochen Was zu Marina Abramovic und der aktuellen bildenden Kunstszene mit der KUNSTZEITUNG, 3-2010, noch zu sagen wäre. Wieder einmal gibt es eine Monatsausgabe der KUNSTZEITUNG, kostenlos in fast jedem Museu... >> mehr
16.03.2010 | 14:42 Columbus

Scharia oder BGB, das ist nicht die Frage

Scharia oder BGB, das ist nicht die Frage   Wirrwarr der Motive und Argumente:   Wo stehen Freiheit und Toleranz beschrieben? Josef Joffe meint, das stünde im BGB! Daher textet er in seinem neusten Kommentar zur „Islamdebatte“ v... >> mehr
13.03.2010 | 15:12 Columbus

Berliner Genderama - Männer-,Frauen- und Vereinigungsfragen

Berliner Genderama „Letztlich brauchen wir eine Männerbewegung, um die herrschenden Ungerechtigkeiten wirklich zu verändern. (Ines Pohl, taz)“ Intromusik: "Daadeladat, daadeladat,pleng,pleng,...." Stimme aus dem Off: "Hoi Polloi, hoi ... >> mehr
08.03.2010 | 01:35 Columbus

FOL- Jetzt ist Pause, ...

Kurzanzeige zur bloggopsychischen Gesundheit FOL, das ist First order logic, kann genutzt werden, über die Beschränkungen der propositionalen Logik hinweg zu kommen. Allerdings täusche man sich nicht. Wer die Quantoren und Qualifikatoren fü... >> mehr
02.03.2010 | 07:34 Columbus

Dort Essen, mundet.-Die Pottküche suchen und finden

Dort Essen, mundet. Auf der Suche nach der Küche aus dem Pott Urteile und Vorurteile zum Essen aus ´em Pott Zunächst noch eine meinungsbloggende Fiktion. - Samstagnachmittag. Gerade hat Borussia Dortmunds Matts Hummels, eine Minute vor dem H... >> mehr
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Starke Beißhemmung

