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Lost in Freetown
Denis Johnsons Buch „Die lachenden Ungeheuer“ präsentiert James-Bond-Typen, wie sie wirklich sind
SPD-Ortsverein
Die Martin-Schulz-Ekstase hält an, Menschen strömen in Massen zur Partei, seit der Europa-Jesus erklärt hat, Gottkanzler zu werden. Die ganze Wahrheit von der Basis
Keine Lust
Der Roman „Fleisch“ erzählt vom Begehren, von Beziehungen – von traurigen Veranstaltungen
EB | Stoppt den Vortragswahn in der Uni!
Das Referat ist zur nervigen Begleiterscheinung im Studium des Autors geworden. Wie aus der Vorliebe zum Vortragen tiefe Abneigung wurde, beschreibt er in diesem Beitrag
Am Rande des Imperiums
Das Debüt von Gusel Jachina erzählt die Geschichte einer tatarischen Bäuerin, die in den 1930er Jahren nach Sibirien umgesiedelt wird
Weil es eben einzigartig war (und ist?)
Erhard Schütz erweist sich als Berlinologe und wartet mit einer Ladung Berlinbücher auf
Sie liebt, er heißt Dick
1997 wollte Chris Kraus’ „I Love Dick“ niemand lesen. 20 Jahre danach wird ihre Geschichte, diese Mischung aus Fiktion, Essay und Tagebuch zu einem Welterfolg
Unendlich ernst
Mit 48 Jahren nahm Mark Fisher sich das Leben. „The Weird and the Eerie“ ist der letzte Blick des Kulturtheoretikers auf die Welt
Trophäen
Manche würden für einen Doktortitel alles tun, andere für Turnschuhe. Der Mensch will Pokale, keine Teilnahmebestätigungen! Das Lexikon der Woche
Eine reiche Ernte
Ohne „Kleine Eiszeit“ kein modernes Europa: Philipp Bloms neues Buch kommt spektakulär daher. Zu Recht? Eine Expertise
Austro-Pop
Johann „Hans“ Hölzel alias Falco wäre diesen Februar 60 Jahre alt geworden. Von rebellischen Schmetterlingen, feschen Psychopathen und Tigern, die nach Schnaps stinken
Sportsgeist
Künstler werden oft laut, und Sportler funktionieren so leise wie Uhrwerke? Im Prinzip ja, aber längst nicht immer: unser Lexikon der Woche
EB | Zwischen New York City und Entenhausen
Alternative Fakten, unbegrenzte Möglichkeiten, Amerika vor dem Hintergrund meines Bücherregals und eine Lektüre-Empfehlung
EB | Welt ohne Ordnung
Der Philosoph Armen Avanessian hat am Strand von Miami ein Buch geschrieben und dort die Zeichen einer künftigen Weltordnung entdeckt: einer Welt ohne Ordnung
„Ein wenig Leben“ von Hanya Yanagihara: An die Substanz
Hanya Yanagiharas „Ein wenig Leben“ ist ein verstörendes, gewalttätiges Epos. Selten wurde auch so leidenschaftlich über einen Roman diskutiert
„Es geht um das eine reichste Prozent“
Ulrich Schneider kämpft als Chef der Paritäter mit Leib und Seele für eine echte Umverteilungspolitik
Ich-Entgrenzung
Das erste, großartige Handbuch über Gottfried Benn hat Kosmetik nicht nötig
„Asoziale“ und „Berufsverbrecher“: Winkelzüge der Nationalsozialisten
Die Anerkennung von KZ-Häftlingen, die von den Nazis „Asoziale“ und „Berufsverbrecher“ genannt wurden, als Opfer des Nationalsozialismus ist überfällig
Wahre Geschichten aus der Stadt ohne Engel
Erhard Schütz’ Begriff des Sachbuchs umfasst auch die literarische Reportage. Vier Neuerscheinungen im Überblick
Germany is Hitler is Germany
Über einen Forschungs-Scoop und die Wiederentdeckung des Publizisten Emil Ludwig
Geldautomat
Neulich in Dinslaken: Diebe werfen einen Geldautomaten auf die Gleise, ein Zug fährt hinein, die Scheine fliegen durch die Luft. Zum 50. Geburtstag des Bankomaten
Die neue, kühle Eigenlogik
Je intelligenter und selbstständiger Geräte und Gegenstände handeln, desto stärker wird die Lehre des Neuen Materialismus
EB | Inseln der Seligen
In Universitätsstädten wimmelt es nur so vor linken Gruppen und Projekten. Eine Gratwanderung zwischen beeindruckendem Aktivismus und Entkoppelung vom Leben "da draußen"
Kinder gegen Social Bots
Bots könnten die Wahl zum Bundestag beeinflussen. 16 Gutachter ließ das Parlament zum Thema aufmarschieren – aber Twitter, Facebook & Co schwänzten
1977: Eine wie keine
Eine Zeitschrift für sich allein: Vor 40 Jahren gründete Alice Schwarzer die „Emma“. Von Anfang an ging es der Chefredakteurin um die Deutungshoheit über den Feminismus