Am Anfang war ein Bolt

Die Leichtathletik-Weltmeisterschaft galt als das sportliche Großereignis dieses Sommers. Und Berlin versuchte sich mal wieder als guter Gastgeber. Das kam dabei heraus

Solidarität mit Poschmann!

Sportfördergruppe in Porz-Wahn, sieglose Läuferkarriere, Gnadenbrot beim Staatsfernsehen: Warum wir Marzahner Mitleid mit einem ZDF-Moderator haben

Giftige Jeans

In Lesotho lassen Firmen wie Gap und Levi's billig Jeans produzieren. Stoffreste und Chemikalien werden auf Halden abgeladen, auf denen Kinder nach Verwertbarem suchen

Auf dem Weg zur europäischen Leitkultur

Die Streitschrift des Kölner Publizisten Navid Kermani über „Deutschland und seine Muslime“ liest sich nett, bleibt aber leider im Appellativen stecken

Erlöse uns von Geschichte!

Quentin Tarantinos Film "Inglourious Basterds" stellt sich ein Hitler-Attentat vor, das gelingt. Wem aber ist mit dieser Phantasie geholfen? Anmerkungen zu einem Streit

Jeder trinkt für sich allein

Endlich wieder Tatort: Die Sommerpause ist vorbei, der Alkoholproblemfilm "Mit ruhiger Hand" war allerdings verzichtbar. Trotz Bernhard Schütz und seiner Rollkragenpullover

Nass, glücklich und geflasht

Von Tocotronic bis HGich.T geht einiges: Beim zweiten „Bootboohook“-Festival in Hannover proben Diskurs und Disko den schweißgetriebenen Schulterschluss

Reisen Sie gerne?

Für eine einmalige Grundgebühr plus Verpflegung weltweit kostenlos übernachten, so oft man will? Das behaupten Reiseanbieter. Unsere Autorin hat die Probe aufs Exempel gemacht

In einer Schlangengrube

Selbstgefälligkeiten und Selbstinszenierungen: Von einem demokratischen Kulturfest für alle sind die Salzburger Festspiele weit entfernt

Wider den Stumpfsinn

In der Krise klammern sich viele an Jobs, die sie nicht ausfüllen – Hauptsache, Arbeit. Aber auf Dauer kann das nicht gutgehen. Ein Plädoyer für mehr Selbstbestimmung

Aufs schärfste verurteilt

Am 22. August 1976 starb der Pfarrer Oskar Brüsewitz, vier Tage nach seiner versuchten Selbstverbrennung. Die CDU hat den Fall bis heute nicht aufgearbeitet

Vater und Mutter der Pille

Arte zeigt eine Dokumentation über den österreichischen Forscher und Chemiker Carl Djerassi

Ulrike Baureithel

Was bestimmt Caster Semenyas Geschlecht?

Eigentlich sind Männer und Frauen eindeutig an ihren Chromosomen zu unterscheiden. Aber manchmal spielen die Hormone verrückt

Postlagernd: Casablanca

Offene Briefe ans eigene Bewusstsein: Marokkanische Schriftsteller versuchen sich, nach zehn Jahren unter Mohammed VI. ihrer selbst klar zu werden. Der Monarch ist nicht amüsiert

Wann ist eine Frau eine Frau?

Bei der südafrikanischen 800-Meter-Weltmeisterin Caster Semenya interessiert sich plötzlich alle Welt für das Geschlecht. Im Sport ist sexuelle Diskriminierung die Regel

Wo die Adjektive wohnen

52 Bücher in 52 Wochen: Mikael Krogerus liest Colin Tudges Evolutionsbuch "Missing Link" und fragt sich danach im Ernst, ob die Wiege der Menschheit in Darmstadt stand

„Lettres à un jeune marocain"

Vier Briefe an die Zukunft: Der "Freitag" dokumentiert Auszüge aus den Offenen Briefen, die marokkanische Autoren an ihr eigenes Land geschrieben haben

Meisen etwas Gutes tun

Heute der Gärtner. Jakob Augstein vertieft sich weiter ins Studium de Vogelstimmen und erklärt den akustischen Unterschied zwischen Sumpf-, Hauben- und Weidenmeise

Nicht ohne mein geistiges Eigentum

Googles Buch-Projekt sieht sich wachsender Ablehnung gegenüber - Autoren und Rechtsexperten protestieren gegen die Vereinbarung wegen der Folgen für das Copyright

Der Star im Kunstfigurenkabinett

"Horst Schlämmer - Isch kandidiere" ist ein wechselhafter Film, der vor allem vor der Bundestagswahl fertig werden musste. Am besten sieht darin naturgemäß aus: Horst Schlämmer

Im Auge des Sturms

In der Twitter-Zentrale in San Francisco fällt vor allem eines auf: die große Ruhe. Von dem Hype, der anderswo um das neue Medium gemacht wird, fehlt hier jede Spur

Twitter für Späteinsteiger

Sie haben noch nie getwittert? Und Sie meinen, Sie müssen auch keine 140-Zeichen Meldungen ins Netz stellen? Ein paar Gründe, warum Sie vielleicht doch twittern sollten

Präludium zum Niedergang

Wider die griesgrämige Erfahrungsarmut. Ein lyrisches Plädoyer für die Mythen und Landschaften der Kindheit

Raum für Freiraum

Wo wohnt die Utopie? Ist das, was rund um die Kreuzberger Bar25 passiert, subkultureller Fortschritt? Was weiß die Berliner Stadtreinigung von Urbanität? Fragt sich Ingo Arend

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