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Blogbeiträge

31.12.2009 | 08:32 oranier

Zu Jakob Augstein, Die Zukunft der Zeitung, Fortsetzung meines Blogs

Sehr geehrter JA, Danke für die freundliche Antwort im ersten Teil meines Blogs! Zunächst habe ich diese so verstanden, wie so manche andere unqualifizierte Antwort dort auch: als Anwendung der mehr oder weniger infamen Methode, die Kritik an ei... >> mehr
27.12.2009 | 13:02 oranier

Zu: Jakob Augstein, Die Zukunft der Zeitung 1/2

Hamburg Media School – Die Zukunft der Zeitung 1/2 Zunächst als Kommentar zu Augsteins entsprechendem Blog vorgesehen, wurde dann doch ein Text größeren Umfangs daraus, der daher nun als eigenes Blog erscheint. Da werden jetzt zunä... >> mehr
24.12.2009 | 15:17 oranier

Zu Weihnachten: Über Ethik und Moral, Verzeihen und Neuanfang.

  Die vielfältigen Konzepte philosophischer Ethik lassen sich grob in zwei unterschiedliche Kategorien einteilen: die "Gesinnungsethik" und die "Verantwortungsethik". Die Grundfrage der Ethik: Was hat als moralisch gute Handlung zu gelten? wird von ... >> mehr
24.12.2009 | 13:31 oranier

Weihnachtswünsche

  Man kann Weihnachten christgläubig als Heraufkunft des Erlösers feierlich begehen oder unchristlich als Kitsch- und Konsumfest, nur eins kann man nicht, es ignorierend übergehen. Der Schreiber dieser Zeilen hat es im letzten Jahr versuc... >> mehr
14.12.2009 | 16:54 oranier

Mein Problem mit Fußballstadien

  Ich habe ein Problem. Ich wohne drei Minuten von einem großen Platz entfernt. Seit dreißig Jahren. Damals war es tatsächlich nur ein großer Platz. Mit einem Maschendrahtzaun mit Sichtblende drumherum. Und mit einem Eingangstor.&n... >> mehr
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Kommentare

Kommentar zu

Kunst

15.03.2010 | 21:00 Magda
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15.03.2010 | 22:01 Cassandra
Mir gefallen die Bäume. Ich habe mich schon darüber gefreut, als du sie über twitter rumgeschickt hast, nichtsahnend, dass das wohl aus der gegenteiligen Empfindung heraus geschah, die mich dann ereil...
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16.03.2010 | 03:03 oranier
Das weiß ich natürlich auch nicht, vielleicht assoziierst du bildliche Vorstellungen. Hältst du das bereits für Denken? Die durch die Sinne aufgenommenen Eindrücke und die aus diesem Material gebildeten Vorstellungen sind, wie die Logiker sich ausdrücken, notwendige, aber nicht hinreichende Bedingungen für das Denken. Beim Denken im eigentlichen Sinne werden die Vorstellungen durch Begriffe benannt, verallgemeinert und in Beziehung zueinander gebracht. Dies geschieht vermittelst der Sprache, und ohne diese sind die Vorstellungen gar nicht kommensurabel. Ergo: was ich denken kann, kann ich auch sprachlich ausdrücken. "Gedanken ohne Inhalt sind leer, Anschauungen ohne Begriffe sind blind." (Immanuel Kant, Kritik der reinen Vernunft, B 75) www.br-online.de/br-alpha/kant-fuer-anfaenger/kant-vernunft-sinne-ID661188595423.xml
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Kunst

15.03.2010 | 21:00 Magda
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15.03.2010 | 22:01 Cassandra
Mir gefallen die Bäume. Ich habe mich schon darüber gefreut, als du sie über twitter rumgeschickt hast, nichtsahnend, dass das wohl aus der gegenteiligen Empfindung heraus geschah, die mich dann ereil...
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15.03.2010 | 23:49 oranier
Nein
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Kunst

