John Heartfield: Jenseits von Dada und diesseits von Agitprop

Ist es möglich, zugleich Künstler und politischer Aktivist zu sein? Die Antwort muss immer wieder John Heartfield geben. Sein Name wurde zur Metapher für das spannungsreiche Verhältnis zwischen engagierter Kunst und der politischen Linken

So wächst das Misstrauen

In der Pandemie profitieren die Reichen und multinationale Konzerne. Denn Rücksicht gibt es für die Wirtschaft, nicht aber für die Menschen. Das hat fatale Folgen

„Özdemir sei Dank!“

Unter den steigenden Preisen leiden vor allem Geringverdiener. Für Ulrich Schneider gehören Ökologie und Soziales zusammen, weshalb er sich über Inflations- und Fleischpreisdebatten freut. Sein Credo: Wir müssen endlich über Hartz IV reden

Pepe Egger

Die drei Kanzler der Scholz-Regierung

Die Ministerien sind frisch besetzt und skizzieren erste Pläne – betont höflich, damit die unterschiedlichen Positionen sich nicht aneinander reiben. Hält die Koalition ihre neue Art des Umgangs durch?

Michael Jäger

Was bringe ich euch da bei?

Autorität, Wissen und Erfahrung standen bisher auf Seiten der Älteren. Ändert sich das? Ein Essay über Halbwertzeiten, Irritationen beim Gendern und den heiligen Augustinus, der kein Griechisch konnte

Aus dem pandemischen Jetzt

Die einen wollen sofort und um jeden Preis alle vor Covid retten, andere fürchten die Spätfolgen dieses Kurses – ist Verständigung möglich?

Die Generalprobe

Der Sturm auf das Kapitol ist ein Bruch in der amerikanischen Geschichte. Ein Angriff auf die Rechtsstaatlichkeit einer vorher schon angeschlagenen Demokratie. Fraglich ist, ob das Land einen zweiten 6. Januar überstehen würde

Eine Endemie ist kein Ende

Im dritten Jahr der Pandemie gibt es für Deutschland immer noch keine verlässliche Datengrundlage. Es bleibt also weiter ungewiss, was die Omikron-Mutation für uns bedeutet. Ob es je gewiss werden wird, ist zweifelhaft

Ulrike Baureithel

EB | Meisterwerk des „angry feminism“

Julia Ducournaus „Titane“ ist mehr als eine bloße Aneinanderreihung von Sequenzen zugunsten kulturindustrieller Individualisierung und linker Identität. Versuch einer zusammenhängenden Analyse des „schockierendsten Film des Jahres 2021“

Christoph Gollasch

„Was uns betrifft“

Johanna-Maria Fritz und Maurice Weiss trennen 30 Jahre. Für beide Fotograf:innen stellt sich die Frage: Was können und dürfen unsere Bilder erzählen?

Christine Käppeler
Glühende Sonne über einer nebligen, felsigen Landschaft mit bizarrer Vegetation.

„Beeple ist mein Jesus“

Digitalkunst ist ein Milliardengeschäft, in dem jetzt auch Paris Hilton und Damien Hirst mitmischen. Obwohl NFTs die hierarchischen Strukturen im Kunsthandel aufbrechen wollen, geht es am Ende wieder nur um das schnelle Geld

„So eine Krise erschüttert den Glauben“

Michael Schmidt-Salomon findet, der Staat darf in der Pandemie religiöse Gemeinschaften nicht privilegieren. Margot Käßmann sieht das anders: Religion kann in der Krise helfen

Frau mit traditioneller Tracht sitzt vor einer Skulptur, die Hinrichtungen darstellt.

Aussöhnung, die spaltet

Im Umgang mit dem Genozid an den Herero und Nama hinterlässt die Regierung Merkel einen Scherbenhaufen. Besteht jetzt die Chance auf einen Neuanfang?

Person sitzt am Schreibtisch, raucht und blickt zum Fenster. Laptop und Glas Wasser stehen daneben.

Homeoffice: Der große Zeitgewinn

Gegen das Homeoffice haben vor allem Arbeitgeber starke Vorbehalte. Die Pandemie zeigt in einem Realexperiment, dass sie weitgehend unbegründet sind. Kann man Arbeitnehmern das Büro überhaupt noch schmackhaft machen?

Sturmgewehr mit pinker Farbe überzogen, vor blauem Hintergrund.

Alles nur Pinkwashing?

Rechte, Repräsentation, Ressourcen: Die Ampel will ab jetzt „feministische Außenpolitik“ machen. Frauen und Mädchen sollen weltweit gestärkt werden. Ein Blick ins „geschlechterprogressive“ Schweden zeigt, was das in der Realität heißt

Papa Schlumpf will’s wissen

Wird jetzt tatsächlich durchregiert? Mit Olaf Scholz zieht ein neuer Stil in die Politik ein. Worauf wir uns einstellen müssen

„Immer wieder dieser Pull-Faktor“

Wie human kann die europäische Flüchtlingspolitik werden? Wie realistisch muss sie bleiben? Ruud Koopmans und Gesine Schwan im Streitgespräch

Michael Angele
Oskar Lafontaine im Anzug vor einem Gebäude mit Bäumen im Hintergrund.

Oskar Lafontaine: Sein Traum war eine vereinigte Linke

Im Saarland stieg er mit der SPD auf, trat unter Gerhard Schröder aus der Partei aus und gründete später die Linke. Nun zieht sich Oskar Lafontaine aus der Politik zurück und mit ihm geht einer der letzten echten Sozialdemokraten

Hand hält rote Walnussschale über kleiner gelber Kugel und zwei Walnusshälften.

Stille Macht

SPD, Grüne und FDP pochen auf „Vertrauen“. Die Öffentlichkeit lassen sie außen vor. Wer von diesem neuen Stil profitieren wird, ist bereits jetzt erkennbar

Michael Jäger

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Stauffenbergstr. 13-14 | 10785 Berlin

Bis zum 23. August 2026!

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