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1961: Totes Gleis
Nach dem Mauerbau wird die S-Bahn in Berlin-West boykottiert und fährt in Richtung Kollaps, während die Stadt selbst vom Zentrum an den Rand des Kalten Krieges driftet
2011: Besetzungsrecht
Sie bringen Schlafsäcke und die Sehnsucht mit, etwas Neues anzufangen und vorzuleben, wie das aussehen könnte. In New York gibt die Occupy-Bewegung ihren Einstand
1991: Letztes Geleit
Im Kriminalfilm „Thanners neuer Job“ wird Hauptmann Fuchs auf dem Altar des Zeitgeistes geopfert und ein Plot bemüht wie nie zuvor im „Polizeiruf 110“
„Der deutsche Rudersport ist kampfbereit!“
Der umjubelte „Deutschlandachter“ verpasste die Goldmedaille in Japan. Nun hätten die Verbände Zeit, endlich auch die trübe NS-Vergangenheit ihres Sports aufzuarbeiten
Bilder, die bleiben
Guy Delisles „Lehrjahre“ ist das jüngste Beispiel eines Genres, das eine Lücke füllt: Comics als Medium von Journalismus und Reportage
1971: Den Versuch war es wert
In Chile lässt Salvador Allende die Kupferminen verstaatlichen. Die USA reagieren mit einem Finanzboykott. Das Vorspiel zu einem Putsch gegen die Linksregierung beginnt
1976: Auf der Wippe
Der Dramatiker Peter Hacks feiert seinen größten Erfolg am Theater. In Sachen Wolf Biermann erntet er einen höllischen Shitstorm und wird im Westen umgehend gemieden
1958: De Gaulle wartet ab
Die IV. Französische Republik erlebt ein wirres Finale. Generäle wie Raoul Salan wollen die Kolonie Algerien keinesfalls preisgeben – und drohen dezent mit einem Putsch
Die Macht sei mit euch
Im Herbst droht ein Clash der Generationen: Die Jugend ist stark in der Minderheit, die Älteren wählen gerne konservativ. Zukunft adé?
1951: Wie Enten im Winter
J. D. Salingers Roman „Der Fänger im Roggen“ wird in den USA zum Bestseller. Ein Internatszögling rechnet ab mit der verlogenen und abstoßenden Welt der Erwachsenen
1941: Den Kreml im Blick
Wie der Krieg gegen die Sowjetunion geführt und gesehen wird, zeigt die Feldpost deutscher Soldaten aus dem Osten. Was die Heimatfront erreicht, ergibt ein Sittenbild
Dieser seltsame Widerspruch
Ein Diskussionsort in Berlin soll die Geschichte von Flucht und Vertreibung in Deutschland aufarbeiten. Dabei kommt es zu altbekannten Konflikten
1941: Kesselschlacht
Der deutsche Angriff trifft die Rote Armee hart. Im russischen Spielfilm „Sturm auf Festung Brest“ wird davon mit Respekt für den Heldenmut der Verteidiger erzählt
1941: Ich habe getötet
Saubere Wehrmacht? Franz Fühmann erlebt den deutschen Überfall auf die Sowjetunion als Augenzeuge mit. In der DDR schreibt er davon in seiner Novelle „Kameraden“
1971: Ein Haus am See
In der DDR besiegelt der VIII. Parteitag der SED den Sturz Walter Ulbrichts. Unter Erich Honecker soll der Konsum ergiebiger und so der Sozialismus attraktiver werden
1961: Genosse Trend
Kurz vor dem Bundestagswahlkampf ist die SPD mit dem Kandidaten Willy Brandt plötzlich im Aufwind. Die Ära Adenauer geht wohl zu Ende, die CDU wirkt verunsichert
Marx in Dada
Lea Grundig schuf Ende der 1960er Jahre einen Zyklus über das „Kommunistische Manifest“ – der DDR gefiel das nicht
Tot war Jesus nie
Ist Christus am Kreuz gestorben? Die Spurensuche des Althistorikers Johannes Fried liest sich wie ein Krimi
Gruner + Jahr: Das bittere Ende einer Erfolgsstory
Gruner + Jahr, der einst größte Zeitschriftenverlag Europas, streicht mehrere hundert Stellen und stampft das Zeitschriftensegment ein. Wie konnte es zu diesem beispiellosen Absturz kommen?
Über den Osten nichts Neues
Die Thesen des Ostbeauftragten Marco Wanderwitz verkürzen eine notwendige Debatte
1931: Hure Babylon
Der Schauspieler Heinrich George gibt den Franz Biberkopf, als Döblins Roman „Berlin Alexanderplatz“ verfilmt und der Osten Berlins zur dunklen Halbwelt wird
Werbung in Podcasts: Holpriger als Onkel Heiko
Lohnsteuer, Anglerzeitung, Trockenfrüchte: Podcast-Werbung ist zum fremdschämen
1969: Eiserner Griff
In Beirut erscheint das Buch „Al-mra’a wa-l-jins“, in dem die ägyptische Medizinerin Nawal El Saadawi die weibliche Genitalverstümmelung als Verbrechen skandalisiert
Filz
Joseph Beuys pflegt seine Legende – noch zum 100. ist er der Mann von Fett und Filz. Und Helmut Schmidt signierte mit grünem Filzstift statt mit Mont Blanc: Unser Lexikon
1991: Fesche Absahne
Bei der Abwicklung von Hörfunk und TV Ost sichern sich West-Seilschaften gut dotierte Jobs, die Chance für eine ARD-Reform wird verspielt. Das wird sich später rächen