Auch Totgeschlagene leben länger
Mit fünf Landessendern startete der Deutsche Fernsehfunk (DFF) am 1. Juli 1990 einen finalen Rettungsversuch, abgewickelt und beseitigt wird er trotzdem
Finde den Schatz
Rebecca Makkai erzählt von einem vergessenen Maler und großer Liebe. Die Rahmenhandlung stört dabei eher
Raum für Skepsis und Hoffnung
Auf einer „Zwei-Staaten-Lösung“ für Israel und Palästina beharren? Wichtiger ist, dass der sich abzeichnende eine Staat jüdischen wie arabischen Interessen gerecht wird
So rebellisch, so vornehm
Fotini Bakadima war die Vertraute von Yanis Varoufakis und spielte bei Costa-Gavras mit. Ich treffe sie in einem Straßencafé
Wir lassen uns nicht vertreiben
Heute wird das Kohlegesetz verabschiedet. Das letzte Wort ist aber noch nicht gesprochen, schreiben Tagebau-Anwohner David Dresen und Aktivistin Kathrin Henneberger
Die Flucht einer Frau
Anna Kavans Sci-Fi-Roman „Eis“ erzählt von der Grausamkeit männlicher Liebe
Falsches Signal
Der Begriff der „Rasse“ ist in Deutschland belastet – ja. Aber es wäre verkehrt, ihn aus dem Grundgesetz zu streichen
Vater Staat schläft
Die Koalition rettet die Lufthansa mit sehr viel Geld und verzichtet auf Mitsprache. Das aber kann keine Option mehr sein
Gottes Wort in den „Kloaken des Staates“
Die Regierung von Pedro Sánchez muss sich weiter Attacken von Rechts erwehren. Dahinter steckt ein düsteres Bündnis aus Faschisten, Rechtspartei – und „Opus Dei“
„Undine“ von Christian Petzold: Liebe ist wie Wasser
„Undine“ will bei Christian Petzold keine Projektionsfläche mehr sein, sondern eine autonome Person
„Der Green Deal ist bloße Ankündigung“
Lutz Ribbe meint, die Vorschläge der EU-Kommission hätten wenig Chancen auf Umsetzung
Traut euch!
Eigentlich schreit alles nach sozial-ökologischer Politik. Eigentlich. Für einen echten Aufbruch bräuchte es ein gesellschaftliches Gegenprojekt zum Neoliberalismus
„Wir wollen besser leben“
Für Masha Gessen reicht es nicht, so weiter zu machen wie bisher, nur dass wir dabei keine Hosen tragen. Und Gessen will die Polizei abschaffen. Erst einmal zumindest
Pessach ohne Synagoge
Auf der Karibikinsel ist die Pandemie weitgehend eingedämmt. Es bleiben gravierende ökonomische Folgen, sodass die Jüdische Gemeinde sich selbst helfen muss
Stabile Katastrophe
Die UNO ist in Syrien auf die Rolle einer Hilfsorganisation geschrumpft. Die Politik machen andere
Traurige Tropen
In Frankfurt ist erstmals das großartige Werk des karibischen Künstlers Frank Walter zu sehen
Gestrandet in Rheinsberg
Nach einem Vierteljahr Quarantäne in Brandenburg kann ein Orchester aus La Paz die Heimreise antreten
„Viele wollen sich einmischen“
Silja Graupe gründete eine Hochschule, die den Gemeinsinn in die Wirtschaft bringt. Was hat es damit auf sich?
Wie dumm wir sind
El Anatsuis Kunst macht im Kunstmuseum Bern die Leere in unseren kolonialen Köpfen schmerzhaft spürbar
Wertvoll wie ’ne blaue Mauritius
Alles kommt über Nacht, so auch die D-Mark vor 30 Jahren. Um erste und letzte Tage ging es dem „Freitag“-Vorgänger „Sonntag“ in der Ausgabe vom 15. Juli 1990
„Die Dinge ändern sich rasch und profund“
Der Philosoph Paul B. Preciado wurde als Frau sozialisiert. Er kennt die Härten der Transition und liebt ihre Chancen
Google im Klassenzimmer
Der Digitalisierungsschub durch Homeschooling verstärkt den Einfluss der Tech-Konzerne in den Schulen
Gewachsenes Braun
Die Elitetruppe sieht sich als Männerbund in Wehrmachtstradition. Wer kann diese Kultur auflösen?
1990: Ultimativer Schock
Die Zahl der Erwerbslosen in der DDR übersteigt erstmals die 100.000. Die Währungsunion hat mehr kahle als blühende Landschaften geschaffen