Die prekäre Gesellschaft

#unten hat erreicht, dass nicht mehr nur abstrakt berichtet wird, sondern dass Betroffene selbst reden. Das ist wichtig, wenn wir etwas ändern wollen

Großer Menschenauflauf mit tausenden weiß-roten Fahnen und roten Fackeln.

100 Jahre neue Einsamkeit

Bei den Feiern zum Unabhängigkeitstag marschieren neben der Regierung auch tausende Anhänger rechter Gruppen durch Warschau. Das ist kein gutes Zeichen für Europa

Bundesagentur für Arbeit Gebäude mit Schriftzug.

Sollen sie doch Ratten jagen

Die Politik hat einen großen Anteil daran, dass so wenig über soziale Ungleichheit gesprochen wird. Eine kleine Diskursgeschichte der Hate Speech gegen Arme

Horst Seehofer vor dem CSU-Logo.

Unter Strauß hätte es das auch gegeben

Aus dem Rücktritt in Würde wurde nichts, Horst Seehofer muss den Parteivorsitz aufgeben. Ein Kurswechsel der CSU ist jedoch auch in Zukunft kaum zu erwarten

Gewerbe und Politik

Mit Friedrich Merz als Kanzler droht noch mehr marktkonforme Demokratie

Hier bekommst du nichts

Die Moskauer Hilfsorganisation CAC hilft Flüchtlingen aus Syrien und Afghanistan. Nur wenige haben Aussicht auf Asyl

100 Tage, 100 Jahre

1918 war Bayern Revolutionsland. Echt wahr? Drei Bücher und ein „Freitag“-Leser helfen, das Gedenken aufzufrischen

Sebastian Puschner
Deutsche Delegation unterschreibt Waffenstillstand im Speisewagen eines Zuges.

Die deutsche Niederlage

Am 11.11.1918 wurde im Compiègne der Waffenstillstand statuiert. Schon bald darauf kam die „Dolchstoßlegende“ auf

Deutsche Soldaten in Schützengräben mit Gewehren, Ostfront 1916.

Schreiende Pferde

Briefe nach Hause sind im Frontinferno der letzte Halt. Doch es gibt keine Heimkehr: Land und Menschen sind nicht mehr, die sie mal waren

Lutz Herden
Rosa Luxemburg und Clara Zetkin, zwei Frauen in Kleidung um 1910, gehen Arm in Arm.

Almosen der Macht

1918: Die Sozialistinnen Rosa Luxemburg und Clara Zetkin sahen in der Novemberrevolution kaum Chancen für einen radikalen Umbruch. Eine reformistische SPD war zu stark

Verschwende keine Jugend

Terry Reintke hat die #MeToo-Debatte nach Brüssel gebracht und redet nicht gern von Exportüberschüssen

Ulrike Baureithel

Warum es normal sein sollte

Heute vor 80 Jahren eskalierte mit den Novemberpogromen der faschistische Terror. Wieso gilt kein Jahrhundert später Widerstand als heikel, radikal und unzeitgemäß?

Ein Deliveroo-Fahrer auf einem Fahrrad fährt vor einer Wand mit einem Fahrrad-Graffiti.

Die App ist der Feind

Der Kapitalismus bringt ständig neue Formen von Ausbeutung hervor – und erzwingt so immer neue Formen des Kampfes

Reihe gelber Post-LKWs mit der Aufschrift

Traurige Alpen

Veronika Bohrn Mena beleuchtet prekäre Arbeit in Österreich, wo die Deregulierung erst jetzt richtig Fahrt aufnimmt

Graffiti zeigt eine Sensemann-Figur mit dem Schriftzug

Schießen, dann helfen

Mit ihrer Abkehr hat die Regierung Österreichs aus schlechten Gründen das Richtige getan

Ene, Ene, Muh - Wer führt die CDU?

Jede Woche prallen Welten und Weltanschauungen aufeinander, wenn Jakob Augstein und Nikolaus Blome aktuelle Geschehnisse reflektieren

Frieden First

1918 ging der Erste Weltkrieg zu Ende. In Deutschland bebilderte die Zeitschrift „Simplicissismus“ die Gewalt, über die Kurt Tucholsky für die „Weltbühne“ berichtete

Feuerprobe

Gewalt und eine Verfügung des NS-Regimes setzen vor 80 Jahren einem einzigartigen Ort jüdischen Lebens in Berlin ein jähes Ende

Lutz Herden
Gelber Hashtag #unten auf schwarzem Hintergrund.

„So ist das in der Klassengesellschaft“

Unter dem Hashtag schildern Menschen ihre Erfahrungen mit sozialer Ausgrenzung, prekären Verhältnissen und Vorurteilen wegen ihrer Herkunft. Hier sind einige von ihnen

Clemenceau, Wilson und Lloyd George verlassen den Palast von Versailles nach der Friedensunterzeichnung.

Neue Weltordnung

US-Präsident Woodrow Wilson will mit einem 14-Punkte-Programm künftige Kriege verhindern. Die Konsequenzen seines Scheiterns spüren wir bis heute

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