Person hält Schallplatte mit Adele-Porträt. Im Hintergrund weitere Platten.

Alles für Adele

Damit die Dramaturgie ihres neuen Albums aufgeht, bittet die britische Sängerin Spotify, die Zufallswiedergabe als Standard abzuschaffen – und hat Erfolg. Dabei verkennt sie, was Popmusik ausmacht

Schlafwagen zum Kollaps

Angesichts der Klimakrise missverstehen sich viele deutsche Bühnen als Hörsäle – das Publikum lehnt sich zurück und schaltet ab

Mann mit blauer Maske und Schal hält Papier. Spiegelbild zeigt dasselbe.

A–Z: Déjà-vu

Wir hören wieder von der „Dynamik der Pandemie“, es ist wie im „Murmeltier“-Film. Und auch bei den „Simpsons“ tauchten dreiäugige Fische und Corona auf, bevor sie unsere Realität crashten. Unser Lexikon

„Herzschmerz, Flucht und eine gerechtere Welt“

Robert Stadlober wurde mit den Filmen „Sonnenallee“ und „Crazy“ zum Teenie-Star, später war er Hassobjekt. Im Interview erzählt er, weshalb er während der Pandemie eine Band gründete und was ihn am DDR-Schriftsteller Stefan Heym fasziniert

Maxi Leinkauf

Unter Weißen

„Passing“ erzählt von Versuchen, im New York der 1920er eine neue Identität anzunehmen

Er macht sein Ding

René Pollesch stellt die Volksbühne selbst in den Fokus seiner dritten Premiere als Intendant. Was lehrt uns dieser Abend?

Frau mit Hantel hebt den Arm, trägt Stirnband und Trainingsjacke.

Ödnis, Krise, tiefes Gelingen

Unser Kolumnist Erhard Schütz reist durch Kulturgeschichten des 20. Jahrhunderts, inklusive „Schwarzwaldklinik“. Manches gerät dabei episch!

Was gefällt uns heute?

Moritz Basler und Heinz Drügh versuchen sich an einer Ästhetik der Jetztzeit. Der könnte in einer Zeit der ethisch-moralischen Überhöhung eine entscheidende Bedeutung zukommen

Eine Frau mit Brille sitzt auf einer Couch. Links daneben eine afrikanische Maske.

„Wie eine Selbsttherapie“

Eigentlich wollte die Psychoanalytikerin Ofra Bloch einen Film über die Deutschen und den Holocaust drehen. Heraus kam „Afterward“, mit einer Brücke zum Nahost-Konflikt

Immer muss man lügen

Die Mutter schrieb Kinderpsychologie-Bestseller, der Vater prügelte. Martin Miller will das verstehen und begibt sich in „Who’s Afraid of Alice Miller?“ auf eine Spurensuche

Drei Frösche im Wasser, die übereinander liegen.

Alle G-Punkte

In „100 Karten über Sex“ gibt es keine Hierarchie zwischen Humor und Ernst

Vier Boule-Kugeln auf Schotter, eine davon fliegt durch die Luft.

Lust auf Kleinstadt?

Bevor Sie nach Cochem, Krefeld oder Husum umziehen, sollten Sie sich mit den ortsansässigen Räubern und Gendarmen vertraut machen, dazu rät unsere Krimi-Kolumnistin Ute Cohen

Kinder und Erwachsene im Sherlock-Holmes-Look mit Lupen und Pfeifen.

Irre Konzepte? Her damit!

Das Krimi-Genre muss sich erneuern, anstatt nur modernen Diskursen hinterherzurennen – sonst droht Bedeutungslosigkeit

Haifischbecken großer Egos

Pieke Biermann konterkarierte die so oft beklagte Konformität des Krimis. Ihr „Berlin-Quartett“ ist noch immer aktuell

„Leben in einer Blase“

In ihrem Dokumentarfilm „Kinder der Hoffnung“ zeigt Yael Reuveny eine Generation, die es gut hat – eigentlich. Hier spricht sie über eine israelische Mittelklasse, über die man in Deutschland wenig weiß

Michael Angele
Frau mit Maske hinter rotem Samtvorhang, der sich öffnet.

Der Lappen bleibt unten

Unsere Kolumnistin will ins Theater. Das ist in Berlin in diesem Pandemie-Herbst nicht leicht

Nahaufnahme eines Mannes mit Brille, der eine Zigarette raucht.

Statt Muckefuck

Jörg Fauser hat in „Kant“ Licht, Schatten und Dekor, Granteln und Mosern perfekt abgestimmt – der Autor ist schon lange mehr als ein Geheimtipp

Ratlos, mutlos, trostlos

Ein Jahr nach Joe Bidens Sieg über Donald Trump geben die Demokraten ein klägliches Bild ab. Wie ist das zu erklären?

A–Z: Fremdscham

Was haben Philister mit dem Jugendwort des Jahres zu tun? Warum sollten Mütter nicht auf Snapchat gehen – und erinnert sich überhaupt noch jemand an Trumps Gesichtsfarbe?

Empfehlung der Woche

Nicht

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Dror Mishani

Hardcover Leinen
192 Seiten

25 €

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Was ihr wollt

Was ihr wollt

William Shakespeare

Regie: Sarah Kurze

Termine: 12./13. Mai und 3./4./5. Juni 2026

Dauer: 1 Stunde 20 Minuten

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Nachbeben

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Zinnini Elkington

Drama

Dänemark 2025

92 Minuten

Ab 7. Mai 2026 im Kino!

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Traum & Trauma – Expressionismus in Kunst und Film

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KUNSTHALLE „Talstrasse“ Kunstverein „Talstrasse“ e.V.

Talstraße 23, 06120 Halle (Saale)

Vom 29. April 2026 bis 09. August 2026!

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