Die Wütenden
Facebook, Liebe per SMS und tägliche Horrorszenarien – ergibt das noch Sinn? Die jungen wütenden Autoren finden sich mit den bekannten Antworten nicht ab
Gesichter einer Generation
Alles andere als angepasst. Nicht nur in der Literatur greift die Wut der Jüngsten um sich, sondern auch in der Musik, im Theater – und auf der Straße. Acht Beispiele
Alles auf Autobahn
Die SPD lässt Rot-Grün platzen – wegen ein paar Kilometern Asphaltpiste? Die Piraten beraten schon über Rot-Rot-Orange. Und dann gibt es noch eine leider nur theoretische Idee
Ich liebe Schweden
Weniger Musikpiraterie? Alles ganz legal hören? Und es kostet nix? Gibt es. In Schweden
Sieht nicht gut aus
Zwischen Roland Emmerichs Hollywood und Andrej Tarkowskis Autorenkino: Der Filmemacher Lars von Trier lässt in „Melancholia“ die Welt untergehen. Mit Vergnügen
Notfalls zahlt der Bürger
Weil die Garantiesummen im Rettungsfonds nicht reichen, soll der nun eine „Hebelwirkung“ entfalten. Ein Spiel mit hohem Risiko, sagt der Ökonom Rudolf Hickel
Die Weite jenseits des Elfenbeinturms
Einst wurde gegen sie der Vorwurf der „Feuilletonpolitologie“ erhoben – nun drehen Franz Walter und die Göttinger Schule den Spieß mit der Zeitschrift INDES um
Affaire Nofretete in neuem Licht
Über die Rückgabe der Nofretete wird zu wenig diskutiert, meint die Kunstgeschichtsprofessorin Bénédicte Savoy. Nun veröffentlicht sie ein Buch mit erhellenden Fakten
Kleists Gedankenstrich
Marlene Streeruwitz schildert in "Die Schmerzmacherin" das Schicksal einer Frau, die eigentlich schon aufgehört hat zu leben. Das passt zu ihrem typisch punktierten Sound
Für das Feuilleton
Siegfried Kracauer als Zeitungsschreiber kann man immer wieder neu für sich entdecken. Band 5 der Werkausgabe hilft einem dabei
Eine Reise ins fränkische Exil
In Michael Buselmeiers Roman "Wunsiedel" bleiben autobiografische Züge nicht unentdeckt. Der Leser leidet mit dem Helden
Du heiliger Schweinskopf
Markthallen sind heute Tempel des guten Geschmacks. Mit ihrer Geschichte hat der schöne Schein aber wenig zu tun. Bei Kunden hatten sie es oft schwer. Ein Rückblick
Die neue Königin der dänischen Linken?
Einst schüttete sie 200 Kilogramm Nudeln ins Finanzministerium, um gegen Kürzungen zu protestieren. Nun scheint Johanne Schmidt-Nielsen ein Ministerposten sicher zu sein
Literatur im Zeichen des Burn-Out
"Sickster": Thomas Melle schreibt einen furiosen Roman über junge Leute, die erst in der Anstalt wieder kreativ werden können
"Bloß nicht dementieren!"
Eine Geschichte muss nicht stimmen, damit Menschen an sie glauben. Klaus Merten untersucht, wie Gerüchte unsere Welt prägen. Und was man gegen sie tun kann
Fremd im Hause des Propheten
Moskau verliert durch den Sturz Muammar al-Gaddafis in Libyen und die andauernde Staatskrise in Syrien weiter an Einfluss im arabischen Raum
Sie haben einen Change-Prozess
Schwarze Schwäne, Equal Pay, Employer Branding oder: Freie Stellen suchen eine Fachkraft. Ein Tag auf der Personalmesse in Köln
Merkels Wunder
Zwischen Bratwurstmeile und Gottesdienst werden 21 Jahre „Wiedervereinigung“ gefeiert. Die Begeisterung hält sich in Grenzen und die Kanzlerin sieht noch „einige Unterschiede“
Alles klar zur Wende?
In der Diskussion um Frauen in der Piratenpartei spiegeln sich alte Geschlechter-Stereotype und die Genügsamkeit der Frauen. Unsere Kolumnistin fordert daher: Quote!
Cognac?
Man könnte ewig weiterloben: Der Kieler "Tatort: Borowski und die Frau am Fenster" füllt die Form mit präzisem Spiel, schönen Sätzen und einem köstlichen Sinn für Humor
Nicht alle malen in Öl
Im ZDF läuft an diesem Sonntag der 100. Rosamunde-Pilcher-Film. Was ist an der Reihe eigentlich so schlimm?
Dem Himmel ein Stück näher
Die neue Hauptstadt Astana wurde der Steppe abgerungen und glänzt mit einer eigenwilligen Architektur. Wahrgenommen werden möchte sie als Zentrum weltweiter Harmonie
Brieftauben an Stalin
Henri Martin, der als 17-Jähriger für die Résistance kämpft, wehrt sich gegen den französischen Kolonialkrieg in Indochina und wird im Oktober 1950 exemplarisch bestraft
Was Urbanität heute bedeutet
Was, wenn die Slums von Kalkutta oder Rio nicht „Auswüchse“, keine bloßen Wucherungen, sondern Vorwegnahmen globaler Entwicklungen sind?