Unique Selling Point der Wohlfahrt
Die soziale Arbeit hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Doch vieles, was zum Kerngeschäft der Wohlfahrt gehört, decken privatwirtschaftliche Maßnahmen nicht ab
Mein Wärter
Zwei Wochen war der "Guardian"-Reporter während der libyschen Revolution in Haft. Nun trifft er seine Bewacher wieder. Es sind stolze Besiegte
Eine Geliebte für Regentage
Die Partnerschaft zwischen Washington und Islamabad ist so schwer beschädigt, dass nicht einmal mehr der Chef des US-Generalstabs in Islamabad empfangen wird
Die Leute mit dem Mercedes wollen Ruhe
Das Land steht vor einem Umbruch und der Anmutung von Demokratie. Der Westen verfolgt dabei vor allem eigene Interessen
Gräuelszenen für das globale Publikum
Goya zeichnete eine Leichenschändung in den Napoleonischen Kriegen. Er hielt eine Szene des Grauens fest - die US-Marines hingegen erzeugten eine solche erst fürs Bild
Der Wurm am Hintern des Dinosauriers
Das Filmmuseum Potsdam zeigt den von Vattenfall finanzierten Film "Energieland". In der anschließenden Diskussion reden Podiumsgäste und Zuschauer aneinander vorbei
Der Vogel mit der Grippe
Neue Super-Viren aus dem Labor werfen eine alte Frage auf: Wer ist gefährdet – die Forschungsfreiheit oder der Mensch?
„Ich bin in der Hölle eingesetzt“
Die Bundesregierung sieht in ihrer Antwort auf eine Anfrage der Grünen kaum Probleme oder Risiken für Zeitarbeiter – ganz im Gegensatz zu den Betroffenen
Weimars Herzl
Ein jüdischer Staat in Thüringen? Der Künstler Ronen Eidelman bezeichnet sein Projekt "Medinat Weimar" als Lösungsversuch politischer Konflikte
Grün mit dir!
Margarete Bause verkörperte als grüne Landtagsabgeordnete der ersten Stunde in Bayern den Kulturschock. Heute ist sie stolz auf ihre Heimat. Was ist passiert?
Im Gleichschritt, langsam oder schnell
Mit der Eurokrise wurde aus der Partnerschaft eine Gefolgschaft, in der Nicolas Sarkozy mehr für die Pointen, Angela Merkel mehr für die Politik zuständig ist
Restposten Rainer
Die FDP hat als Marke „verschissen“, der Partei-Liberalismus ist in Auflösung. Die Idee der „neuen Freiheit“ bleibt indes aktuell
Die Angstkassen laufen über
Eine im Prinzip richtige expansive Kreditpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) wird durch deutsche Spardogmen auf teure Ab- und Umwege gedrängt
Die Boulevardangestellten
Der Ausbildungsweg von Prominenten führt über den australischen Dschungel. Von einer bemerkenswerten Show im deutschen Fernsehen
Fährt Gott Motorrad?
Der fünfte Anschlag auf einen iranischen Atomforscher in den vergangenen zwei Jahren heizt die Frage nach den Hintermännern der Anschlagserie weiter an
Gefangen in einem gelobten Land
Wolfgang Ruge ging als Kommunist in die Sowjetunion und landete in einem Arbeitslager Stalins. Seine Erinnerungen sind eine anthropologische Studie
Ein besonders überfüllter Zoo
Was vor zehn Jahren mit Camp X-Ray als Improvisation begann, werden die Vereinigten Staaten jetzt nicht mehr los – allen Beteuerungen von Präsident Obama zum Trotz
Der Trümmermann
Der Schriftsteller Eugen Ruge über die Erfahrungen des Vaters in den Lagern Stalins, seinen Erfolg und die Frage, warum er Uwe Tellkamps „Turm“ als Gegner empfindet
Mitten in der Schneekugel
Die Affäre um Christian Wulff ist keine geschlossene mediale Hetzkampagne. Aber eine raffinierte Selbstinszenierung der „Bild“
Jenseits des Schlosses
Die Kanzlerin und ihr Wulff können eine Affäre aussitzen, weil die Opposition Angst davor hat, selbst die Verantwortung zu übernehmen
Jazz hat’s. … Nicht.
Eine Petition und sehr viele sehr große Forderungen – nur helfen wird das dem deutschen Jazz bestimmt nicht. Woher wir das wissen? Gab's alles schon
Nur noch eine Schachfigur?
Auch in seiner jüngsten Rede hat Staatschef Bashar al-Assad die für ihn typische passiv-aggressive Haltung gezeigt und erneut vage Reformen versprochen
Hamidullah kehrte nie zurück
Am 10. Jahrestag der Eröffnung des US-Camps Guantánamo muss auch an Tausende von Gefangenen erinnert werden, die in Afghanistan oder anderswo festgehalten werden
Raus aus den Hinterzimmern
Die Linke verhält sich häufig konservativer und patriachalischer als andere Parteien – sie muss sich ändern, findet Vorsitzende Gesine Lötzsch. Ein Gastbeitrag