Kultur | 17.03.2010 | 13:00 Michael Angele
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19.03.2010 | 10:16 Columbus
Lieber Herr Angele, Bevor es um „Verrisse“ und „Verbisse“ in der Literaturktitik überhaupt noch einmal gehen könnte, müssten doch Literaturkritiken, und zwar viele davon, überhaupt erst her! - Es rei...
portrait
21.03.2010 | 23:34 Columbus
Lieber Herr Angele, Auch wenn Sie nun erneut versuchen, aus einer ursprünglich ganz sachlichen Diskussion einen Streit über persönliches Gefallen oder Missfallen, eine Geschichte die zwischen uns, zwischen Ihnen und mir steht, zu machen, wird daraus kein gutes Argument. Bisher haben Sie nämlich weder auf die sachlichen Zweifel, die ich mehrfach äußerte, eine sachliche Antworten gegeben, noch haben Sie irgend eine Behauptung zurück genommen, ich wollte Ihnen persönlich irgend etwas. - Nein, Sie legen noch drauf. Wie ich schon schrieb, aus der Retourkutsche entsteht produktiv nichts. Wer dem "Verriss" ein Loblied singt, dann aber, wenn die rhetorische Spielart des Verisses auf Ihn selbst angewandt wird, einerseits mimosenhaft reagiert, selbst aber kräftig auskeilt, der widerspricht mit der eigenen Reaktion dem, was er zum Veriss sagte. OT: Herr Mangold hat vielleicht deshalb so große Schwierigkeiten, weil ihm das Format, TV, in dieser Art Dialog mit Frau Fried, in dieser Kürze, letztlich nicht liegt. Aber, seien wir doch ehrlich, das liegt mehr an diesem TV-Format, das einfach nicht trägt, weniger an Herrn Mangold, der anderweitig befragt, interviewt und immer bestens vorbereitet, ganz andere, spannende und schöne Töne anschlagen kann. - Aber, das ist hier, bei Ihrem Thema, allenfalls eine Nebengeschichte. Ich will Ihnen noch einmal Ihren eigenen Text entgegen halten und gleich die Frage stellen. Was erwarten Sie einerseits vom Publikum, das einen solchen Veriss gut finden soll, und was von den so behandelten Autoren?: "Der Verriss verhält sich zur Kritik wie der Jubel zum Applaus; er will grandios oder maßlos oder beides zugleich sein, er ist rechthaberisch und aggressiv. Gestandene Schriftsteller fühlten sich nach einem Verriss ebenso „vernichtet“, wie fürsorgliche Stimmen heute warnen, dass Jungschriftstellerinnen durch Lobhudeleien mundtot gemacht werden." - Grandios, maßlos, rechthaberisch, aggressiv, und Sie glauben immer noch an den Veriss? Sie glauben an ihn, weil er Sie, und eventuell ein noch unbekanntes Publikum, nicht so langweilt? - Ich finde, es ist ziemlich leicht zu erkennen, dass das weder mit irgend welchen philologischen oder philosophischen Theorien, noch mit einer Kritikerhaltung gegenüber der Literatur viel zu tun haben kann. Sie machen doch mit dem kleinen Team beim "Der Freitag" kaum Verisse und trotzdem eine gute Arbeit, und niemand würde bestreiten, dass man sich auf die Literaturempfehlungen der Freitags-Autoren (jüngst Müller, Mazower)verlassen kann. Ich fordere Genauigkeit, Überlegung und Überprüfbarkeit (z.B. durch gut gewählte Zitate, Hintergrundmaterial, Urteile anderer), weil aus der entgegengesetzen Haltung des "Verisses", die vielleicht auch einmal spannend und nicht langweilig daher kommen mag, - ich zweifele, dass das oft der Fall ist-, nichts heraus kommt. Der Autor kann eine solche Kritik nicht annehmen, Sie haben ja gerade den Beweis angetreten und das Publikum, welches Sie zunehmend nervt, spürt dann wieder nichts als Arroganz,denn diese Art "Veriss" ist ja wirklich nicht mehr als ein Scharfrichterspruch in aller Öffentlichkeit, im Grunde der zweite, ganz öffentliche Tritt gegen ein Buch, oder andere Kunstformen. Die ersten Schritte sind ja längst vorher, auf vielen Ebenen passiert. Die Mitkommentatoren haben das auch deutlich vermerkt (Die vielen Filter,vom Literaturagenten, den Netzwerkern und Scouts, über die verschiedenen Lektorate, die Auswahl der überhaupt vorgestellten Bücher in den Feuilletons). In Wahrheit ist die Literaturkritik der Feuilletons und der TV und Radiomedien heute immer noch der heimliche und mächtigste "Gate-keeper". Mir will es sogar scheinen, dass ausgerechnet im freiesten Bezirk, dem der Bellettristik und der Poesie, der Daumen der großen Medien im Verbund, so wirksam ist, wie für keine andere Kulturproduktion. - Auch das wurde von einigen Mitkommentatoren hier sehr deutlich schon angemerkt. Der Fall Hegemann ist dafür sehr exemplarisch, weil er einzigartig zeigt, wie das geht, wie das gemacht wird. Meine These, das ist doch klar, wer einen "Verriss" schreibt, der muss sich doppelt und dreifach mühen. Leider hilft es offenbar nicht, wenn man Ihr Mittel gegen Sie selbst ins Feld führt, um Sie auf den sachlichen Unterschied hin zu weisen. - Scheindebatten, also "Verrisse", nur damit es spannend wird, die sind doch eher einschläfernd und sie haben eine "gemeine" Note.- Und, das ist viel wichtiger, sie werden vom Publikum meist sofort durchschaut. In Ihrem Interview mit Frau Passig und Herrn Scholz zu "Verirren", stellen Sie zu Recht die Frage, ob es möglich ist, sich bewusst zu verirren. - Tatsächlich geht das gar nicht, sondern das Verirren passiert, wird nicht angestrebt, so wie etwa Abenteurer bewusst Aussetzungen in der Wildnis anstreben oder sich künstliche Hindernisse und Risiken wählen. Auch in einer, selbst der bekanntesten, der Heimat- Stadt, kann man gezielt in Gegenden gehen, in denen man sich nicht zurecht findet. Aber ein "Verirren" ist das nicht. Die Methode Abenteuer, bewusstes Risiko, Abwenden von schon bekannten Orten und Wegen ist eine produktive Methode, aber kein "Verirren". Genau so verhält es sich mit dem "Verriss". Er geschieht vorsätzlich. Aber, bei Allem, was geplant wird und mit Absicht geschieht, stellt sich die Frage der Sorgfalt und der Sorge umso mehr. - Ich weiß nicht, ob das bei Ihnen ankommt. Seien Sie aber versichert, dass ich weder etwas gegen Sie persönlich habe, noch Ihre Arbeit als Journalist und verantwortlicher Redakteur werte. - Nur eine Sache geht nicht. Für sich selbst andere Kriterien einzuführen, als man sie auf andere anzuwenden gedenkt. Liebe Grüße Christoph Leusch
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Starke Beißhemmung

