Was gefällt uns heute?

Moritz Basler und Heinz Drügh versuchen sich an einer Ästhetik der Jetztzeit. Der könnte in einer Zeit der ethisch-moralischen Überhöhung eine entscheidende Bedeutung zukommen

Eine Frau mit Brille sitzt auf einer Couch. Links daneben eine afrikanische Maske.

„Wie eine Selbsttherapie“

Eigentlich wollte die Psychoanalytikerin Ofra Bloch einen Film über die Deutschen und den Holocaust drehen. Heraus kam „Afterward“, mit einer Brücke zum Nahost-Konflikt

Immer muss man lügen

Die Mutter schrieb Kinderpsychologie-Bestseller, der Vater prügelte. Martin Miller will das verstehen und begibt sich in „Who’s Afraid of Alice Miller?“ auf eine Spurensuche

Drei Frösche im Wasser, die übereinander liegen.

Alle G-Punkte

In „100 Karten über Sex“ gibt es keine Hierarchie zwischen Humor und Ernst

Vier Boule-Kugeln auf Schotter, eine davon fliegt durch die Luft.

Lust auf Kleinstadt?

Bevor Sie nach Cochem, Krefeld oder Husum umziehen, sollten Sie sich mit den ortsansässigen Räubern und Gendarmen vertraut machen, dazu rät unsere Krimi-Kolumnistin Ute Cohen

Kinder und Erwachsene im Sherlock-Holmes-Look mit Lupen und Pfeifen.

Irre Konzepte? Her damit!

Das Krimi-Genre muss sich erneuern, anstatt nur modernen Diskursen hinterherzurennen – sonst droht Bedeutungslosigkeit

Haifischbecken großer Egos

Pieke Biermann konterkarierte die so oft beklagte Konformität des Krimis. Ihr „Berlin-Quartett“ ist noch immer aktuell

„Leben in einer Blase“

In ihrem Dokumentarfilm „Kinder der Hoffnung“ zeigt Yael Reuveny eine Generation, die es gut hat – eigentlich. Hier spricht sie über eine israelische Mittelklasse, über die man in Deutschland wenig weiß

Michael Angele
Frau mit Maske hinter rotem Samtvorhang, der sich öffnet.

Der Lappen bleibt unten

Unsere Kolumnistin will ins Theater. Das ist in Berlin in diesem Pandemie-Herbst nicht leicht

Nahaufnahme eines Mannes mit Brille, der eine Zigarette raucht.

Statt Muckefuck

Jörg Fauser hat in „Kant“ Licht, Schatten und Dekor, Granteln und Mosern perfekt abgestimmt – der Autor ist schon lange mehr als ein Geheimtipp

Ratlos, mutlos, trostlos

Ein Jahr nach Joe Bidens Sieg über Donald Trump geben die Demokraten ein klägliches Bild ab. Wie ist das zu erklären?

A–Z: Fremdscham

Was haben Philister mit dem Jugendwort des Jahres zu tun? Warum sollten Mütter nicht auf Snapchat gehen – und erinnert sich überhaupt noch jemand an Trumps Gesichtsfarbe?

Eine Person steht auf einer sandigen Düne, umgeben von Gräsern. Der Himmel ist hell und wolkenlos.

Leben und feiern

„Verlorener Horizont“ spielt auch in der Hölle des nahen Calais

Verbrechen eingeredet

Ferdinand von Schirach holt in „Glauben“ einen Fall angeblicher sexualisierter Gewalt ins Heute

Ein Löwe sitzt am Ufer eines Wasserlochs und sein Spiegelbild ist im Wasser zu sehen.

Jagd in den Pyrenäen

In Colin Niels „Unter Raubtieren“ verfolgt ein Tierschützer eine Löwenmörderin

Mann in Bomberjacke und Jeans springt und hält ein Buch mit Porträt.

A–Z: Dostojewski

Vor zweihundert Jahren wurde ein Russe geboren, der von Thomas Mann ebenso verehrt wurde wie von Susan Sontag. Fjodor Dostojewski stand oft vor dem Ruin, saß zehn Jahre im sibirischen Knast und war ein wandelbarer Europäer

Mehrere schemenhafte Läufer in Bewegung vor gelbem Hintergrund.

Nach dem Krieg

„Sie waren nie weg“ erzählt, wie ehemalige Nazis Anfang der 1950er den nordrhein-westfälischen Landesverband der FDP unterwandern wollen

Vier Personen in bunten 70er-Jahre-Outfits posieren für ein Foto.

Der Traubenzucker der Kunst

Unser Autor versucht, sich den Hype um die Band zu erklären, und entdeckt in London eine Kathedrale, in der alle Partykeller der 1970er Jahre wiederauferstehen

Zeit der Migration

Der „vereinsmeierische“ Nationalstaat gehört abgeschafft, findet die Philosophin Donatella Di Cesare

Empfehlung der Woche

Die Paradoxie des Wettrüstens

Die Paradoxie des Wettrüstens

Friedrich Glasl

Hardcover, gebunden

341 Seiten

39 €

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