Dankeschön und Auf Wiedersehen
So rosig, dass einem ganz blümerant wird: Charlie Brooker hat die letzte Ausgabe der News of the World gelesen – und fand sie „ausgesprochen seltsam“
Im Namen der Anderen
Wie halten es die Autoren mit den Massen, die sie beschwören? In „Der Philosoph und seine Armen“ kritisiert Jacques Rancière den Paternalismus der Pariser Großdenker
Auch ein bisschen gaga
Gruseliges Wispern, handgemachter Akkordeonrock und minimalistischer Techno: Unsere Kolumnistin hat Frauen entdeckt, die nicht länger ein Geheimtipp bleiben sollten
Spannung auf heißem Sand
In Nordafrika soll ein gewaltiges Netz von Solaranlagen entstehen und Ersatz für den Atomstrom in Europa liefern. Bringt Desertec bald bayerische Glühbirnen zum Leuchten?
Hoffnung verraucht
Die globale Klimapolitik kriselt. Nun gerät mit dem Emissionshandel auch noch die einstige Wunderwaffe in Schwierigkeiten
Das anarchische Element
Rancière entdecken! Der französische Philosoph denkt jenseits der ausgetretenen Pfade über Demokratie nach
Wer wagt den Sprung?
Wieder einmal muss sich Europa sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen. Klaus Busch und Dierk Hirschel erklären, mit welcher Strategie das gehen kann
Guantánamo auf hoher See
Vor dem Gerichtshof für Menschenrechte wird die EU-Migrationspolitik verhandelt. 24 Flüchtlinge klagen gegen ihre Übergabe an die libyschen Behörden. Ein Protokoll
Einmal im Kreis, bitte!
Die niederländische Provinz Limburg wird gerne belächelt. Mit Hilfe des Cradle-to-Cradle-Konzepts will sie zur internationalen Recyclinghochburg werden
Ende des Sonderwegs
Mehr als 55 Jahre Wehrpflicht sind in Deutschland am 1. Juli verabschiedet worden. Schon als der Kalte Krieg zu Ende ging, erschien der Zwangsdienst nur noch überflüssig
Das Thema seines Lebens
Der Krieg hat dem Maler Bernhard Heisig zeitlebens die Inhalte seiner Kunst vorgegeben. Hinterlassen hat er ein Lebenswerk in progress - die Totenrede von Christoph Hein
"Wir bleiben!"
Eine zweite Protestwelle rollt durch Ägypten und seit Freitag ist der Tharir-Platz wieder besetzt. Die Regierung ist überfordert. Ein Bericht aus Kairo
Die Scheidung der Unzertrennlichen
Den Weg in die Zweistaatlichkeit säumen hohe Erwartungen und vier bewaffnete UN-Missionen, die sich um den inneren Frieden der zwei Staaten im Sudan kümmern sollen
Hit it like Zidane
Am 9. Juli 2006 beendete einer der besten Fußballer aller Zeiten, Zinédine Zidane, mit einem Kopfstoß seine Karriere. Welche Folgen hatte das?
Auf dem Hochseil des Wankelmuts
Wenn Deutschland im Juli den UN-Sicherheitsrat führt, werden die Defizite einer zwiespältigen und wenig innovativen Außenpolitik offenbar. Krisen sind da vorprogrammiert
Des Prinzen Rolle
Prince war ein musikalisches Genie – und ein Charakter mit sehr eigenwilligen Ansichten. Der Guardian-Autor Dorian Lynskey traf ihn 2011 zu einem ausführlichen Gespräch
Die CCS-Taktierer
Gesetz beschlossen, Zukunft unklar: Bei der unterirdischen Verpressung von Kohlendioxid geht es Politikern um parteipolitische Erwägungen, nicht um Sicherheit
König Sex schwächelt
Auch wenn Dominique Strauss-Kahn triumphiert: Das alte Männlichkeits-Bild ist passé. Die Insignien der Macht sind längst andere
Den Spieß einfach umdrehen
Die Regierungen der EU sind zu Gefangenen der Finanzmärkte geworden. Der 2005 vollzogene kategorische Schuldenschnitt Argentiniens zeigt, dass es auch anders geht
Zweite Welle des Zorns
Säkulare Gruppen rufen für Freitag erneut zur Besetzung des Tahrir-Platzes auf: Gegen den mangelnden Reformwillen des Militärrates und die islamistische Gefahr
Kann auch tödlich sein
Forschung bringt manchmal gefährliche Technologien in die Welt. Doch in den Labors ist das Wagnis meist viel größer
Der weiße Goldrausch
Cold Rush in der Arktis: Mit dem Tauwetter kommen die Goldjäger. Minenbetreiber hoffen auf lukrative Geschäfte, doch Umweltschützer warnen vor den Folgen
Abgeschaltete Gefühle
Warum weinen wir nicht mehr, wenn wir Dramen anschauen? Über die Relevanz der zeitgenössischen Bühne aus einer radikal emotionalen Perspektive
Zurück im Hypertext
Nicht nur die aktuelle Veröffentlichung der Tagebücher von Erich Mühsam zeigt: Literatur im Netz ist kein toter Hund