15.03.2010 | 21:00 Magda
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15.03.2010 | 22:01 Cassandra
Mir gefallen die Bäume. Ich habe mich schon darüber gefreut, als du sie über twitter rumgeschickt hast, nichtsahnend, dass das wohl aus der gegenteiligen Empfindung heraus geschah, die mich dann ereil...
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15.03.2010 | 23:31 oranier
"absolut nicht annähernd" sind Worte, die ich umgekehrt nicht in Gedanken fassen kann. Im übrigen geschieht Denken vermittelst der Sprache und nur vermittelst der Sprache. Was ich nicht in Worte fassen kann, kann ich also auch nicht denken.
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15.03.2010 | 12:05 el greco
@weinsztein: deutschnationales...gesültze! mit verlaub, das liest sich wie ein typisch jüdisches argument, wenn man nichts anderes zu erwidern in petto hat, dann sind eben jeder und alle neonazis ...
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15.03.2010 | 19:56 oranier
"mit verlaub, das liest sich wie ein typisch jüdisches argument" Was ich nicht begreife: Hier werden Debatten mit hunderten von Kommentaren über Antisemitismus geführt, und so etwas wird hier einfach kritiklos hingenommen. Es gibt keine "typisch jüdischen Argumente". Juden sind wie andere Menschen auch, und die Argumente von Juden sind wie die anderer Menschen auch, nämlich unterschiedlich. Es gibt jedoch typisch antisemitische - nicht Argumente, sondern - Stereotypen. Und ein solches ist allerdings die Rede vom "typisch jüdischen Argument", selbstverständlich negativ konnotiert als unseriös, haarspalterisch, rechthaberisch, "rabulistisch" (ein Lieblingsattribut von Goebbels in dem Zusammenhang). So etwas möchte ich hier nicht lesen!
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06.03.2010 | 18:53 Dreizehn
Danke für den Blog. Schönes Beispiel. Wird vermutlich auch anderswo zum Lesen abgestellt werden. So funktioniert Kampf um die Deutungshoheit. Achtermann ist da so C-Prominenz. Pressesprechermäßige Ak...
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07.03.2010 | 00:17 oranier
Dreizehn, Achtermann sucht in der Tat nach einem allgemeineren Deutungszusammenhang für die inkriminierten Handlungen, das macht er in vorsichtig fragender Form, und wenn man seine modal geäußerten Deutungen nicht teilt, so kann man ihnen hier sachlich und mit Argumenten widersprechen. Oder auch, Blog-üblich, da das Argumentieren geistige Potenzen und Anstrengungen erfordert, einfach seine "persönliche Meinung" hier kundtun. Was du aber hier machst, ist dem Diskussionsstil nach das Letzte. Was bildest du dir eigentlich ein, den Blogautor mit solchen Verunglimpfungen, wie "Kampf um die Deutungshoheit. Achtermann ist da so C-Prominenz" und "so Leute wie Sie" zu bedenken? Einen Deutungsversuch zu kommunizieren und zum Zwecke des Verstehens zur Diskussion zu stellen ist dasselbe wie das konkurrenzhafte Bestreben, Deutungshoheit zu erlangen? Wer solche Deutungen hier kommuniziert, hat wohl ein offenkundiges Problem damit, als Gamma-Delta-Blogger, von Prominenz nicht zu reden, beständig der Deutungshoheit von klugen Leuten unterworfen zu sein.
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Politikarena

Antworten

oranier 25.02.2010 | 01:21

Meines Erachtens herrscht hier eine gewisse Begriffsverwirrung. Geist und "Tiefe des Denkens" machen für sich alleine den Intellektuellen im klassischen Verständnis nicht aus.

Der Begriff entstand wohl in Frankreich im Zusammenhang mit der "Dreyfus-Affäre" Er kennzeichnete da die hohen Beamten, Künstler und Wissenschaftler, die sich in einem aufsehenerregenden öffentlichen Protest gegen die antisemitisch motivierte Anklage gegen den Hauptmann Dreyfus wandten.

Intellektuelle sind seitdem Persönlichkeiten aus Kunst und Wissenschaft, die sich mit dem Gewicht ihrer bekannten Namen in öffentliche Angelegenheiten mischen. Die Namen unter den Alten sind Legion. Heutzutage bei uns z.B. Ralph Giordano, Alice Schwarzer sowieso, und Margot Käßmann natürlich.

Letzteres Beispiel zeigt: Intellektuelle sind den Herrschenden nur als ideologische Wegbereiter willkommen. Wehe, wenn nicht! Dann werden sie von intelligenten Propaganderministern als (jüdische) Volksverhetzer beschimpft, von Kanzlerkandidaten (Erhard) als Pinscher usw. Auch im Ostblock gab es meines Wissens entsprechende Tendenzen der pejorativen Konnotation des Begriffs, z.T. ebenfalls mit antisemitischen Tendenzen.

Solange das Internet also tatsächlich dazu herausfordert, "nicht nur Wissen und Meinung zu haben, sondern die eigene Stimme zu erheben" (kay.kloetzer), wird es die Intellektuellen nicht zugleich hinwegraffen.

oranier
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