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Ein Zucken im Gesicht
Ralf Rothmann gelingt mit „Im Frühling sterben“ ein großartig geschriebener Antikriegsroman, der keine Kunst sein will
Mensch Banker
Aus 200 Interviews mit Finanzmanagern der City of London hat Joris Luyendijk ein Buch gemacht. Was bleibt, ist Mitgefühl
Last Exit Musterküche
Berta Eichhorn über einen befremdlichen Auftritt des Büchnerpreisträgers Wilhelm Genazino
Grenzenlos verwandt
Die britische Schriftstellerin Zadie Smith glänzt in „Sinneswechsel“ mit Entdeckerlust und kosmopolitischem Charme
Innere Stimmen
Die prominente israelische Soziologin Eva Illouz fordert die Erneuerung des jüdischen Staats
Kleist-Bär und Übersetzer Harry Rowohlt
Das Pompöse und Humorlose war so gar nicht sein Genre, alles Aufgeblasene traf sein Spott. Zum großen Schaden der Literatur und der Nachwelt ist Harry Rowohlt tot
Schärfe aus Empathie
Vielleser Erhard Schütz empfiehlt nicht nur Gerichtsreportagen von Uwe Nettelbeck, sondern, sieh an, auch Rolf Dobellis Fragebuch
Ein Happy End für die Popliteratur
Würdevoll Altwerden ist ein großes Problem in der Popkultur. „Happy End“ schlägt eine bestechende Lösung vor
Sucht und Rausch
Zum Todestag von Dora Benjamin: Bruder Walter, Psychoanalyse und die Bezirke des Haschisch
EB | Die große Illusion
Der italienische Historiker Domenico Losurdo zweifelt an der Erfolgsgeschichte des gewaltlosen Widerstands
Freiheit, Geld und Liebe
Das Festival „Falling in Love“ sucht nach kuscheligen Lösungen für das Netz von morgen
Hinterhof, später
Anke Stellings Roman „Bodentiefe Fenster“ verhandelt die Neurosen einer Mutter im Großstadtsoziotop
Wie soll man da weiterleben?
Heinz Reins Roman „Finale Berlin“ beschreibt das Kriegsende in Berlin aus der Sicht eines antifaschistischen Deserteurs
Sowjets im Weltall
Erstes Buch ein Bestseller, zweites Buch verboten: der russische Schriftsteller Iwan Jefremow
Durchgewerthert
Der Literaturkritiker Volker Hage hat einen Roman über die freie Liebe von damals geschrieben
Blogs statt Literarisches Quartett
In der professionellen Literaturkritik ist kaum noch Geld zu verdienen. Sind privat betriebene Buchblogs die Lösung?
Meine Idee der Insel
Indra Wussow hat ein bekanntes Literaturstipendium auf Sylt geschaffen, heute engagiert sich die Literaturwissenschaftlerin in Südafrika
Die Hände in den Hosentaschen
Lorrie Moore schreibt brillante Erzählungen. Weil sie beim Schreiben so ratlos scheint wie ihre Figuren
Die letzten Tage des Irrsinns
Literaturprofessor Erhard Schütz betrachtet bizarre Details aus der Militärgeschichte und der Geopolitik
Die fragmentierte Gesellschaft
Kojo Laings „Die Sonnensucher“ ist ein Klassiker der Moderne. Nun wurde der schonungslose Roman neu aufgelegt
Eigentlich begreiflich
Klaus Theweleit erklärt in „Das Lachen der Täter“, warum Massenmörder beim Demütigen und Töten Hochgefühle empfinden
Das Dach des Clubhauses
Der Band „African Modernism“ rückt die wenig bekannte postkoloniale Großstadtarchitektur des Kontinents ins Blickfeld
Zivilisation und Barbarei
Der Angriff auf die Lusitania ist in den USA und England nicht vergessen. Bei uns schon. Zwei gute Bücher wollen das nun ändern
Whiskey, Stromausfall
Ondjaki gehört zu den großen Schriftstellern seines Landes. „Die Durchsichtigen“ schildert den ganz normalen Wahnsinn in Luanda
Rein in die rauen Winde!
Kann man heute mit der Literatur noch den Kapitalismus angreifen? Wenn man sich für gewisse Dinge nicht zu schade ist: Ja