Kultur | 17.03.2010 | 13:00 Michael Angele
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19.03.2010 | 10:16 Columbus
Lieber Herr Angele, Bevor es um „Verrisse“ und „Verbisse“ in der Literaturktitik überhaupt noch einmal gehen könnte, müssten doch Literaturkritiken, und zwar viele davon, überhaupt erst her! - Es rei...
portrait
21.03.2010 | 01:30 Columbus
Lieber Herr Angele, "...wenn ich nicht den Eindruck hätte, er leide an zwei Dingen." Sie sehen, es freut mich, wenn Sie den Eindruck an "zwei Dingen" so eindrucksvoll korrigieren wollen. Woher wissen Sie das mit dem Onkel? - Ich habe nur versucht, Ihnen nahe zu bringen, wie so manche Wertung bei mir ganz persönlich ankommt und glaube, es geht nicht nur mir, sondern auch so machem anderen Leser in Ihrem breiten Publikum so. Die dafür heranziehbaren Zitate habe ich angedeutet. Ich freue mich jedenfalls, dass Sie sich fest vorgenommen haben, nicht schnöselig sein zu wollen. Sie nehmen schnell persönlich, teilen aber gern persönlich aus. - Schade. - Weil Sie ein wenig blind für diese zwei Seiten der Bissigkeit sind, gibt es dann diese Art Retourkutschen von Ihnen. Das ist sehr schade, denn ausdrücklich , so steht es in meinen beiden Kommentaren, liegt mir nichts ferner, als mit Ihnen in einen gewissen Wettstreit einzutreten. Mit dem "Leiden" ist ja, das geht klar aus dem Kommentar hervor, nicht persönliche Krankheit und/oder persönliches Unwohlsein gemeint, sondern eben genau die unpersönliche Art "Leiden", weil man glaubt etwas besser zu wissen, besser zu kennen, was de facto auch so sein mag, es aber beim Publikum nicht so recht ´rüber kommt, weil man beständig zu viel voraus setzt. - Das rächt sich. Ich unterstelle Ihnen nichts. Das ist ja allein schon, siehe das Zitat, durch die Möglichkeitsform ganz klar. Ihnen, lieber Herr Angele, wünsche ich nur eine Sache im Zusammenhang mit der Literaturkritik. Eine gewisse Demut, aus der Tatsache, dass "Kunsturteile (Literatururteile)" eine schwierige Angelegenheit sind, wenn man sie denn äußert. Leser bekommen ja nur die Oberfläche, das Ergebnis einer redaktionellen Auswahl, die ja, in der Gesamtheit aller Feulilletons schon als sehr strenges Filter wirkt, angsichts dieses gewaltigen Buchmarktes. Ich finde, da müssen Urteile eine hohe Qualität haben und immer genaue Gründe nennen. Das geht mit langen Zitaten, eng an den Texten entlang und mit der Mühe, sich auch bei einem "Veriss" nicht als "Zampano" zu geben. Liebe Grüße vom "Onkel" Christoph Leusch PS: 1)Welche Rolle besetzen Sie, wenn ich den Onkel gebe? 2)In Ihrem ersten Kommentar schreiben Sie, ich wolle die Massen- medien abschaffen. Wo schreibe ich das und warum soll ich das wollen? Es geht doch an der möglicherweise gemeinten Stelle, direkt nach den "Welt- nachrichten", nicht um die Abschaffung der Massenmedien. Nur um eine intelligente und mit der Zeit auch erfolgreiche Verbreiterung der Basis, auf der sich dann auch Dilettanten,Profikritiker, Amateure und einfach Liebhaber der Originale, sich bewegen können.
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Starke Beißhemmung

