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Auf Gegenmacht kommt es an
Ein historischer Moment für Europas Gewerkschaften. Von Belgien bis Griechenland gibt es Massenproteste gegen den Aufmarsch des Neoliberalismus und brachiale Spardogmen
Aus dem Vollen
Man habe nicht vor, den Westen zu kopieren, heißt es auf dem laufenden Parteitag in Peking immer wieder. Die neue Führung tut gut daran, bei diesem Vorsatz zu bleiben
Good Morning, Mister President!
Der imperiale Einfluss dürfte weiter schrumpfen. Doch wird Barack Obama die nächsten vier Jahre nicht als Konkursverwalter im Weißen Haus regieren
Es war nur ein Moment
Wer seit 1989 die USA regiert hat, muss viele Entscheidungen verantworten. Doch gibt es bei allen Präsidenten den Augenblick, in dem sich eine ganze Amtszeit spiegelt
Auf Kosten der anderen
Mit der Drohung eines EU-Austritts lässt sich in London politisch immer noch mehr anfangen als mit einem Austritt, egal wie viele Abstimmungen David Cameron verliert
Kräftiger Mann am Bosporus
Premier Erdogan hat sich selbst eine EU-Warteschleife von mindestens zehn Jahren auferlegt. Das riecht nach einem Abschied, zumindest einer Abkehr von Europa
Wir sind überall
Mit ihren Auslandseinsätzen bringt es die Bundeswehr seit 1991 auf eine ansehnliche, zugleich erschreckende Quote. Jetzt soll auch noch Mali ins Repertoire
Haircut beim griechischen Patienten
Es zeichnet sich seit längerem ab: Auch die öffentlichen Gläubiger Griechenlands könnten viel Geld verlieren. Ein Schuldenerlass wird immer unausweichlicher
Es grenzt an ein Wunder
Syrische Fronten drohen auch dem Nachbarland, das mit einer fragilen inneren Machtbalance leben muss. Ein militärischer Konflikt käme vor allem dem Iran ungelegen
Adieu, Chérie
Das deutsch-französische Verhältnis wird zu einer Partnerschaft ohne Parität. Paris sollte sich daher andere Verbündete suchen – am besten im Süden Europas
Prädikat systemrelevant
Die EU bekommt einen ideologischen Rettungsschirm. Mit ihrer tatsächlichen Bilanz hat das nur bedingt etwas zu tun
Fiskalunion oder -autokratie?
Kurz vor dem nächsten EU-Gipfel schockt Finanzminister Schäuble die Euro-Partner, weil er den EU-Währungskommissar zum Brüsseler Oberaufseher befördern will
Ermutigung der Entmutigten
Die EU wird durch das Nobelpreiskomitee für ihr Friedenswerk in Europa ausgezeichnet, obwohl es dabei Brüche gibt und die Zukunft im Ungewissen liegt
Viel missionarischer Eifer
Die Türkei könnte unversehens im syrischen Sumpf stecken, weil sie als Regionalmacht zu wenig Zurückhaltung walten lässt, wie auch der jüngste Luftzwischenfall zeigt
Ohne Skrupel, ohne Erbarmen
Da der Besuch von Angela Merkel viele Griechen nicht zu Freudentränen rührt, findet das Ereignis unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt und dauert nur sechs Stunden
Vergeltung und Versuchung
Ankara hält die Zeit offenbar für reif, sehr direkt und sehr riskant in einen Konflikt einzugreifen, der ihr als Regionalmacht nicht entgleiten soll
Die Farbe Rot
Premier Netanjahu lässt kaum Gelegenheiten verstreichen, seine Meinung über den Umgang mit dem Iran kundzutun. Besonders gegenüber der US-Regierung wird er deutlich
Eine Landschaft fluten
EU-Binnenmarkt-Kommissar Barnier will den radikalen Schnitt. Er will Großbanken zwingen, riskantes Investmentbanking vom normalen Kreditgeschäft zu trennen
Gnade und Gehabe
Der SPD-Kanzlerkandidat setzt erste Akzente beim Euro-Retten und will Griechenland mehr Zeit geben, um die von der Troika dekretierten Sparauflagen zu erfüllen
Europas Kreditanstalt für Wiederaufbau
Im Oktober soll der neue Kapitalstock der Euroretter starten. Sein Kapital könnte sich als zu knapp kalkuliert erweisen und bald auch die EZB gefragt sein
Einkehr im Paradies
Erich Honecker besucht die Bundesrepublik. Mit seiner Rede in der alten saarländischen Heimat sorgt er für Verwunderung: Grenzen sollen nicht länger trennen
Katastrophe oder Katharsis
Eigentlich kann sich die Euro-Gemeinschaft nichts Besseres wünschen, als so auf die Probe gestellt zu werden, wie das im Augenblick der Fall ist
Getrampel vor der roten Linie
Der US-Präsident findet Gefallen an einer Syrien-Intervention, auch ohne UN-Mandat. Vom Völkerrecht bliebe dann bestenfalls eine Vogelscheuche übrig
Rhetorik der Eskalation
Präsident Peres hat einen militärischen Alleingang seines Landes gegen iranische Atomanlagen abgelehnt und wird dafür von Premier Netanjahu öffentlich kritisiert
Gefahr im Verzug
Die schwarz-gelbe Koalition hat, was sie wollte – der Einsatz der Bundeswehr im Inneren stand als Ziel im Koalitionsvertrag. Dank Karlsruhe ist es erreichbar