Überwiegend negativ
Politiker der Linkspartei beklagen immer wieder, in der Berichterstattung schlecht wegzukommen. Sie sprechen von "Kampagnen" und "medialer Phobie gegen die Linke"
Fundamental-Opposition ist Mist
Linksparteichef Oskar Lafontaine über mediale Vermittlungsprobleme, seine Rolle als Parteivorsitzender und über die Möglichkeiten einer Koalition mit der SPD
Putin verdonnert den Milliardär
Das Beispiel der ehemaligen "Monostadt" Pikaljewo zeigt: Die Krise zwingt zur Restauration einer sozialen Infrastruktur, die mit der Privatisierung verlorenging
Irans neue Macht
Eine junge Generation stellt sich dem alten Regime entgegen. Moralisch hat sie schon jetzt gewonnen - ganz gleich, wer aus den heftigen Kämpfen als Sieger hervorgeht
Bürger in der Krise
Die Liberalen und die einstige Öko-Partei sind die Gewinner der jüngsten Wahlen. Bahnt sich da eine "bürgerliche" Reaktion auf die Wirtschaftskrise an? Wohl kaum
Die Ära des Zwinkerns ist vorbei
Barack Obama erwartet von Premierminister Netanjahu, dass er über einen palästinensischen Staat nicht nur redet, sondern sichtbare politische Schritte unternimmt
Wie weiter?
Wird das sogenannte Superwahljahr die große Offensive der Linken bringen oder wird sie sich vorher selbst zerfleischen? Sechs Ansichten zur Lage der Linkspartei
Das Rot gehört in die Mitte!
Deutsche Winkelemente: Über einen Jungsozialisten als Verunglimpfer nationaler Symbole und seinen patriotischen Ankläger von der Jungen Union
Schlagabtausch bei Schmeling
An diesem Wochenende will die Linkspartei ihre Wahlforderungen für den Herbst beschließen. Die Debatte ist heftig, denn es geht um den Kurs einer noch jungen Partei
Christoph Metzelder und die globalisierte Welt
Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft kann sich freuen. Während die Berliner Studenten streiken, erklärt Erhards später Patensohn, wie sich Leistung auszahlt
Gegenwart oder Zukunft?
Der Klimaschutz ist nur etwas für reiche Länder. Wir brauchen keine Maßnahmen gegen die Erderwärmung, sondern Jobs
Heimvorteil für al-Qaida
Seit mehr als einem Jahrzehnt nutzt al-Qaida den Jemen als Operationsgebiet. Bisher gehörten Anschläge auf Touristen nicht zum Repertoire, Attentate auf Ausländer schon
Reform durch Revolution
Vieles im Iran erinnert derzeit an die Situation von Februar 1979, als das Schah-Regime gestürzt wurde. Heute gerät das System des Gottesstaates ins Wanken
Alternativen zu Schilda
Die Koalition hat sich auf ein Internet-Sperren-Gesetz geeinigt. Dabei würde eine Clearingstelle den Opfern und überforderten Behörden mehr helfen als jede Web-Zensur
Warum sich Politiker keine Pause gönnen
Die große Koalition hat kein Interesse an Karenzzeiten für Minister vor dem Wechsel aus der Politik in die Wirtschaft. Ihre Einführung wird auf die lange Bank geschoben
Ahmadinedschad hat geputscht
Sollte Ahmadinedschad mit seiner Wahlfälschung durchkommen, wäre der Pluralismus der iranischen Eliten am Ende und eine Reformperspektive auf lange Sicht verstellt
Peru in der Teufelskurve
Anti-Indio-Hetze und Chaos-Szenarien: Mit Gewalt setzt Präsident Alan García Pläne durch, die Amazonas-Wälder zu Geld zu machen. Und schürt alte Bürgerkriegs-Ängste
Elefanten im Treibhaus
China und die USA sind für die Hälfte der jährlichen Treibhausgase verantwortlich. Beide klagen jeweils den anderen an, um nicht selbst aktiv werden zu müssen
Deutschland ist das Sorgenkind
Der US-amerikanischen Ökonom und Wirtschaftsnobelpreisträger Paul Krugman über die fatale Exportorientierung und das Risiko der Schrottpapiere in der Bundesrepublik
Netanjahu spielt auf Zeit
Kurz nach Obamas Kairo-Rede hat Israels Premier einen Palästinenser-Staat in Aussicht gestellt. Aber über die Bedingungen kann eigentlich kein Palästinenser verhandeln
Blauhelm-Schwund im Kaukasus
Am 15. Juni läuft das UN-Mandat für Georgien aus. Um weiter eine Rolle in der Region zu spielen, müsste sich die Weltorganisation im Kaukasus-Konflikt neutral verhalten.
Teheran im Gefühlstaumel
Ein Drittel der Iraner gab bei der Präsidentenwahl mit dem Votum für Herausforderer Mussawi dem islamischen Gottesstaat zu verstehen, welche Grenzen er haben sollte
Barroso will es leicht haben
Der alte EU-Kommissionspräsident soll ein neues Mandat erhalten. Eine Mehrheit im EU-Parlameent ist sicher, nur nicht der Zeitpunkt einer möglichen Wiederwahl
Verlorene Zeit
Es fehlt ein sozialökologisches Anschlussprojekt an den Neoliberalismus. Die Wähler müssen bis 2013 warten - und selbst dann bleibt Mitte-Links nur eine vage Hoffnung