Kultur | 17.03.2010 | 13:00 Michael Angele
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19.03.2010 | 10:16 Columbus
Lieber Herr Angele, Bevor es um „Verrisse“ und „Verbisse“ in der Literaturktitik überhaupt noch einmal gehen könnte, müssten doch Literaturkritiken, und zwar viele davon, überhaupt erst her! - Es rei...
portrait
20.03.2010 | 13:14 Columbus
Lieber Herr Gibson, Herr Angele hat ja zu mehr "Veriss" aufgefordert. Dem darf auch ein Leser nachkommen, immer mit der Gewissheit, es gibt auch heute ganz viele gute Literaturktitiker und Feuilletonjornalisten, die mit Witz, Ironie und beruflicher Ernsthaftigkeit zu Werke gehen. Sie sind an einer Diktatur geschult und beklagen etwas, was auch DDR-Autoren oder kulturschaffende Leute aus dem Samisdat heute duchmachen. In einer offenen Gesellschaft, die ihre Verlossenheit auf manchen Gebieten hinter viel Gerede versteckt, in der eine Scheinindividualität weitgehend herrscht, tun sich die sprachlich- und gedanklich feinziselierten und differenzierten Menschen schwer. - Das ist in einer Literatur inmitten einer Welt von Verboten eine andere Sache. Was das Urteil zu Herta Müller angeht, da sind wir wirklich völlig anderer Meinung und ich finde eben, Sie tragen Ihr Urteil mit einer Obsession vor, die einen "Einschlag" hat. - Ich finde, das macht "hässlich". So geht es mir auch mit manchen wohlfeilen Anregungen Herrn Angeles, und ich habe es ihm schon öfter als Kommentar geschrieben. - Ich würde ihm nichts Ausführliches hin schreiben, wenn ich nicht den Eindruck hätte, er leide an zwei Dingen. Nämlich viel zu wissen und dies auch gerne her zu geben, aber irgendwie manchmal nicht den Ton zu treffen, der auch verstanden wird. Dann kommt eine eher glossierende Zuspitzung, die Verweise auf Dekonstruktionen und die Insszenierung der Literaturkritik im "Verriss", so ein wenig überheblich daher. Zeitens, eine Neigung zum Spiel, zum "Antesten", die mir missfällt. Das klingt manches Mal überheblich und schließt eben die Kritik aus, oder macht sie klein, weil ein Tester und Spieler nicht wirklich ernstlich kritisiert werden kann. Das wirkt überheblich und hat eine Attitüde. Überheblichkeit ist aber, das ist mein Empfinden, immer der sichere Weg, in der Kultur, egal für welche Sparte, Fehlurteile ab zu geben. Ich glaube aber, er meint es letztlich nicht wirklich so, sondern leidet manches Mal an eigenen, reichen Kenntnissen, an der prinzipiellen Voraussetzungslosigkeit, mit der für ein "Publikum" geschrieben, erzählt und gesprochen werden muss. Nicht etwa, weil das Publikum dumm und undifferenziert ist, sondern weil Detailkenntnisse und Maßstäbe bei jedem lesenden Menschen nicht einfach voraus gesetzt werden können. - Das Feuilleton ist als Vermittler ja primär eine "Erkläranstalt" und kein Hort der Aussortierer. Selbst ein geachteter "Verreißer" lebt davon, mindestens drei- oder vier Kollegen um sich zu haben, die dazu nicht neigen. Bei Herrn Illies fand ich jedoch etwas ganz anderes vorherrschend. Nämlich eine Tendenz, beständig Urteile und "Neubewertungen", ohne gute Gründe ab zu sondern. Das ist letztlich zwar ein Spektakel in der First-class der Lufthansa, bei den vielen "Entscheidern", die mit dieser Weltsicht sich auch nur recht brutal Platz verschaffen, aber bezogen auf ein wirklich lesendes Publikum und auf die Autoren oder Künstler, vor allem bezogen auf die nicht erwähnten, gar nicht in Betracht gezogenen, eben nicht sehr hilfreich. Liebe Grüße Christoph Leusch
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Mal Fünfe gerade sein lassen

