Aufblasbare Figur von Hugo Chávez mit venezolanischer Flagge bei einer Demonstration.

Verpuffter Furor

Der „Sozialismus des 21. Jahrhunderts“ blieb ein alternatives Gesellschaftssystem schuldig

Lutz Herden
Fünf-Sterne-Bewegung-Fahne mit Sternen, gehalten von einer Menge mit Smartphones.

Mehr Sekte als Partei

Die Fünf-Sterne-Bewegung boomt vor der Kommunalwahl – auch wegen der Schwäche linker Parteien

Bernd Riexinger und Katja Kipping halten Blumensträuße hoch.

Gregor Gysi oder keiner?

Über Sahra Wagenknechts Aussagen und Gregor Gysis Sonderrechte wurde viel berichtet – über die wirklich interessanten Themen des Parteitages hingegen kaum

Michael Jäger
Alexander Gauland im braunen Mantel, mit nach unten gerichtetem Blick.

Die Methode Trump

Die AfD muss sich keine Sorgen machen. Ihr ist die Aufmerksamkeit sicher, solange sie das Spiel mit den Provokationen so verwegen spielt

Viele Geldscheine, hauptsächlich 500-Euro-Noten, fallen wie Schnee vom Himmel.

Der Tod des Neoliberalismus

Nun haben selbst führende Wirtschaftswissenschaftler gemerkt, dass die neoliberale Ideologie den Kapitalismus nicht retten kann. Weiter gemacht wird trotzdem

Porträt eines älteren Mannes mit Bart und gefalteten Händen, der nachdenklich in die Ferne blickt.

Ein wandelndes Paradoxon

Rupert Neudeck war engagierter Helfer und Pragmatiker zugleich. Und er entdeckte die Notwendigkeit, sich für Flüchtende zu engagieren, schon vor Jahrzehnten

Bilder von Dilma Rousseff und Michel Temer auf US-Dollar-Scheinen.

Von Raubtieren eingekreist

Dilma Rousseff will auch nach ihrer Suspendierung nicht aufgeben, doch kämpft sie wohl auf verlorenem Posten

Ein Mann führt eine Karawane von Kamelen an einem Trabant vorbei durch eine Stadt.

1991: Die Rennpappe

Vor 25 Jahren rollt der letzte Trabant vom Fließband. Bis heute behauptet sich der Kleinwagen als Objekt von Nostalgie, Identität und Asphaltsafari

Person tippt auf Facebook-App auf Smartphone mit Tastatur.

Die wachsende Macht des Trichter-Filters

Soziale Plattformen haben Herausgebern neue Möglichkeiten geboten, ihre Inhalte zu verbreiten. Doch die Entscheidung, welche Nachrichten angezeigt werden, fällen andere

Blick über Reykjavík mit schneebedeckten Bergen im Hintergrund.

Zu gut, um wahr zu sein

Das erneute Scheitern einer Regierung in Reykjavík zeigt, was passieren kann, wird ein Staat zu sehr verklärt

Drei Frauen mit Kopftüchern in Schwarz, Gelb und Rot stehen vor einer Wand mit vielen kleinen Lichtern.

Freiheit, die wir meinen

Die AfD setzt auf Islamfeindlichkeit. Das ist nicht nur eine Attacke auf eine Religion – sondern auch auf unser Staatsverständnis

Große Versammlung in einem Stadion mit Bühne, Leinwand und vielen sitzenden Zuhörern.

Die guten alten Zeiten

Die Gehälter vieler Manager sind heute ähnlich absurd wie der frühere Reichtum der Fürsten. Nur leben wir doch eigentlich nicht mehr in einer absoluten Monarchie

Männer mit griechischen Fahnen auf einer Demonstration in Athen.

Neuer alter Bankrotteur

Nur ein Schuldenschnitt kann Griechenland retten – allen Reformauflagen zum Trotz

Parlamentssprecher Ali Laridschani spricht in ein Mikrofon.

Neue Mitte im Gottesstaat

Reformer und Moderate stehen nach ihrem Wahlsieg wirtschaftlich unter einem gehörigen Erfolgsdruck

Auf Vernunft versessen

Yanis Varoufakis ist einer der wichtigsten hörbaren Fürsprecher einer linken Idee von Europa

Das moderne Bauernlegen

Die Milchbauern gehen pleite, weil die Milchpreise in den Keller rauschen und die Höfe an ihrer eigenen Leistungsfähigkeit ersticken. Es ist ein strukturelles Problem

Das Zurechenbarkeits-Problem

Die G7-Staaten wollen Angriffe über das Internet mit herkömmlichen bewaffneten Angriffen gleichsetzen. Das ist umstritten

Der große Unterschied

Sieben Frauen von verschiedenen Kontinenten erklären, warum Feminismus kein westliches Projekt ist

Macht die Linke das Land kaputt?

Jede Woche prallen Welten und Weltanschauungen aufeinander, wenn Jakob Augstein und Nikolaus Blome aktuelle Geschehnisse reflektieren

Barack Obama legt Kranz in Hiroshima nieder, begleitet von zwei Personen.

Nichtstun ist unentschuldbar

US-Präsident Obama hat Hiroshima besucht. Wichtiger als eine Entschuldigung ist es, jetzt die richtigen Schlüsse zu ziehen und Atomwaffen zu verbieten. Ein Gastbeitrag

Ein Mädchen steht vor einem Zelt mit der Aufschrift

"Idomeni war ein Ort der Hoffnung"

Das Symbol der gescheiterten europäischen Flüchtlingspolitik ist endgültig geräumt. Doch im Camp war auch etwas Gutes entstanden. Eine Helferin erzählt

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