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Angefixt
Tove Ditlevsens Roman „Gesichter“ ist ein Vorgeschmack auf ihr grandioses autofiktionales Werk
„Ende in Sicht“ von Ronja von Rönne: Roadtrip statt Suizid
Ronja von Rönnes „Ende in Sicht“ überzeugt auch ohne Hinweis auf die Depressionen der Autorin
Kritisch sein
In einem neuen Band attackiert Ingo Schulze den Status quo
EB | Ein Musterbeispiel strategischer Abhängigkeit
Die Situation um Nord Stream 2 im aktuellen Ukraine-Konflikt mit Russland sollte Deutschland lehren, dass eine autonomere Energieversorgung außenpolitischen Handlungsspielraum einbringt
Opfer des Antirassismus
Der neue Aktivismus wie Black Lives Matter schadet mehr, als er nützt, sagt der schwarze Linguist John McWhorter
Ein neuer Player
„Sozialdemokratie global“ analysiert, was Willy Brandt als Präsident der Sozialistischen Internationale zwischen 1976 und 1992 bewirkte
Menschenrechte weißer Männer?
Nichts scheint modischer, als das Denken der Aufklärung als kolonialistisch zu „entlarven“. Dabei sind Selbstkritik und Solidarität seine Stärken
„Wenn Sie wollen, bin ich ein Spezialist"
Walter Boehlich hat sich eingemischt, kommentiert, kritisiert und blieb doch immer ganz sachlich – seine Briefe zeigen einen vorbildlichen Intellektuellen
Die Materie seufzt
In Esther Kinskys „Rombo“ verbinden sich Naturkunden und Erinnerung zu einem bewegenden Roman. Wer ihr preisgekröntes Werk nicht kennt, kann davon durchaus irritiert sein
Links war out
Daniel Schulz und Hendrik Bolz schreiben über ihre Jugend in den rauen Nachwendejahren im Osten. Die zwei außergewöhnlichen Erzählungen gehen der Frage nach: Woher kam und kommt die Wut?
Roman „Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße“ von Maxim Leo: Nur Scherereien mit den Ossis
„Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße“ – Maxim Leos rasante Posse über einen unfreiwilligen Hochstapler und Helden
EB | Kemmerich vs. Die Falken
Wie der Vorsitzende der FDP-Gruppe im Thüringer Landtag versucht, die Arbeit eines unbequemen linken Jugendverbandes zu inkriminieren
„Männlich, sehr weiß“
Zwei Philosophinnen wollen die rassistischen Denkweisen ihrer Zunft kritisch aufarbeiten
Neustart verfehlt
Tim Weiners analysiert den politischen Krieg zwischen den USA und Russland seit 1945 – „Macht und Wahn" ist brandaktuell
Mit ernster Fantasie
Franz Fühmann, der große Unbekannte der DDR-Literatur, wäre dieser Tage hundert geworden. Veraltet ist sein Werk noch lange nicht
Unterm Hammer
Manchmal erzielt eine Versteigerung ungeahnte Preise, bald werden Franz Marcs „Füchse“ bei Christie’s gejagt. „Bravos“ waren mal mehr wert, und in amerikanischen Garagen lagert Seltenes. Aber wer gab Kurt Cobains Gitarre weg?
Tiger
Wir leben laut chinesischem Horoskop 2022 im Jahr des Tigers. Die Wildkatze ist weiter bedroht, nun aber auch Symbol der Generation Z. Früher Sinnbild für Energie und Potenz dienen Tiger heute auch als Metapher für Corona
Diplomatie
Warum der Westen an diplomatischen Urtugenden festhalten sollte, eine Schalmei ein Affront sein kann, Ping-Pong entspannt und Christian Schwochows neuer Politthriller sehr sehenswert ist. Unser Lexikon
Erinnern und Vergessen
Seit über 100 Jahren hat die Ukraine eine wichtige Funktion im bellizistischen, antirussischen Diskurs. "Lehren aus der Geschichte" sollen gezogen werden. Dabei kann es nur eine Lehre geben. Hört mit dem Irrsinn des Krieges auf.
Serge, Nana und Jean
Yasmina Reza schickt in ihrem neuen Roman drei jüdische Geschwister auf eine Gedenkreise nach Auschwitz
Zivil und pervers
Posthum erscheint David Graebers „Neue Geschichte der Menschheit“. Es ist ein kühnes, geradezu größenwahnsinniges Buch
Sportunterricht
Günther Jauch fordert sie täglich, Aristoteles wollte dafür sogar Hallen auf der Agora bauen. Aber haben „Leibesübungen“ nicht etwas Soldatisches? „Turnvater“ Jahn ließ einst seine Schüler mit Dolch an der Hüfte trainieren. Unser Lexikon
Über die Freiheit natürlich
Mit Anfang 40 gerät nicht nur die politische Karriere von Franz Xaver Misslinger ins Schlingern. Jakob Augstein erzählt in seinem literarischen Debüt „Strömung“ von einem Mann, dem die Welt abhandenkommt
EB | Geschichten vom Maulwurf und „Projekt verbindende Klassenpolitik“
Die linken Zeitschriften „analyse & kritik“ und die „Prokla“ wurden 50 Jahre alt. Der jeweilige Blick zurück nach vorn fällt unterschiedlich aus – das ist bedauerlich für die Strategiedebatte der parteilichen und gesellschaftlichen Linke
Der Anti-Utopist
Rassismus, Misogynie, Zionismus, Islamfeindlichkeit: Michel Houellebecq ist umstritten – nicht ohne Grund. Doch wer seinen Vorhersagen Wahrheitswert zuspricht, verkennt den echten Kern