Krieg um die Nachkriegsordnung

Die türkische Armee will in der Region Afrin dafür sorgen, dass die Kurden für das künftige Syrien eine untergeordnete, besser gar keine Rolle spielen

Lutz Herden

Stabil heißt nicht legitim

Den deutsch-französischen Gipfel beschäftigt die gebotene Reform der Eurozone, doch deutet das auf keine "Macronisierung" des bilateralen Verhältnisses hin

Lutz Herden

Das verflixte siebte Jahr

Politisch hat sich der Arabische Frühling hier als einziges durchsetzen können. Doch wirtschaftlich geht es den meisten Tunesiern schlechter als vorher

Hügel der Pfingstrosen

Kunst verbindet, auch in Korea. Ensembles aus dem Norden sollen bei den Winterspielen im Süden auftreten, doch noch wird verhandelt

Alle sehen sich als Opfer

Gelobt von Experten, an den Tatorten auf dem Balkan jedoch höchst umstritten, hat der Internationale Jugoslawien-Gerichtshof seine Arbeit vorläufig beendet

Lutz Herden

Im Zirkus nichts Neues

Die US-Regierung hat gegenüber Teheran nicht mehr zu bieten als eine festgefahrene Politik der Schmähungen

Reiter der Lawine

Er war schon links, als Thatcher die Gewerkschaften bekämpfte, nun gibt er der Labour Party die Glaubwürdigkeit zurück

Wie nach einem Krieg

Die Regierung Tsipras könnte bald dem Troika-Regime entkommen und beginnen, sich um das eigene politische Überleben zu kümmern

Politur-Politiker

Cyril Ramaphosa muss als designierter Präsident Südafrikas dem ANC wieder moralische Integrität verschaffen

Offen undemokratisch

Ein Einreiseverbot trifft Kritiker der Besatzung. Wie es sich anfühlt, einen geliebten Ort nicht wieder besuchen zu können

Ran an die 20 Prozent

Labour beweist: Sozial ist im Kommen. Die Linke muss jetzt offensiv werden – sowie erwachsen

Der Knopfdrücker

Wie sich die Dinge schlagartig ändern können – plötzlich reden Nord- und Südkoreaner wieder miteinander. Und Kim Jong-un gibt der Diplomatie eine Chance

Lutz Herden

Das Fest der Fliegen

In den letzten Tagen der Schlacht um Mossul begleitete Ghaith Abdul-Ahad Soldaten der Nationalarmee. Er wurde Zeuge von Folter und Exekutionen

Theokratie und Praxis

Der Staat kann mit dem Aufruhr seiner Bürger umgehen, die Not eines urbanen Prekariats aber nicht wirklich mindern

Heim ins Öster-Reich

Die neue Rechtsaußen-Regierung möchte Südtirolern eine österreichische Staatsbürgerschaft anbieten. Das klingt schwer nach einem ethnonationalistischen Rohrkrepierer

Pepe Egger

Der Ruf verklagt sein Echo

Wer wie die fünf UN-Vetomächte das eigene Nukleararsenal stetig modernisiert und einsatzbereit hält, ist kaum legitimiert, Strafen über andere zu verhängen

Lutz Herden

Crash mit Ansage

Die Hoffnungen auf mehr soziale Entspannung nach dem Atomvertrag von 2015 haben sich nicht erfüllt – sie waren ohnehin trügerisch

Lutz Herden
Männer in Militärkleidung sitzen in einem Bus. Einer hat einen Funkgerät und Munition.

Geparkte Kämpfer

Der Krieg gegen den IS scheint gewonnen, die Enttäuschung über den Westen wächst aber weiter

Mann in traditionellem Gewand geht über einen Friedhof mit provisorischen Unterkünften und Gräbern.

Leben unter Toten

Ein Friedhof in der Hauptstadt Juba wurde für Tausende von Binnenflüchtlingen zum Zufluchtsort

Nahaufnahme eines Gesichts mit der US-Flagge, die darüber weht.

Himmlischer Frieden

Es gilt ein historischer Kompromiss: Zwei Weltmächte bescheinigen sich Ebenbürtigkeit

Lutz Herden
Zwei Nonnen mit polnischen Fahnen.

Land voll Blut und Narben

Gott, Ehre, Vaterland: Die Identität der Nation ist nicht westlich. Die PiS leitet daraus ihren Führungsanspruch ab

Arbeiten für nichts

Trotz eines leichten Wachstums sind Armut und Sorge überall greifbar

Empfehlung der Woche

Der Sohn des Oligarchen

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Hardcover, gebunden

448 Seiten

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