Robert Zion

Blog von Robert Zion

Artikel

Positionen | 27.01.2010 | 12:30 Robert Zion
Eine Mehrheit ist noch keine Agenda
Lasst uns über ganz reale Interessen und Machtfragen reden! Plädoyer für ein sozial-ökologisches Transformationsprojekt, das diesen Namen auch verdient >> mehr

Blogbeiträge

22.02.2010 | 14:15 Robert Zion

Westerwelle und die Krise des Sozialstaats

Von Robert Zion In der derzeitigen Debatte um Hartz IV nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts entpuppt sich FDP-Chef Guido Westerwelle gleichermaßen als Biedermann und Brandstifter. Dabei geht es um mehr, als nur um die in Frage stehende Akzeptan... >> mehr
09.02.2010 | 09:06 Robert Zion

Unter einem Politikwechsel sind die Grünen nicht zu haben

Von Robert Zion „Wenn die politische Rechte die Testwahl in Nordrhein-Westfalen gewinnt, hat sie freie Bahn zur Zerschlagung der gesetzlichen Krankenkassen und freie Bahn für eine Umverteilungspolitik zugunsten der Besserverdiener“, so der Vo... >> mehr
12.10.2009 | 19:03 Robert Zion

In der Volksrepublik Nordrhein-Westfalen

Die Führung der nordrhein-westfälischen Linken hat nun ihren Entwurf zum Landtagswahlprogramm vorgelegt  - und dabei zu großen Teilen eine misslungene und altbackene Synthese aus Vorstellungen marxistisch-leninistischer Gruppen, Industrieg... >> mehr
29.09.2009 | 19:07 Robert Zion

Nach der Wahl: Welche Wahl lässt uns die Krise?

Krise? Welche Krise? Vielleicht die, dass bis zum Jahr 2050 die CO2-Emissionen um 85 Prozent sinken müssen, will man die Klimaerwärmung auf maximal 2 Grad Celsius begrenzen, um irreversible, unbeherrschbare Folgen zu vermeiden – und dies bei ei... >> mehr
10.08.2009 | 18:27 Robert Zion

Offener Brief: Wer sind wir - und wenn ja, wie viele?

  Lieber Richard David Precht, mit sehr viel Freude – auch, wenn dieses Wort bei diesem Thema kaum angebracht ist – habe ich Ihren Essay „Feigheit vor dem Volk“ im Spiegel zum Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr gelesen. Ich kan... >> mehr
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Kommentare

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22.02.2010 | 14:29 Streifzug
Es schlechterdings unmöglich, große Teile der Gesellschaft im System des alten Sozialstaats zu alimentieren – damit würden wir dem Sozialstaat seine Akzeptanz nehmen. ... Selbst die Einführung von Min...
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22.02.2010 | 14:34 Robert Zion
Bitte genau lesen! Ansonsten schlage ich vor, einen eigenen Blog aufzumachen: "Über die prinzipielle Verkommenheit aller Grünen". Ich finde dieses permanente Gehetze bei allen meinen Beiträgen allmählich unterirdisch und dieser Zeitung nicht würdig.
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(25) Die spinozistische Ethik

24.12.2009 | 01:28 Michael Jäger
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14.01.2010 | 15:41 Robert Zion
Entschuldigung, das war ein wenig schlampig zitiert. Auch das findet sich in dem Brief an Meyer (12. Brief im Briefwechsel). Der Unterschied liegt in der Unteilbarkeit der Substanz (Ewigkeit) und der Teilbarkeit der Modi als Modifikationen der Substanz oder ihrer Attribute(Unendlichkeit): so läßt sich jede beliebige Dauer in eine unendliche Zahl von Zeiteinheiten einteilen. Dass gleiche gilt für das Maß. Bezogen auf die Substanz (dritte Erkenntnisgattung) müssen Dauer und Quantität dann als die ewige unendliche Teilbarkeit begriffen werden (Spinoza gibt damit, wie es Deleuze mal asudrückte, „der Natur die ihr eigene Dichte zurück und macht zugleich den Menschen fähig, in diese Dichte einzudringen“ ). Das Schwierige an Spinoza ist tatsächlich das Verständnis des IMMANENZGEDANKENS. So ist die Substanz nichts Vorgängiges, sondern drückt sich in ihren Attributen und Modi aus, die ihrerseits die Substanz konstituieren. Die Substanz ist auch nicht das Ganze oder Eine (wie bei Bruno), sondern tatsächlich das Zugrundeliegende - gewissermaßen Deus sive Natura als Realdefinition.
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(25) Die spinozistische Ethik

