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1990: Ritter der Tafelrunde
In der DDR wird Hans Modrows Große Koalition zur „Regierung der nationalen Verantwortung“. Acht Vertreter der Opposition ziehen vom Runden auch an den Kabinettstisch
1924: Menschengemäß
Der Architekt Edvard Heiberg entwirft das erste funktionalistische Haus in Dänemark. Später bringt er das Bauhaus nach Nordeuropa und damit den modernen Städtebau
1948: Black Market
Prekär ist das Leben in Berlin nach dem Krieg. Als Schuldige und Profiteure werden vielfach Migranten ausgemacht – jüdische „Displaced Persons“ aus Osteuropa
1990: Bucklige Verwandte
Zu Beginn des Vereinigungsjahres sind etliche DDR-Betriebe für die westdeutsche Wirtschaft noch Partner, keine Konkursmasse – bis Helmut Kohl grundlegend umsteuert
So wild wie eine SPD
Hermine Huntgeburth macht Udo Lindenbergs frühe Jahre zum Film. Manche Chance bleibt dabei ungenutzt
1960: Störfall im System
Bewegungen von Bürgerrechtlern erfassen die USA. Die Ökologie stellt dabei nicht die stärkste Kraft dar. Ihre Wirkmacht beeindruckt dennoch bis heute
1949: Kirchenskandal
Heinrich Grüber, EKD-Beauftragter in der DDR, besucht das sowjetische Internierungslager Sachsenhausen. Er weigert sich, es mit den KZs aus der NS-Zeit gleichzusetzen
2019: Bloß nicht etepetete
Das Fontane-Jahr geht zu Ende, über den Dichter ist alles gesagt. Bliebe nur der Verweis: Man täte ihm unrecht, würden über den Hauptgestalten die Nebenfiguren vergessen
1969: Staatsmassaker
Eine Bombenserie mit 17 Toten schockt Italien, sofort beginnt eine Hexenjagd auf Linke. Die wahren Täter sind Faschisten – mit Hilfe aus dem Innenministerium
So etwas sah man noch nie
Die letzten Zeitzeugen des Holocaust sterben. Mit einer waghalsigen Ausstellung setzt das Münchner NS-Dokumentationszentrum ein Zeichen für eine neue Erinnerungskultur
1989: Deutsche Karriere
Bernhard Wicki erzählt in seinem Film „Das Spinnennetz“ die prophetische Parabel vom Aufstieg des Leutnants Lohse in rechtsradikalen Zirkeln der Weimarer Zeit
1989: Glasnost in Weiß
Wie überall in der DDR fegt auch in der Psychiatrie ein Sturm der Erneuerung durch alte Strukturen. Zentrum des Aufbruchs ist einmal mehr Leipzig
Wie der Dritte Weg so kurz geriet
Warum ging es nach dem Mauerfall nur noch um die Wiedervereinigung? Die frühe Opposition hatte ganz andere Ideen
EB | Konkurrierende Wahrheiten
Die AfD zeigt mit der Syrienreise einiger Abgeordneter, was "Alternative Facts" sind. Sie produzieren eine andere Wahrheit und bereiten neue Bündnisse vor
Flottes Monster
„Frankenstein in Bagdad“ torkelt durch die jüngere irakische Geschichte
1959: Wendig, trendig
Die SPD gibt sich das „Godesberger Programm“. Sie nähert sich der Kirche an, bekennt sich zur Westbindung und ist mehr denn je staatstragende, opportunistische Partei
Fühlst Du’s auch?
Bérengère Viennots Buch über Trump liest sich, als habe er selbst diese Kritikerin erfunden
EB | Das Ende vom Ende der Geschichte
Zum Jahrestag des Mauerfalls wird die Nachwendezeit oft kritisch betrachtet. Hätte die liberale Globalisierung nachhaltiger Zuspruch bekommen, wäre sie sozialer gewesen?
1939: Ausnahmedeutscher
Im Münchner Bürgerbräukeller entgeht Hitler nur knapp einem Attentat. Der Täter Georg Elser handelt aus Überzeugung allein, was für die Gestapo undenkbar erscheint
1919: Furchtbare Minuten
Der USPD-Vorsitzende Hugo Haase stirbt nach einem Attentat. Politiker der Linken gelten im Jahr nach der Revolution als vogelfrei, auch weil die SPD nichts dagegen tut
1969: Richtige Amerikaner
Präsident Nixon beschwört im Fernsehen die „schweigende Mehrheit“ der Patrioten: Sie soll den Krieg in Vietnam unterstützen. Seine Rhetorik wirkt bis heute nach
From Hero to Zero
Der Erfolg der Rechtsextremen in Ostdeutschland fußt auf einer Krise der Männlichkeit. Sie hat ihre Wurzeln in den Nachwendejahren
1989: Ganz normal anders
In Ostberlin wird der DEFA-Film „Coming Out“ uraufgeführt. Er ist seiner Zeit voraus, doch bleibt inmitten der Wendewirren zu wenig Zeit, dem Werk gerecht zu werden
1989: Brennend vom Turm
Sich mit Benzin übergießen und anzünden? In Ostberliner Oppositionskreisen wird debattiert, ob man ein ultimatives Zeichen des Protests setzen soll
1949: Tausend Blumen
Mao Zedong ruft auf dem Tian’anmen-Platz die „Zentrale Volksrepublik China“ aus, die im höheren Alter als „Land der zwei Systeme“ zu Wohlstand und Weltmacht kommt