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Mit Gorbatschow begannen die Träume

Katerina Poladjan steht mit ihrem Roman auf der Shortlist. „Zukunftsmusik“ erzählt von einem Tag, an dem sich für vier Menschen in der Sowjetunion alles verändert

Gefangen im Korsett

Tod, Narben und das Ringen um Identität – Fatma Aydemirs „Dschinns“ ist ein vielschichtiger Gesellschaftsroman

Ich bin der Schatten

Nach Jahren in Deutschland erfüllt sich Hüseyin einen Traum und kauft sich eine Wohnung in der türkischen Heimat. Am Tag des Einzugs stirbt er. Seine Familie trifft sich in Istanbul zur Beerdigung – und alte Konflikte brechen auf

„Jede Epoche hat ihre eigene Pandemie“

Der Historiker Karl Heinz Roth analysiert, wie die Pandemie den digitalen Kapitalismus einläutet – und die Krise der Linken vertieft. Ein Gespräch darüber, wie Viren Gesellschaft formen

Liebling Kreuzberg

„Ich sammle mein Leben zusammen“: Manfred Krugs Tagebücher sind etwas eitel, aber nie gefühlig

Suppe

Aus einem Arme-Leute-Essen wurden feinste Bouillons. Eine kurdische Pansensuppe ist besser als Hipsterbrühe und „Struwwelpeter“ out. Darf man vor Wettkämpfen keine Asia-Nudeln schlürfen? Unser Lexikon

Gelebte Utopie

Die Kibbuz-Idee war progressiv. James Horrox beschreibt, was aus ihr wurde

Angefixt

Tove Ditlevsens Roman „Gesichter“ ist ein Vorgeschmack auf ihr grandioses autofiktionales Werk

Kritisch sein

In einem neuen Band attackiert Ingo Schulze den Status quo

Opfer des Antirassismus

Der neue Aktivismus wie Black Lives Matter schadet mehr, als er nützt, sagt der schwarze Linguist John McWhorter

Ein neuer Player

„Sozialdemokratie global“ analysiert, was Willy Brandt als Präsident der Sozialistischen Internationale zwischen 1976 und 1992 bewirkte

Menschenrechte weißer Männer?

Nichts scheint modischer, als das Denken der Aufklärung als kolonialistisch zu „entlarven“. Dabei sind Selbstkritik und Solidarität seine Stärken

Die Materie seufzt

In Esther Kinskys „Rombo“ verbinden sich Naturkunden und Erinnerung zu einem bewegenden Roman. Wer ihr preisgekröntes Werk nicht kennt, kann davon durchaus irritiert sein

Links war out

Daniel Schulz und Hendrik Bolz schreiben über ihre Jugend in den rauen Nachwendejahren im Osten. Die zwei außergewöhnlichen Erzählungen gehen der Frage nach: Woher kam und kommt die Wut?

EB | Kemmerich vs. Die Falken

Wie der Vorsitzende der FDP-Gruppe im Thüringer Landtag versucht, die Arbeit eines unbequemen linken Jugendverbandes zu inkriminieren

Neustart verfehlt

Tim Weiners analysiert den politischen Krieg zwischen den USA und Russland seit 1945 – „Macht und Wahn" ist brandaktuell