Alltag | 16.03.2010 | 15:20 Jan Pfaff
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19.03.2010 | 11:08 Columbus
Mal´Sechse krumm sein lassen. Sie haben schon Recht Herr Pfaff. Die menschliche Psychologie kennt tatsächlich Selbsterhöhungs- und Selbstkreditsysteme für Moralen, aus dehnen dann, bei anderer Gelege...
portrait
19.03.2010 | 11:22 Columbus
Klauen Sie ein "h" bei "dehnen". C.L.
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Mal Fünfe gerade sein lassen

Alltag | 16.03.2010 | 15:20 Jan Pfaff
portrait
19.03.2010 | 11:08 Columbus
Mal´Sechse krumm sein lassen. Sie haben schon Recht Herr Pfaff. Die menschliche Psychologie kennt tatsächlich Selbsterhöhungs- und Selbstkreditsysteme für Moralen, aus dehnen dann, bei anderer Gelegenheit ziemlich freizügige "Why not"-Handlungen, von denen man weiß, sie sind nicht ganz koscher, "bezahlt" werden. Häufige Sprüche: "Man gönnt sich ja sonst nichts.", "Ein Laster muss man haben", "Aber, denn Müll trennen wir dafür ganz sauber." Das geht es individuell, mit dem Fahrrad zum Arbeitsplatz, mit dem Düsenclipper dann jährlich auf die Malediven. Das geht fabrik- und serienmäßig, z.B. bei Autokonzernen, die zwar "Fuel-efficiency" und "Eco-power" versprechen, die Klassen-Fahrzeuge sind auch 10-25% sparsamer im Vergleich zum Vorgängermodell, 120g/km-, gar nur die weniger strengen 130 g/km CO-2, seit Jahren das Ziel, schaffen sie trotzdem nicht (siehe z.B. der so genannte "Modellfrühling" in Deutschlands größtem Vereinsblatt, in der ADAC-Motorwelt). Das geht auch mit ganzen Ländern. Deutschland ein "Öko-Vorreiter", dahinter aber öffnet sich die Externalisierungsfalle für die unangenehmen Teile der Rohstoff (Afrika,Südamerika,Indonesien)- und der Warenproduktion (China,Indien) oder der Energiebeschaffung (Nigeria, Südamerika, Russland), und so manche ausgeräumte und artenarme Waldlandschaft darf, sogar mit Eichen und Buchen neu aufgeforstet, nach allen Stürmen wieder wachsen. Aber die wirklich artenreichen Flächen werden abgeschafft, das Artensterben schreitet voran, weil diese Flächen häufig dem wohlordnenden Bürgerauge ein gewaltiger Splitter im Anblick sind. Um beim Apfel zu bleiben. Was ist daran ökologisch, wenn es in Zukunft, wie in weiten Teilen, z.B. der Londoner City, zwar bei Sainsbury´s,Co-op und Tesco nun alle vier ganzjährig angebotenen Apfelsorten auch in Bio-Qualität und mit EU-Siegel gibt, aber diese vier Sorten die einzig marktgängigen sind? Liebe Grüße Christoph Leusch
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