24.12.2009 | 01:28 Michael Jäger
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14.01.2010 | 12:50 Robert Zion
"Ewigkeit" und "Unendlichkeit" sind nicht dasselbe. Das muss bei Spinoza deutlich auseinandergehalten werden.* Die Dinge "sub specie aeternitatis" zu begreifen, heißt, sie bezogen auf die Substanz (Deus sive Natura) zu begreifen und nicht bezogen auf die Unendlichkeit ihrer Attribute und Modi. Gleichwohl ist die Fragestellung hier, den Kapitalismus anhand des Gottesbegriffs zu diskutieren, wohlkommen richtig und notwendig. Dabei würde ich aber vielmehr den emanationstheoretischen (Neuplatonismus) und schöpfungstheoretischen Aspekt betrachten: Produktion = Wertschöpfung = Schöpfung; unsichtbare Hand des Marktes = die Gottes. Daher auch Antonio Negri in seiner Untersuchung über Spinoza: „Der Markt ist Aberglaube.“ LG,Robert * In einem Brief an Ludwig Meyer weist Spinoza nach, „dass weder Zahl noch Maß noch Zeit, die bloße Hilfsmittel des Vorstellungsvermögens sind, unendlich sein können“. Vielmehr trennt das bloße Vorstellungsvermögen (erste Erkenntnisgattung) in seiner Bestimmung der Zeit (Dauer) und des Maßes (Quantität) hierin „die Affektionen der Substanz von der Substanz“. So können wir „Dauer und Quantität beliebig bestimmen“, insofern „wir sie von dem Modus, durch den sie von den ewigen Dingen herkommen, scheiden“. Dauer und Quantität sind folglich nur rein äußerliche Charakteristika der Einzeldinge (Modi), insofern das Vorstellungsvermögen diese aus dem Zählen und Messen abstrahiert. Auf die Substanz bezogen unterscheiden sich die Körper jedoch nur untereinander hinsichtlich von Bewegung, Ruhe, Geschwindigkeit und Langsamkeit. Vgl.: Ethik, II, 13. Auch daher verstand sich Albert Einstein als Spinozist.
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Der Kampf um die Commons

Positionen | 27.11.2009 | 11:00 Steffen Vogel
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27.11.2009 | 15:04 Robert Zion
Auch ich schließe mich an: ein sehr guter Artikel, der wesentliche Elemente zukünfiger politischer Debatten vorzeichnet. Nahezu alle hier angesprochenen Aspekte sind mittlwerweile auch in einem unglaublich beeindruckenden Entwurf ausgearbeitet: "Commonwealth" von Michael Hardt und Antonio Negri (gerade in den USA erschienen und im Frühjahr 2010 auch hierzulande) wird wohl zum Schlüsselwerk der politischen Linken in dieser Zeit werden.
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In der Volksrepublik Nordrhein-Westfalen

12.10.2009 | 19:03 Robert Zion
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13.10.2009 | 07:59 misterL
Ist der gesamte Text schon mal als Hinweis zu verstehen, dass man vor der Wahl ausdrückt, man suche nach der optimalen Partner für die Durchsetzung eigener Interessen. Das kann danach "Die Linke" nich...
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14.10.2009 | 10:38 Robert Zion
Lieber misterL Was ist daran verwerflich, vor der Wahl auszurücken, dass man einen "optimalen Partner für die Durchsetzung eigener Interessen" sucht? Zumal ich ja auch beschrieben habe, was diese sind, eben "eine ernsthafte soziale, emanzipatorische und ökologische Politik" und "eine klar definierte Alternative zur Regierung Rüttgers/Wolf"? Das Saarland hat garnichts entschieden, außer dass sich ein winziger grüner Landesverband dafür entschieden hat, seine Politik nach der nächsten Wahl in der APO fortzusetzen. Wetten?
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Robert Zion
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