Überwiegend negativ

Politiker der Linkspartei beklagen immer wieder, in der Berichterstattung schlecht wegzukommen. Sie sprechen von "Kampagnen" und "medialer Phobie gegen die Linke"

Fundamental-Opposition ist Mist

Linksparteichef Oskar Lafontaine über mediale Vermittlungsprobleme, ­seine Rolle als Parteivorsitzender und ­über die Möglichkeiten einer Koalition mit der SPD

Putin verdonnert den Milliardär

Das Beispiel der ehemaligen "Monostadt" Pikaljewo zeigt: Die Krise zwingt zur Restauration einer sozialen ­Infrastruktur, die mit der ­Privatisierung verlorenging

Irans neue Macht

Eine junge Generation stellt sich dem alten Regime entgegen. Moralisch hat sie schon jetzt gewonnen - ganz gleich, wer aus den heftigen Kämpfen als Sieger hervorgeht

Bürger in der Krise

Die Liberalen und die einstige Öko-Partei sind die Gewinner der jüngsten Wahlen. Bahnt sich da eine "bürgerliche" Reaktion auf die Wirtschaftskrise an? Wohl kaum

Michael Jäger

Die Ära des Zwinkerns ist vorbei

Barack Obama erwartet von Premierminister Netanjahu, dass er über einen palästinensischen Staat nicht nur redet, sondern sichtbare politische Schritte unternimmt

Wie weiter?

Wird das sogenannte Superwahljahr die große Offensive der Linken bringen oder wird sie sich vorher selbst zerfleischen? Sechs Ansichten zur Lage der Linkspartei

Das Rot gehört in die Mitte!

Deutsche Winkelemente: Über einen Jungsozialisten als Verunglimpfer nationaler Symbole und seinen patriotischen Ankläger von der Jungen Union

Velten Schäfer

Schlagabtausch bei Schmeling

An diesem Wochenende will die Linkspartei ihre Wahlforderungen für den Herbst beschließen. Die Debatte ist heftig, denn es geht um den Kurs einer noch jungen Partei

Gegenwart oder Zukunft?

Der Klimaschutz ist nur etwas für reiche Länder. Wir brauchen keine Maßnahmen gegen die Erderwärmung, sondern Jobs

Heimvorteil für al-Qaida

Seit mehr als einem Jahrzehnt nutzt al-Qaida den Jemen als Operationsgebiet. Bisher gehörten Anschläge auf Touristen nicht zum Repertoire, Attentate auf Ausländer schon

Lutz Herden

Reform durch Revolution

Vieles im Iran erinnert derzeit an die Situation von Februar 1979, als das Schah-Regime gestürzt wurde. Heute gerät das System des Gottesstaates ins Wanken

Alternativen zu Schilda

Die Koalition hat sich auf ein Internet-Sperren-Gesetz geeinigt. Dabei würde eine Clearingstelle den Opfern und überforderten Behörden mehr helfen als jede Web-Zensur

Warum sich Politiker keine Pause gönnen

Die große Koalition hat kein Interesse an Karenzzeiten für Minister vor dem Wechsel aus der Politik in die Wirtschaft. Ihre Einführung wird auf die lange Bank geschoben

Ahmadinedschad hat geputscht

Sollte Ahmadinedschad mit seiner Wahlfälschung durchkommen, wäre der Pluralismus der iranischen Eliten am Ende und eine Reformperspektive auf lange Sicht verstellt

Peru in der Teufelskurve

Anti-Indio-Hetze und Chaos-Szenarien: Mit Gewalt setzt Präsident Alan García Pläne durch, die Amazonas-Wälder zu Geld zu machen. Und schürt alte Bürgerkriegs-Ängste

Elefanten im Treibhaus

China und die USA sind für die Hälfte der jährlichen Treibhausgase verantwortlich. Beide klagen jeweils den anderen an, um nicht selbst aktiv werden zu müssen

Deutschland ist das Sorgenkind

Der US-amerikanischen Ökonom und Wirtschaftsnobelpreisträger Paul Krugman über die fatale Exportorientierung und das Risiko der Schrottpapiere in der Bundesrepublik

Netanjahu spielt auf Zeit

Kurz nach Obamas Kairo-Rede hat Israels Premier einen Palästinenser-Staat in Aussicht gestellt. Aber über die Bedingungen kann eigentlich kein Palästinenser verhandeln

Lutz Herden

Blauhelm-Schwund im Kaukasus

Am 15. Juni läuft das UN-Mandat für Georgien aus. Um weiter eine Rolle in der Region zu spielen, müsste sich die Weltorganisation im Kaukasus-Konflikt neutral verhalten.

Teheran im Gefühlstaumel

Ein Drittel der Iraner gab bei der Präsidentenwahl mit dem Votum für Herausforderer Mussawi dem islamischen Gottesstaat zu verstehen, welche Grenzen er haben sollte

Lutz Herden

Barroso will es leicht haben

Der alte EU-Kommissionspräsident soll ein neues Mandat erhalten. Eine Mehrheit im EU-Parlameent ist sicher, nur nicht der Zeitpunkt einer möglichen Wiederwahl

Verlorene Zeit

Es fehlt ein sozialökologisches Anschlussprojekt an den Neoliberalismus. Die Wähler müssen bis 2013 warten - und selbst dann bleibt Mitte-Links nur eine vage Hoffnung

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