Am Anfang war Raimundus
Der Lyriker und Übersetzer Axel Sanjosé über den bevorstehenden Auftritt der katalanischen Literatur auf der Frankfurter Buchmesse
Verordnete Bilder?
Eine filmische Spurensuche
Der einsame Cowboy des Ostens
Warum mit "Der rote Elvis" Dean Reed und seiner seltsamen Abenteuer im Land der Bolschewiken gedacht werden soll
Zeit der Lähmung
Axel Honneth, Direktor des Frankfurter Instituts für Sozialforschung, über Studiengebühren, Professoren als Kleinmanager und die Apathie an den Universitäten
Garantie der Notdurft
Ab 2009 soll ein gesetzlicher Mindestlohn gelten. Ein politischer Gnadenakt, den man nicht bejubeln muss, denn die Regelung gilt nur für Vollzeitjobs
Lebensmittel aus den Armenhäusern
Wem nützen verstärkte Agrarausfuhren aus Afrika und Lateinamerika? Wem nicht?
Die Vollendung der neuen Bürgerlichkeit
Die Grünen kommen an der CDU nicht mehr vorbei - und die Christdemokraten wollen die Öko-Partei nicht länger links liegen lassen
Aus einem Tonhaus
Ein Neubau, mehr Wagner und eine überragende Janácek-Inszenierung von Patrice Chéreau
Schaukeln für Knuts Brüder
Krähen tippeln gemächlich über die Wiese. Im Birkenwäldchen läuft ein einsamer Jogger. Am Hang auf einer Schaukel sehe ich eine Frau mit langem, ...
Exzesse der Selbstausbeutung
Alternativ, urban, unabhängig. Die Berliner Stadtzeitung "Scheinschlag" war ein publizistisches Experiment
Nahe an Kunst
Bei der großen Ausstellung von Gilbert & George im Münchener Haus der Kunst geht es wie immer um Religion, Sex und Tod
Die verlorene Revolution
Die einst zahllosen sozial engagierten Nichtregierungsorganisationen sind zu angepassten Netzwerken degeneriert
Helden
Ein Film über die letzten Spanien-Kämpfer - "Brigadistas"
Unbebaute Grundstücke
Kolumne
In einem Kretscham
Das Kunst-Bauer-Kino im 2.000 Einwohner zählenden Großhennersdorf bei Zittau
Körper und Geist
Erdogans Wahlsieg gibt seiner Regierung neue Legitimität. Die Identitätskrise der Türkei löst er nicht
Fenster zur Welt
Nachruf auf die Literaturwissenschaftlerin und Zeithistorikerin Simone Barck (1944-2007)
Das Gespenst war gestern
Die Idee des Sozialismus wird wieder populär
Ein Problem der Glaubwürdigkeit
Der Nationale Ethikrat geht im Dissens über die Zukunft der Stammzellforschung auseinander
Aufrüstung der Normalität
Der RAF-Anschlag auf den Dresdner-Bank-Chef Jürgen Ponto am 30. Juli 1977 war die Generalprobe vor dem "Deutschen Herbst"
Brosamen für den loyalen Untertan
Die Entlassung palästinensischer Gefangener soll eine "Geste" sein. Doch das ist zu wenig
Warum nicht Einzelhandel
Über die besondere Ökonomie von Mahmoud Omeirats Lebensmittelgeschäft. Ein Erfahrungsbericht
Metamorphosen der Unsicherheit
Weshalb Risikokommunikation zugleich notwendig und unmöglich ist
Eine andere "Frau" ist möglich
Die Regierung Merkel macht Gleichstellungspolitik nur für Alpha-Mädchen. Wie tatsächliche Geschlechtergerechtigkeit aussehen könnte