Air Force One
Michael Jordan war als Basketballer nicht von dieser Welt. Als er aufhörte, verlor der Sport ein Stück seines Zaubers. Das Glaubensbekenntnis eines Fans
Damals, auf der Planstelle für den Geist
Ist es heute nicht viel zu einfach, ein Nonkonformist zu sein? Sentimentale Erinnerungen an die SPD nach 1945
Die Rahmung ist ein Hohn
Roberto Matta wird derzeit in Hamburg und bald in Baden-Baden mit einer großen Einzelschau gewürdigt. Der Chilene stand im Zentrum der Tragödien der Moderne
Was macht einen Qualitätsverlag aus?
Unter Konzernbedingungen kann man keine guten Bücher machen – antikapitalistisch muss man aber nicht sein. Ein Debattenbeitrag der Verleger von luxbooks
Was früher alles besser war
Nostalgie bedeutet nicht nur Realitätsflucht. Denn manchmal hilft auch ein milder Blick zurück, um schärfer nach vorn schauen zu können. Eine kleine, wehmütige Liste
Land Of Hope And Dreams
Eine ehrenhafte Riege Altrocker spielt für die amerikanischen Opfer von Sandy: 12-12-12 führt die Tradition des Mega-Benefiz an die auch ideologischen Grenzen
Theater in der Black-Box
In der Stadt Sidi Bel Abbes spielen Blinde ein Stück über den Arabischen Frühling. Sie bitten damit um mehr Respekt in einer sie oft ausgrenzenden Gesellschaft
Wie die Gratis-Kultur das Internet verschlief
Es gab Zeiten, da wurde das iPad als Rettung aus der sich abzeichnenden Zeitungskrise gepriesen. Es hat nichts geholfen, aber das war keineswegs das Aus für Vorurteile
Er ließ sich nicht täuschen
An den Dichter, Publizisten und Freitag-Autor Gerhard Schoenberner zu erinnern, das heißt, sich eines Verlustes und mancher Versäumnisse bewusst zu werden
Sollten alte Menschen wählen dürfen?
Ein Wahlrecht für sechzehnjährige oder sogar noch jüngere Bürger wird regelmäßig abgelehnt. Wird am anderen Ende des Lebens mit dem gleichen Maß gemessen?
Der fantastische Mr. Dath
Dietmar Dath ist ein Vielschreiber, zuletzt erschien der Roman „Pulsarnacht“. Gibt es einen Faden durch sein jüngstes Werk?
Viel hilft viel? So einfach ist es nicht!
Der Berliner Sozialarbeiter Fadi Saad forderte im Freitag, jugendliche Täter härter zu bestrafen. Doch Philipp Schulte widerspricht: Haft ist oft das falsche Mittel
Der letzte Bohemien
Jean-Claude Baker erinnert mit seinem Restaurant in Manhattan an wilde Zeiten und an seine berühmte Adoptivmutter Josephine
Europa im Herzen
Der luxemburgische Politiker tritt als Chef der Euro-Gruppe endgültig ab. Im Rückblick werden die Europäer erkennen, was sie an ihm hatten
Es zieht in Reihe drei
Es gibt sie noch, aber ihre Lage ist nicht gut. Zum Beispiel in Zwickau und Plauen, wo viel zu viele Leute fern bleiben
12 für 2012
Nicht immer sind die Menschen, die direkt im Rampenlicht stehen, die interessantesten. Wir haben Leute gesucht, über die wir dieses Jahr gerne mehr gelesen hätten
Ein heftiges Heft
Axel Springer nimmt mit „Kristall“ eine Illustrierte vom Markt, mit der sein Verlag einst gestartet war. Das Blatt hatte auf ein geschöntes Bild der Wehrmacht Wert gelegt
Aus der Familie der Projektemacher
Tanja und Johnny Haeusler wurden mit spreeblick.com bekannt. Nun haben sie ein Buch über Kids im Internet geschrieben. Ein Porträt
Das Schatten-Management der Politik
Die Aufregung über den Apotheken-Spion im Gesundheitsministerium geht in die falsche Richtung.In Wahrheit untergraben Lobbyisten die Legitimation der gesamten Politik
Wie ein schlechter Witz
Nach der umstrittenen Wahl eines neuen Vorsitzenden droht die ehemalige Regierungspartei von Ex-Präsident Nicolas Sarkozy in ihre Bestandteile zu zerfallen
Man gönnt sich ja sonst nichts
Wolfgang Neskovic ist aus der Fraktion die Linke im Bundestag ausgetreten. Ein Indiz dafür, dass in der Partei der Streit zwischen Realos und Fundis wieder aufflammt?
Spitzel oder Anstifter?
Waren die Geheimdienste wirklich nur inkompetent? Das Bundeskriminalamt vermutet, dass es ohne V-Leute einige Neonazi-Aktionen womöglich nie gegeben hätte
Alles im Kasten
Über 5,5 Millionen Daten an Texten, Bildern und Musik. Die digitale Bibliothek braucht vor allem eine gute Suchmaschine
Die Revolution holt Schwung
Der Aufstand gegen den Präsidenten zeigt, dass die Zeit für einen autoritären Politikstil endgültig vorbei ist. Nur Mursis Anhänger erkennen das noch nicht