In der feministischen und antirassistischen Debatte spielen Worte eine wichtige Rolle. Doch wann werden sie beleidigend? Und wie viel Zensur verträgt ein freier Diskurs?>> mehr
Warum denken bei dem Wort "alleinerziehend" alle nur an Frauen? Unsere Kolumnistin plädiert für ein weitergefasstes Verständnis von Erziehung – gerade bei Trennungen>> mehr
In der Kita, die das Kind unserer Kolumnistin besucht, wurde vorübergehend das Spielzeug abgeschafft. In der Theorie klingt das Konzept vielversprechend. Bewährt es sich?>> mehr
Allgemeine Bildungsstandards sollen das Allheilmittel für die blamierte deutsche Bildungslandschaft sein: Doch nicht nur für unsere Autorin ist Bildung mehr als Ökonomie >> mehr
Im Netz können alle (un)möglichen Menschen ihren Senf zu allem beisteuern. Das kann tierisch nerven, vor allem, wenn man nicht weiß, wes Geistes Kind die Urheber sind>> mehr
ich bin momentan ganz schön alle. mein kopf fühlt sich ein bisschen leer gepustet an. die vergangenen zwei wochen hat mich praktisch jeder tag an meine grenzen getrieben. irgendwo, irgendwie. in so einer zeit, mit dem eigenen leicht wahnsinni...>> mehr
Vorweg:
Ich habe alle Blogbeiträge in der FC zum Buch gelesen.
Den Brief von Alice Schwarzer habe ich gelesen.
Die Interviews habe ich mir (aus Gründen!) gespart.
Nun legte ich heute selbst los. Das Buch zu lesen schaffe ich nur in der Bahn un...>> mehr
Dieses Bild ist ein Flohmarktfund, der mir sehr gut gefallen hat:
Weiß und unbedruckt
Das Bild zeigt "unsere Kronprinzessin" mit ihren Söhnen. Besagte Söhne tragen weiße Kleidchen und stünde nicht auf der Karte, dass es Sö...>> mehr
Kulturrealitvismus ist eine Zweibahnstraße.
Es ist gut, dass ein wenig Zeit seit den sehr hitzigen und polemischen Debatten um Integration und Verschleierung vergangen ist. Vielleicht immer noch nicht genug. Doch das Buch „Die große Ver...>> mehr
Das Wort „Fotze“ ist wirklich ein beleidigendes Schimpfwort. (...) Aber vielleicht (...) muss ich damit leben, dass es existiert; dass andere es benutzen; dass es mich immer wieder ein kleines biss...
das liebliche Taubertal, auch Tauberfranken genannt, ist der bawüische Teil von Franken :) den Wikipedia-Artikel hatte ich zwar gelesen, aber gar nicht geschaltet, dass Bayern - Tauberfranken - ich - ja was das alles bedeuten könnte! Darauf bin ich jetzt wirklich erst durch dich gekommen. also vielen Dank für all die Einblicke. wow.
Das Wort „Fotze“ ist wirklich ein beleidigendes Schimpfwort. (...) Aber vielleicht (...) muss ich damit leben, dass es existiert; dass andere es benutzen; dass es mich immer wieder ein kleines biss...
öhm - jetzt wird mir plötzlich vieles klarer o_O zu der Zeit, als man diese Benennung an mich rief, lebte ich im baden-württembergischen Teil von Franken - allerdings als Migrantin aus der ehemaligen DDR. Als Nichteinheimische. Habe ich vielleicht alles falsch verstanden?! Bin ich gar auf diese Weise etwas viel Größerem entgangen?! Au weia, mir schwindelt. Verständigungsprobleme hatte ich nämlich auch sonst aller Art: Wenn Leute von "Teppichen" sprachen und *Decken* meinten. Oder wenn ihnen ihr "Fuß" weh tat - der allerdings bis zur Hüfte ging... Schöne Grüße Katrin
Kleinen Randbemerkung eines Linguisten: Sprache ist das Produkt einer geistigen Fakultät des Menschen Lautfolgen nach Regeln Bedeutung zuzuweisen, die mit diesen Regeln selbst nichts ursächlich zu tu...
"Schade für die Butler. Sie riegelt sich ab vor einer Sprachwirklichkeit, die sie vermutlich als bedrohlich empfindet und deswegen schlicht ignoriert." Nein, nein! Ehrlich - genau DAS ist es nämlich nicht. Aber jetzt sehe ich, dass du es wirklich anders gelesen hast, was ich oben schrieb. Es geht wirklich genau um das Gegenteil.
Anekdote zu Judith Butler:
"BERLIN dpa/taz | Beim Berliner Christopher Street Day ist es am Samstagabend zu einem Eklat gekommen: Judith Butler (54), Philosophin und legendäre Geschlechter-Theoretik...
"oder in quasi - brechtscher Anwendung des sog. Gestus des Zeigens - als Homosexueller einfach mal durch tuntig-schwuchtelige Performance in der Fankurve des HSV mal für ordentlichen Wirbel zu sorgen... usw. Solche Ansätze finden sich in den diversen Subkulturen - zu Recht - zuhauf. Die Macht mag überall sein - die Subversion aber auch. (frei nach Butler) " scheinbar hab ich mich oben zu unklar ausgedrückt - oder du liest Butler mit ner voreingestellten Brille - aber: Um genau dieses Wenden geht es Butler ja. Für sie gibt es keinen anderen Weg, als sich die Verletzungskraft der Worte zu eigen zu machen und die Verwendung der Worte (das meint sie mit Wiederholung) mitzugestalten - anstatt immer wieder aufs neue das verletzte Opfer zu sein. Das ist jetzt krass verkürzt - das Buch hat 260 Seiten - aber es geht im Grunde wirklich um die Chance, die man sich entgehen ließe, wenn man einfach nur solche Worte verböte. Also für mich ein sehr starkes Buch, das mir vor allem deswegen so gut gefällt, weil es die Macht jedes einzelnen Akteurs betont, Machtverhältnisse gerade durch das Sagen des Unsagbaren zu brechen. Cheers.
@ Katrin Rönicke
abschließend möchte ich mich bei Ihnen bedanken für Ihren Artikel und Ihre Repliken auf meine Beiträge hier.
Es ist mir ein Anliegen in diesen Fragen einen konstruktiven Ansatz zu...
Warum sie an Barack Obama hassen, was wir lieben. 2012 steht in den USA im Zeichen des Präsidentschaftswahlkampfs und auch Europa schaut gespannt zu. Christoph von Marschall erklärt die unterschiedlichen politischen Kulturen dies- und jenseits des Atlantiks und entlarvt typische Vorurteile auf beiden Seiten
>> mehr