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Putins dunkler Traum
Klingt verrückt, aber der russische Präsident will das 1917/1918 untergegangene Imperium wiederherstellen, wenn möglich sogar vergrößern. Wie Putin Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sieht
„Solange wir beschossen werden, wehren wir uns“
Alisa harrt hoschschwanger in Kiew aus und hasst jetzt Wladimir Putin. Jurij lebt in Odessa und erschrickt bei der Nachricht über Waffenlieferungen aus Deutschland. Zwei Stimmen aus einem kriegsgeplagten Land
Wo die Taliban Mädchen zur Schule gehen lassen
Seit dem Machtwechsel im Vorjahr wurde der Unterricht für junge Frauen nicht überall eingeschränkt. Eine neue Generation kämpft um ihr Recht auf Bildung
An Warnungen vor diesem Krieg um die Ukraine hat es nicht gemangelt
Einen Großkonflikt um die Ukraine hat mancher Denker seit langem prognostiziert. Die EU hat zwei Alternativen – eine ist ein dauerhafter Kalter Krieg, an dessen Ende erneut der Zusammenbruch der Herrschaftsstrukturen in Russland steht
Mehr Mut, auch bei Biontech-Patenten
Die Europäer sichern der Afrikanischen Union Unterstützung im Ausbau grüner und digitaler Infrastruktur zu – und ignorieren dabei bewusst, wie sie tatsächlich helfen könnten
Wird die Rolle der Polizei endlich geklärt?
In Frankfurt muss sich ein möglicher Drahtzieher der rassistischen Drohschreiben verantworten. Doch die Staatsanwaltschaft will eine wichtige Frage nicht beleuchten
Eine paradoxe Gleichung
Amnesty International wirft Israel „Apartheid“ vor. Was die deutsche Debatte darüber zeigt
Russisches Militär in Timbuktu
Der europäische Einsatz hat weder den Terrorismus geschwächt noch die Demokratie vorangetrieben. Die Militärregierung will sich breiter aufstellen – einen neuen Partner hat sie bereits gefunden
Die Materie seufzt
In Esther Kinskys „Rombo“ verbinden sich Naturkunden und Erinnerung zu einem bewegenden Roman. Wer ihr preisgekröntes Werk nicht kennt, kann davon durchaus irritiert sein
Ein Virus kennt keinen Spaß
Warum Jan Böhmermann ein guter Witz gelungen ist – über die Grenzen unserer Lachkultur in Zeiten der Pandemie
Die Wut dreht sich im Kreis
Immer mehr Menschen haben einen „Hass“. Er ist diffus, aber nicht grundlos
Zweite antikoloniale Revolution
Nach dem Tschad, Mali und Guinea wurde jetzt auch in Burkina Faso geputscht. Die ehemalige Kolonialmacht Frankreich verliert an Einfluss. Was bedeutet das für die Region?
Wie Corona, nur krasser
Wer wissen will, wieso Verschwörungstheorien vielen plausibel erscheinen, muss die Endzeit-Visionen der Popkultur anschauen
Verbündeter oder Verräter
Deutschland gilt als eher unsicherer Partner in der Auseinandersetzung mit Russland. Warum sich der deutsche Ansatz von dem der USA und Großbritanniens unterscheidet
EB | Frankreichs zersplitterte Linke
Die politische Linke in Frankreich gleicht einem Flickenteppich. Bei der Präsidentschaftswahl im April wird sie folglich keine tragende Rolle spielen. Zeit für eine Gruppentherapie?
EB | Abschwellender Bockgesang
Wolfgang Reinhard und die Frankfurter Allgemeine Zeitung fordern ein Recht auf Vergessen. In Wahrheit wollen sie den Niedergang des alten weißen Goj verhindern. Doch der vollzieht sich unaufhaltsam
Der Islamische Staat ist zurück
Der Terrormiliz gelang mit dem Angriff auf das Gefängnis in Hasakeh ein Propagandacoup. Einmal mehr zeigt sich, dass die kurdische Selbstverwaltung in Syrien Unterstützung braucht – die gefangenen IS-Kämpfer sind eine tickende Zeitbombe
„Alles ist verschwunden!“
Als 1991 in Hoyerswerda Rassisten wüteten, blieb Grit Lemke stumm. Wieso? Jakob Augstein hat sie es verraten. Ein Gespräch
Wer für den Westen unsichtbar war, blieb
Vor allem bürgerliche Frauen, die gut vernetzt und privilegiert waren, konnten sich vor den Taliban retten
Peter Zadek tobt – warum ist das „zum Niederknien“?
Der Theaterroman „Sein oder Nichtsein“ von Klaus Pohl begeistert die Szene. Dabei ist er vor allem eins: Ein Plädoyer für Psychoterror
Erinnern und Vergessen
Seit über 100 Jahren hat die Ukraine eine wichtige Funktion im bellizistischen, antirussischen Diskurs. "Lehren aus der Geschichte" sollen gezogen werden. Dabei kann es nur eine Lehre geben. Hört mit dem Irrsinn des Krieges auf.
2002: Klischee der Krieger
US-Präsident George W. Bush hält vor dem Kongress seine „Achse des Bösen“-Rede. Sie gehört zum Vorspiel des Angriffs auf den Irak ein Jahr später
Frank Nonnenmacher: „Mein Onkel schwieg lange“
Frank Nonnenmacher stritt für die Anerkennung von „Asozialen“ und „Berufsverbrechern“ als NS-Opfer. 2020 ist der Bundestag dem gefolgt. Die versprochenen Finanzmittel für Entschädigung und Aufarbeitung aber sind bis heute nicht in Sicht
Reich des Bösen
Die Dämonisierung der Großmacht im Osten ist so weit fortgeschritten, dass in Moskau von einer „Vorkriegszeit“ gesprochen wird. Die Situation in der Ukraine ist lange nicht so einseitig, wie westliche Medien sie darstellen
EB | Geschichten vom Maulwurf und „Projekt verbindende Klassenpolitik“
Die linken Zeitschriften „analyse & kritik“ und die „Prokla“ wurden 50 Jahre alt. Der jeweilige Blick zurück nach vorn fällt unterschiedlich aus – das ist bedauerlich für die Strategiedebatte der parteilichen und gesellschaftlichen Linke